Unsere Hummel ist ein richtiges Kleinkind geworden

Ein „Baby“-Update.

Unsere Hummel ist definitiv dem Baby-Status entwachsen und zu einem richtig Kleinkind geworden. Den ersten Haarschnitt habe ich ihr auch schon verpasst.

Mittlerweile haben wir sie gut kennen gelernt.

Sie ist ein sehr wuseliges Kleinkind, welches mich nicht nur zu Hause auf Trapp hält. Dennoch ist sie nach wie vor unkompliziert im Familienalltag integriert und ich staune immer wie verständig sie ist. Nicht immer, aber meistens lässt sie sich erklären, warum wir manche Dinge nicht machen können oder sie etwas Bestimmtes nicht darf. Sie schaut mich dann mit großen Kulleraugen an, scheint kurz zu überlegen und lässt sich entweder weiter führen oder wendet sich einer anderen Erkundung zu.

Wenn sie mal weniger geneigt ist die Sachlage einzusehen, gibt es einen kurzen und unspektakulären Protest. Das kenne ich ja von den beiden Schwestern völlig anders. 

Insgesamt kommuniziert sie sehr klar was sie will. Jedoch ohne Worte. Sprachlich ist sie über Mama, Papa und den Namen der Erstklässlerin nicht hinaus. Ok, hei sagt sie wenn sie Essen möchte, denn ich muss bei gekochten Speisen ja darauf hinweisen, dass es noch heiß ist. Das hat sich abgespeichert. Und nei nei für Nein nein. Gestern vernahmen wir etwas, was annähernd an Banane heran kam. War aber vielleicht nur ein Zufall. Jedenfalls isst sie Bananen sehr gerne.

Wir warten mal gespannt, wann das große Plappern los geht.

Bis dahin erfreuen wir uns an ihrer motorischen Fitness. Sie läuft mittlerweile weitere Strecken mit uns und ist ganz stolz dabei. Treppen hoch beaufsichtige ich eigentlich auch nur noch halbherzig. Das kann sie. Und weil sie so fit ist, haben die Geschwister auch Spaß mit ihr. Fangen und Verstecken sind beliebt.

Und Fußball. Also im weitesten Sinne. Die Hummel dribbelt tatsächlich den Ball! Kein Zufall. Das hat sie echt drauf.

Abgestillt hat sie sich auch vollends. Ich bin nicht sicher, ob ich davon schon mal geschrieben habe. Sie stillte, nachdem am Tag schon alle Mahlzeiten ersetzt waren, abends zum Einschlafen noch. Dazu wollte sie, während ich saß, in meinem Arm liegen. Ich habe dabei immer gelesen. Die Tage wurden dann langsam kürzer, das Licht immer schlechter zum Lesen (eine Lampe wollte ich nicht anmachen) und zeitgleich wurde sie Stillkuschelei von alleine immer kürzer, bis die Hummel  es gar nicht mehr forderte. Sie wollte dann lieber neben mir im Bett liegen zum Einschlafen. Das funktionierte gut, dauerte manchmal aber etwas. Die Hummel bedurfte bei der Einschlafbegleitung schon immer etwas Körpereinsatz. Als Baby musste ich sie gut festhalten. Das brauchte sie irgendwie. Mittlerweile möchte sie nicht mehr richtig festgehalten werden. Dafür zwirbelt sie gern an meinem Hals oder in meinem Gesicht rum. Das finde ich etwas unangenehm, zumal es oft richtig weh tut. Aber alle Versuche ihr eine Alternative anzubieten scheitern bisher. An meinen Haaren spielt sie auch gern rum. Wenn das Kind dann irgendwann alleine einschlafen kann, habe ich eingeknetet Falten und kaum noch Haare auf dem Kopf. 😎 Manchmal wühlt die Hummel sehr rum und wirft sich auch quer über mein Gesicht. Sobald sie jedoch anfängt wie ein Pferd zu wiehern (leise allerdings) schläft sie bald ein. Is wahr! 😂

Seit Kurzem hat die Hummel zudem, ich erwähnte es auf jeden Fall schon in einem vorangegangenen Text, ihre beiden Tagesschläfchen zu einem Mittagsschlaf zusammen gefügt. Auch ganz von alleine schlich sich das ein. Seit dem ist sie Abends um 18.30 durch und richtig müde. Wenn ich dann das passende Zeitfenster erwische, schläft sie super schnell ein. Ohne Zwirbeln und Hin-und-Her-Werfen. Wenn wir zu spät ins Bad gehen, dauert das Einschlafen etwas länger und sie wirft sich wieder hin und her, vornehmlich auf mir versteht sich, und zwirbelt an mir rum.

Im eigenen Bett schläft sie nach wie vor nicht. Das Gitterbett nahm sie gar nicht an. Nun habe ich es schon länger vom Gitter befreit und es steht in einer gemütlichen Ecke. Meine Matratze direkt daneben. Das Kind liegt aber lieber auf meiner Matratze. Nur wenn sie im Schlaf herum wühlt, liegt sie manchmal in ihrem Bett. Oder irgendwo neben meiner Matratze. Ich hab schon rund herum alles mit Kissen ausgelegt. Das Zimmer ist zudem mit einem Türschutzgitter gesichert. Also selbst wenn sie nachts aufstünde und herum liefe, könnte sie nicht raus.)

Wenn ich dann später abends (Ich kann ja wieder sowas wie einen Feierabend machen und stehe auf, wenn sie schläft! Jipii!) ins Bett gehe, leuchte ich mir mit der Taschenlampe das Zimmer ab, um nicht versehentlich auf das Kind zu treten. Ich weiß wirklich nie wo sie liegt.

Ich freue mich sehr über dieses lustige 4. Kind und musste heute morgen  daran denken, dass sie im Sommer 22  in die KiTa gehen wird. Obwohl das noch lange hin ist, kommt mir das ganz furchtbar kurz vor.

  2Comments

  1. Avatar JuSchild   •  

    Hej
    Eure Hummel kommt dann mit 3 Jahren in die Kita ? Hier im Umfeld gehen fast alle Kids mit 1, spätestens 2 Jahren in die Kita..
    Wie war das bei deinen großen beim Kita start?

    Wir überlegen auch gerade noch wann unsere klene starten soll, sie ist 4 Wochen jünger als deine und das 3. Kind 😉

    • Beatrice Beatrice   •     Author

      Hey,
      Ja, wir starten erst mit 3 Jahren. Die anderen Kinder gingen auch erst mit drei Jahren. Die Eingewöhnung ging bei allen Kindern super schnell und unkompliziert. Ob es am Alter lag kann ich nicht sagen. Für die Kinder als auch für mich war mit 3 Jahren der Punkt erreicht, wo wir bereit waren uns mal „zu trennen“. Das kann ja durchaus bei anderen schön früher sein.
      Ihr werdet das schon richtig entschieden. 😉
      Liebe Grüße

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