Weihnachtsferien im Lockdown

Hier ist es gerade nach wie vor stiller. 

Die letzte Schulwoche verflog. Der Hybrid-Unterricht funktionierte für uns erstaunlich gut, wobei es dennoch turbulent blieb, alle Kinder am Arbeiten zu halten.

Die Online- Angebote und Stundenpläne für zu Hause waren von unserer Schule wirklich super gut strukturiert und möglichst Abwechslungsreich gestaltet. Ein dickes Lob! Vor allem der Sohn liebte seine „Liveschalten“ ins Klassenzimmer. Das wilde Mädchen arbeitet lieber in Ruhe offline.

Die Vormittage waren für mich ziemlich blockiert durch die Schulaufgaben. Denn meistens musste ich daneben sitzen, sonst gerieten die Geschwister in Albereien oder Streitereien oder arbeiteten nicht weiter. Auch musste ich immer die Uhr wegen der jeweiligen Onlinestunden im Blick behalten.

Staubsaugen am Morgen ging nicht. Es hätte immer irgendwen gestört. Und die Hummel steigt in die nächste Schwierigkeitsstufe ein. Immer da, wo man gerade nicht hinguckt, macht sie Unsinn. 

Jüngst erklomm sie meinen Schreibtisch, um sich am Regal dahinter munter zu bedienen.

Allerdings hilft sie mir auch beim Spülmaschinen ausräumen und Waschmaschine einräumen. 

Wenn wir draußen unterwegs sind, wünscht sie bei den Geschwistern auf deren Rollern mitfahren zu dürfen. Es klappt sensationell gut. Aber ich gucke auch lieber nicht so genau hin. 

Nun sind Ferien und wir entschleunigen noch einmal mehr. Die Kinder kommen gut damit zurecht, dass ich alle weiteren Verabredungen vorerst „untersagt“ habe. Klare Regeln schaffen bei uns Ruhe. 

Unser wildes Mädchen „leidet“ jedoch hier und da etwas unter der Coronasituation. Sie meinte erst gestern, diese Corona-Kacke, das würde sie wohl nie in ihrem Leben vergessen. Und sie wollte so gerne Klettern, Reiten, ins Spieleland etc pp.

Die anderen Kinder kommen besser klar mit der Ruhe. Vor allem die Erstklässlerin versinkt zunehmend oft in ihrer Spielwelt und ist völlig zufrieden.

Ich nähe derzeit sehr gerne. Im Rahmen meiner möglichen Zeitfenster versteht sich.

           

Meine ersten beiden Puppen reisten jüngste mit der Post in eine neue Heimat. Das finde ich ziemlich aufregend. Denn das sind meine Beeeebiiiis! Das sind individuelle Persönlichkeiten. Ich weiß nie ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Sie haben alle einen eigenen Charakter. Deshalb sehe ich auch von individuellen Wünschen und Aufträgen ab. Was fertig ist, wird online präsentiert und wer sich zuerst meldet, macht das Rennen.

Vielleicht biete ich zukünftig auch noch andere Werke zum Verkauf. Ein früher Traum aus Studententagen war mal ein kleines Lädchen zu haben und meine „Basteleien“ zu verkaufen. Vielleicht bietet dieser virtuelle Raum nun die Möglichkeit das doch irgendwie zu verwirklichen. Entscheidend ist, dass ich mich immer wieder überwinden kann, mein Schaffen aus der Hand zu geben. Ich versteh die Künstler nur zu gut, die nichts verkaufen wollen/können.

Mal sehen, wie sich das so entwickelt alles.


Ich wünsche an dieser Stelle auf jeden Fall schon mal allen schöne Weihnachten und vor allem gesunde Feiertage! Ich hoffe ihr könnt es euch alle so angenehm wie möglich gestalten und es auch irgendwie genießen!

Kommt gut durch diese Zeit! 

Ihr lest von mir Anfang des Jahres 2021 wieder.

Und wen es in der Zwischenzeit dürstet, der folge mir auf Instagram. Da sind täglich größere oder kleinere Einblicke in den Storys.

Und hier noch ein Link zu einem alten Weihnachtsbeitrag. Eine Kindheitserinnerung von mir.

Weinachten in meiner Kindheit. (Blogparade)

 

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