3. Advent

Die letzte Woche verlief recht ruhig und entspannt.

Der Mann hatte Urlaub und das bedeutet für mich auch immer ein bisschen Urlaub. Er sorgte für die Mahlzeiten und kaufte ein.

Den Nikolaus zelebrierten wir den ganzen Tag. Morgens gab es eine Kleinigkeit vor der Schule. Ich hatte allerdings die Gaben auf dem Tisch im Esszimmer platziert, weil sie nicht in die Stiefel passten. Aber das gab Punktabzüge. Die Kinder wollen das Zeug IN den Stiefeln. Also nächstes Jahr dann wieder korrekt verabreichen! Verstanden.

Nach der Schule wartete ein großer Teller mit Lebkuchen und Plätzchen auf die Kinder. 

Und später kamen Oma und Opa noch auf einen kleinen Nikolauskaffee vorbei und brachten auch noch ein paar Sachen vom Dickelmaus mit.

Die Zweitklässlern klagte wohl am nächsten Tag über leichte Übelkeit, weshalb ich sie zur Beobachtung zu Hause behielt. Ich denke, es lag möglicherweise (wahrscheinlich) an etwas zu viel Süßigkeitenkonsum. Es ging ihr auch schnell wieder besser  und so spielte sie wunderbar mit der Hummel. Die beiden sind sowieso ein sensationelles Spielteam. Das Highlight dieser Woche war das Spiel: „Rentier mit Schlitten, Geschenken und Dickelmaus.“  Zwei Einkaufstaschen wurden aneinander geknotet. Die hintere Tasche wurde mit „Geschenken“ (Kissen und Spielzeug) beladen und in der vorderen Tasche saß der „Dickelmaus“ (die Hummel) und das Rentier war die Zweitklässlerin. So sausten sie munter um die Kücheninsel.

Weil alle schon seit 2 Wochen im Wechsel oder gleichzeitig leicht erkältet sind, fielen die Judotrainings in der Halle für uns weg, was mich nicht ärgerte. Einmal weniger im nasskalten Dunkel das Haus verlassen. Die Kinder machten dann online ein Training mit.

An einem Nachmittag waren die großen Mädels jeweils mit einer Freundin verabredet und den kompletten Nachmittag nicht da. Derweil fieberte unsere Hummel das erste Mal. Ich entdeckte es nachts, als ich sie noch mal  zudecken wollte. Sie strampelt sich nämlich immer frei. Da glühten ihre Beine und Füße ganz ungewohnt. 

Am nächsten Morgen erklärte ich ihr, dass wir bei ihr nun auch mal einen Coronatest machen müssten. Sie kennt das ja von uns anderen und war bereit und völlig entspannt dabei. War negativ.  Wie diese Woche, toitoitoi, nochmal alle Familienmitglieder. 

Einen Tag später war die Hummel aber auch wieder fieberfrei, erwachte dafür am Samstag mit Ohrenschmerzen aus dem Mittagsschlaf. Da kennen wir uns ja aber mit aus. Ich habe ihr für die Nacht ein Zäpfchen gegeben und dann schlief sie auch gut und schmerzfrei. Heute morgenbar sie zunächst munter, nach dem Mittagsschlaf kamen die Ohrenschmerzen wieder.  🤕 Leider ist sie dann im ersten Moment für nichts zugänglich. Verständlich, aber so kann man ihr erstmal auch nicht helfen.

Und ansonsten…die Abrissarbeiten auf dem Nachbargrundstück begannen pünklich wie angekündigt. Tatsächlich störten uns die Arbeiten null. Es war sogar interessant den Fortschritt des Abrisses zu beobachten und die Hummel fand natürlich auch die Bagger spannend. Nebenan weht jetzt frischer Wind und ich mag das gerade. Es gibt uns auch neue Impulse für ein paar Veränderungen rund ums Haus.

Die Eisenbahn in der Bücherei fährt übrigens auch endlich wieder. Sogar mit neuem Zug. ☝️

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.