Es geht weiter

Pünktlich zum ersten April will ich wieder starten. Und es soll kein Scherz sein, wenn ich sage, dass auch der April auf dieser Plattform weiter eher ruhig begangen wird. Wir haben Pläne geschmiedet und generell viel vor, sofern uns das Universum gnädig gestimmt bleibt und uns mit Gesundheit beschenkt. 

Aber zunächst mal eine grobe Zusammenfassung der letzten Wochen.

Gegen mein allgemeines Unbehagen hinsichtlich der Nachrichtenlage und dem damit einhergehenden Gelähmtheitsgefühl halfen zwei Dinge. Ach, was sage ich. Drei Dinge.

Ich fange mal mit dem ersten Punkt an. Weniger Nachrichten lesen und wenn dann nur die wichtigsten Schlagzeilen überfliegen. (Was nicht bedeutet, dass ich nicht auf dem Laufenden bin. Aber weniger emotional aufgeladen.) 

Zweitens: Ablenkung. Die ergab sich hier bei uns allerdings von selbst.

(Wer mir auf Instagram folgt, bekommt über die Storys so einiges mit.)

Unsere Handwerker waren wieder da und haben weitere Vorbereitungen für unseren geplanten Anbau vorgenommen. Das Projekt Anbau ist an sich schon aufregend, denn es gibt viel zu koordinieren und zu planen und nicht alles läuft direkt so an, wie man sich das vorstellt. Dann wartet man auf Statikpläne (die verzögerten alles um drei Wochen) auf Material hier (verzögert wieder) und auf Minibagger da.

Es gab dann aber noch genug Arbeiten, die sich rund um den eigentlichen Anbau ergaben. So haben unsere Handwerker zwei riesen Thujabäume gefällt. Einen hinten im Garten, der einfach für den Anbau im Weg stand und die große Thuja im Vorgarten. Die Handwerker haben mir außerdem die zweite Reihe einbetonierte Rasenkantensteine aus dem Vorgarten gegraben. Alles Zeug, was mir immer ein Dorn im Auge war und mich in meiner Gartengestaltung eingeschränkt hatte. 

Das Wetter war zum Glück schön und so begann ich den Vorgarten neu anzulegen und grub und buddelte tagelang. Das hat mich sehr zufrieden gemacht! Ich habe auch ein paar Stauden, darunter die Weintraube neben dem Haus, aus dem hinteren Garten nach Vorne gerettet.

Eine Bank in der Sonne gibt es jetzt auch vorne.

Das ist ein glücklicher Zustand, denn unser Garten hinten wird diesen Sommer nicht nutzbar sein, wegen unserer Baustelle. 

Aber wir haben nicht nur hinterm Haus eine Baustelle. Sondern auf dem Nachbargrundstück haben auch die Bauarbeiten begonnen. Dort werden neue Nachbarn einziehen. Aber vorerst klafft an unserer Grundstückgrenze ein 3 Meter tiefes Loch für den zukünftigen Nachbarskeller. Ist ein Abenteuer gerade. Rund um unser Haus ist sozusagen alles in komplettem Ausnahmezustand. Staub, Dreck, Lärm….und wegen der schmalen Grundstücke auch gar nicht so einfach die großen Baumaschinen, Arbeiten und auch die benötigten Materialien und Werkzeuge zu lagern. 

Aber es geht bisher gut Hand in Hand alles. Dennoch hatte ich auch deswegen vor ein paar Tagen einen kurzen Durchhänger. Mir war das plötzlich alles zu viel Chaos. Mittlerweile habe ich mich aber wieder gefangen und sehe die daraus resultierenden positiven Entwicklungen. 

Der dritte Fakt, der gegen trübe Gedanken half, war tatsächlich die Sonne. Draußen in der Sonne arbeiten oder einfach in der Sonne auf der Bank sitzen und Wärme und Licht tanken, das tat unfassbar gut. 

Zu den Bauarbeiten und vor allem zum Garten werde ich noch gesonderte Beiträge schreiben. Den Vorgarten konnte ich nämlich Low Budget gestalten.

(Beitragsbilder werden im April übrigens überwiegend Fotos sein. Ich habe aktuell keine Muße zu zeichnen und zu malen. Ich hab sozusagen eine Zeichen- Blockade. Und gegen Blockaden hilft erfahrungsgemäß einfach Mut zur Lücke zu zeigen und dann fängt sich das von alleine wieder.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.