Was seit dem Ferienende geschah

Wo soll ich anfangen? Es war so viel, dass es sich in seiner Masse gefühlt zu einem Klumpen Nichtigkeiten vermanscht hat.

Wirklich geordnet war hier nichts zum Schulstart. Obligatorisch hatte ich etwas von der Schulmaterialliste vergessen, das Kinderzimmer der Hummel blieb erstmal unnutzbar, ist aber immerhin wieder trocken. Dem endlosen Sommer sei Dank. Und nach und nach stelle ich dort wieder den gewohnten bzw etwas veränderten Wohnraum her. (Wobei das auch nur provisorisch wird, denn der Raum wird, wahrscheinlich schon in den Herbstferien nochmal arg in Baustellen-Mitleidenschaft gezogen.)

Der Hitze geschuldet suchten wir, tatsächlich von mir mit initiiert, noch einige Male das Freibad auf und sogar i c h…..und d a s  will was heißen, ging ins Wasser und schwamm ein paar Bahnen, während ich im Kopf versuchte Vergangenheit und Gegenwart im Freibad meiner Jugend zusammen zu bringen. Ich genoss diese paar heißen Freitbadnachmittage mit meinen Kindern.

Parallel dazu begann die Schule. Erst für die frische Drittklässlerin und den Sohn in der nun 6. Klasse. Einen Tag später war die Einschulung vom wilden Mädchen in die 5. Klasse und wenige Tage später begann die Eingewöhnung der Hummel in der Kita.

Umbrüche sind in diesem Haus ja obligatorisch schwierig. Und so war ich schon darauf gefasst, dass es stolpern und holpern würde. Dass ich jedoch an einem Morgen ungewaschen, unfrisiert und nur schnell mit einem übergeworfenem Sommerkleid ein Kind zur Schule bringen / zitieren / begleiten müsste, damit hatte ich nicht gerechnet. 

So war es dann. Als dann der erste KiTa-Tag der Hummel auch erst etwas holprig startete, war ich emotional schon bedient. Ich musste mich sehr zusammen nehmen um die Folgetage klar und zuversichtig aufzutreten. „Kleinere“ Stresspunkte gab es aber noch genug und es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass ich das ein oder andere Mal mehrfach schon am Morgen geheult habe.

Nachmittags und Abends jedoch ist es auch unzuverlässig friedlich und die Stimmung explodiert oft unerwartet. Wobei ich sagen muss, es scheint mir dann doch insgesamt in den Institutionen alles eher positiv anzulaufen.

Aber wir sind quasi noch im Eingewöhnungsmodus. Die Hummel geht immer erst bis halb 12 in die KiTa und wir alle gewöhnen uns an die neuen Stundenpläne, die seit letzter Woche laufen und hier für neue Tagesabläufe sorgen. Vor allem weil jetzt zwei Kinder an einigen Tagen erst am Nachmittag wieder zu Hause eintreffen.

Was dem Mann und mir sehr hilft….wir hatten einige Termine, die uns wirklich aufgebaut haben. Ich habe es schon mal angedeutet, wir haben uns in einer Sache um Hilfe bemüht, da wir mit unserem „Elternlatein“ mit einem Kind am Ende waren. Es folgen noch weitere Termine, die natürlich für uns zusätzliche Planungen bedeuten, aber für uns die beste Entscheidung seit langem war.

Unsere Anbau-Baustelle schreitet auch voran, aber gibt es immer wieder Stresspunkte und ich muss wohl niemandem erklären, dass selbst kleinere Bauvorhaben hier und da etwas größere Summen verschlingen, die zu Beginn bekömmlicher kalkuliert waren. So mussten wir deswegen und wegen wahrscheinlicher Bautätigkeiten, die auch das Kinderzimmer betreffen werden, eine geplante Herbstferienreise kurzerhand abblasen. 

Ein Teil des Reisebudgets geht dann jetzt außerdem noch für eine neue Gleitsichtbrille für mich drauf. Ich finde meine seit einer guten Woche nicht mehr. Weder die Kinder noch ich konnten sie bisher finden. Und obwohl ich viele Jahre auch gut ohne Brille auskam, so erlauben meine alternden Augen zu lange Zeiten ohne Brille nicht mehr. Ich bekomme Kopfschmerzen. So machte ich gestern noch kurzen Prozess und sprach beim Optiker vor.

Obendrauf kommen Sorgen und logistische Herausforderungen rund um älter werdende Familienmitglieder. Nicht nur ältere Menschen, auch unser Kater steht unter verschärfter Beobachtung. 

Das sind so die groben Stücke aus dem „Nichtigkeitenklumpen“.  Dazwischen tummeln sich Kinderarzt U-Termine, Elternabende und andere Kalendereinträge. 

Ich finde alles ein bisschen viel auf einmal und so vernachlässige ich aus lauter Kraftlosigkeit diverse sehr liebe Menschen und hoffe, sie verzeihen mir meine Schweigsamkeit und Abwesenheit. Wenn ihr das lest…..ich hab euch nicht vergessen! Und ich vermisse euch auch! Ich schaffe bloß gerade nicht mehr als diesen aktuellen Alltag.

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