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...und was es sonst noch gibt

Bühne frei für das Jahr 2017- 3. Jubiläum

 

Dieses Jahr ist ein Jubiläumsjahr, wie ich zu Beginn des Jahres schon einmal bemerkte und heute jährt sich auf den Tag zum 20gsten Mal das Abitur. 1997 machte ich Abitur. 20 Jahre. Krass lange her. Ich fühle mich bloß nicht krass älter, als damals.

An was erinnere ich mich im Zusammenhang mit dem Abitur?

Für die letzten 100Tage Schule war es Tradition an der Oberstufenaufenthaltswand eine Strichliste mit Edding anzufertigen. Ich möchte eher sagen, lieblos hinzukritzeln. Eine ziemlich schmucklose Angelegenheit. Da waren sich alle einig.
Unsere Stufe wollte ein Wandbild zum Abhaken gestalten. Es sollte ein Bierkasten mit 100 Flaschen sein.

Die „offiziellen“ Künstlerinnen der Stufe (also eine Freundin und ich) machten dies daraus:

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Es könnte so einfach sein Lustig seufz

Hast du Langeweile, geh mit Kindern schwimmen.

VOR dem Schwimmen:
Die Kinder trampelten mir furchtbar auf den Nerven herum, weil sie es nicht abwarten konnten. Beim Einpacken der Schwimmtasche musste ich immer wieder sagen: „Bitte steh mir nicht im Weg rum und geh so lange ins Kinderzimmer, damit ich die Tasche fertig packen kann. Ich vergesse sonst alles.“ oder: „Such doch schon mal deine Badelatschen!“ Und „Zieht eure Badesachen ruhig schon an.“

Der Sohn sprach so dann: „Ich brauche ja über meine Badehose keine andere Hose mehr anziehen. Dann brauche ich im Schwimmbad nur das T-Shirt ausziehen und bin schon fertig.“ Und er warf seine Wechselhosen in die Tasche.
Das war gut mitgedacht.

Wir saßen gerade noch rechtzeitig im Auto, bevor ich einen nervous breakdown bekommen konnte. Das Wort schwimmen konnte ich schon nicht mehr hören. Der direkte Weg zum Schwimmbad war uns dann noch durch einen „Tag der Bundeswehr“ versperrt (Ich verkneife mir an dieser Stelle einen Kommentar) und wir gurkten einen umständlichen Umweg.
Auf dem Parkplatz vom Schwimmbad sprang der Sohn barfuß aus dem Auto. Ich fragte: „Wo sind denn deine Schuhe?“
„Na, die sind zu Hause. Die habe ich nicht mitgenommen.“
Ah, die Aussage: „Dann muss ich nur das T-Shirt ausziehen“, war sehr wörtlich gemeint.
Homo Ökonomikus.
😀

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Erziehung und Realität seufz

Das Knöpfchen und ich und der Kindergarten

Ach, mein Knöpfchen. Mein lustiges kleines Mädchen. Mein unglaublich selbstbewusstes Kind……und kleine Nervensäge. Manchmal jedenfalls. 😉

Bald gehts du in den Kindergarten! Es dauert nicht mehr lange! Und das ist auch gut so. Lange habe ich die Zeit mit dir zu Hause genossen. Darüber habe ich HIER auch schon mal geschrieben. Ich wollte diese Zeit nicht missen. Es war für uns die richtige Entscheidung und ich bin dankbar dafür, dass es möglich war.

Ich konnte dich, genau wie deine beiden Geschwister einst auch, in Ruhe beobachten und genau kennen lernen. Ich weiß, wie du auf Unbekannte zu gehst und dich behauptest. Du kommst zurecht. Schon eine ganze Weile weiß ich das.
Auf dem Spielplatz pickst du dir zielstrebig hilfsbereit Mamas heraus, die dir auf Gerüste helfen, die du eigentlich alleine bezwingen kannst oder für die du eigentlich noch zu klein bist. Du weißt, dass ich dir bewusst nicht auf Schritt und Tritt zur Seite stehe. Und du nutzt dann deinen Knöpfchen-Charme ungeniert aus.

Erstaunlich gut setzte du dich auch gegen andere und auch größere Kinder durch. Mann, bist du stark. Aber du hast ja auch zwei größere Geschwister mit denen und AN denen du wäschst.

Sind wir in der Stadt oder in einem Einkaufszentrum unterwegs, so läufst du ganz ohne Angst fröhlich voraus. Du singst dabei und deine Arme sind deine Flugzeugtragflächen. Ich habe dich immer im Auge. Die unsichtbare Grenze überschreitest du nie. Sie ist zugegebener Weise etwas weiter gesteckt als mir angenehm ist. Aber da du an dieser Grenze immer stoppst oder dich durch ein Rufen stoppen lässt, ist es ok.
Die Leute sprechen dich aber immer an: Wo ist denn deine Mama? Bist du ganz alleine hier, Kind? Wo gehörst du denn hin?
Und du, du stehst mit beiden Beinchen fest auf dem Boden, stemmst deine Fäustchen in die Seite und sagst ganz selbstbewusst: „Is habe doch eine Mutta dabeiiiii!“
Und dann zeigst du in meine Richtung. Und ich winke dann. Und du lachst.

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...und was es sonst noch gibt Ausflüge und Unternehmungen im Rheinland

Pfingsten 2017 #WIB

Wie wir den Samstag verbracht haben, das habe ich im Beitrag davor schon beschrieben. Das war eine Nummer für sich.

 

Aber Pfingstsonntag machten wir einen Ausflug zum Spielplatz im Fritz-Encke-Park in Köln. Dieses tolle Klettergerüst macht uns allen immer wieder Spaß.

 

Leider war das Wetter nicht so dolle und es fing an zu regnen. Im Auto angekommen hörte es aber wieder auf.

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Erziehung und Realität Es könnte so einfach sein Mama Error seufz

Wenn Kinder einen Ausflug machen wollen und dann nicht in den Quark kommen

7:15

„Mamaaaa? Können wir heute einen Ausflug machen?“

„Oh, lass mich erstmal wach werden.“

„Was machen wir denn heute?“

„Wir müssen einkaufen, hat Mama gestern gesagt.“

„Ja. Das auf jeden Fall.“

„Ich zieh mich schon mal an!“

„mmmmh“

„Fertig! Frühstücken wir jetzt? Ich habe Hunger!“

„Ich muss erstmal wach werden.“

Nach dem Frühstück spielen der Sohn und das Knöpfchen, während ich unter dem pausenlosen Geschnatter vom Sirenchen über einen möglichen Ausflug die untere Etage in Ordnung bringe und ein frühes Mittagessen vorbereite. Mit dem Sirenchen. Sie liebt es mit mir zusammen etwas zu machen und vor allem, wenn es sich um Nahrung handelt.

Um 12 Uhr gibt es Essen. Sehr ungewöhnlich. Wir sind sonst deutlich später dran. Aber egal. Die Sonne scheint noch und nachmittags ist Regen angesagt. Der Sohn möchte gerne zum Wasserspielplatz neben dem „Blumenlabyrinth und runden alten Gemäuer“. Ich weiß, was er meint. Ich checke den Regenradar und denke: „Joa, können wir wagen.“  Es ist mit ca 35 Minuten Radfahren je Strecke verbunden. Und Einkaufen steht ja auch noch auf der Liste. Aber das müsste klappen. Es sind keine Regenwolken auf dem Radar zu sehen.

Ich kündige also nochmal für ALLE verständlich an, dass wir dann nach dem Essen zum Wasserspielplatz fahren und auf dem Rückweg noch einkaufen gehen müssen.

Nach dem Essen packe ich Proviant ein und weise die Kinder an, nochmal zur Toilette zu gehen und sich anzukleiden. Der Sohn und das Knöpfchen sind nämlich noch im Schlafanzug. Statt aber zu tun, was nun mal zu tun ist bevor man los kann, streiten sich die Kinder über irgend einen Pups. Und angezogen wird auch nix. Das Sirenchen ärgert das Knöpfchen, das Knöpfchen heult und der Sohn hängt immer noch im Schlafanzug im Kleiderschrank auf der Suche nach Klamotten, die griffbereit liegen. Da muss man nichts suchen!
Ich gebe seufzend Kommando: „Jetzt aber mal hopphopp.“
Die Kinder fragen, wann wir denn fahren.