Es begann heute morgen eigentlich ganz friedlich. Wir hatten etwas länger geschlafen. Das Zeitfenster, um alle für den Kindergarten fertig zu machen war knapper als sonst, aber machbar.
Ich stand auf, war aber irgendwie neben der Spur. Hat man ja schon mal. Die beiden Hirnhälften hatten sich noch nicht verknüpft und kamen auch nicht gut zueinander, weil zwei quasselige Kinder immer irgendwas von mir wissen wollten und den Prozess verlangsamten. Ich kam gar nicht an meinen Sprachschatz heran. Ich sehnte mich nach einem Kaffee, aber den würde ich erst nach dem Wegbringen der Kinder zeitlich schaffen, wenn ich ihn denn angenehm temperiert zu mir nehmen wollte.
