Lesestoff aus dem Archiv

Die letzten Wochen vor den Sommerferien stehen bei uns bevor.

Die Terminlage, dieses wunderschöne Sommerwetter und das reale Leben nehmen mich gerade etwas in Beschlag und ein paar Beiträge liegen angefangen, aber weit entfernt von fertig auf meinem Desktop.

Ich habe beschlossen mich nun nicht darüber zu ärgern, dass ich nicht dazu komme sie fertig zu schreiben.

Ich habe ja ein Archiv und da krame ich für Lesewütige mal ein paar Sachen aus. Vielleicht kennt ihr die Geschichten noch nicht alle.

 

Weil wir vor 2 Jahren um diese Zeit das erste Mal mit einem Wohnwagen unterwegs waren, kommt dieser Mehrteiler direkt mal als erstes:

Teil 1: Eine Woche zu fünft unterwegs mit dem Wohnwagen

dann folgen Teil 2, und Teil 3, der es besonders in sich hat, und das Fazit.

 

Und weil wir gerade beim Reisen sind: Es gab da eine skurrile Nacht in Venedig, als ich noch kinderlos, kurz- und schwarzhaarig (gefärbt) war. Der Beitrag ist im Rahmen eine Kooperation entstanden, deshalb steht Werbung drüber. Eine erheiternde Reiseanekdote

 

Dann habe ich noch einen Gastbeitrag von einer anderen Dreifachmama. Zum Lachen und Verzweifeln diese Geschichte. Ein Topf Farbe spielt eine Hauptrolle:   Alles im Grünenbereich

(übrigens mit selbst gezeichneten Bildern, der Gastautorin!)

 

Und zu guter Letzt:Die Winke-Mama

Sowas kann man immer brauchen. 😉 Da hat der Mann mir außerdem die dazu gehörige Illustration animiert. Sie winkt wirklich!


Für alle, die einen Blick hinter die Kulissen erhaschen möchten, gibt es Instagram. Da bekommt man halbwegs mit, was so im schnöden Alltagsleben hier los ist.

 

 

 

 

Das Vorschulkind ist komplett durch den Wind

Das Sirenchen ist ganz durch den Wind. Uiuiuiui.

Alle ohnehin ausgeprägten Eigenheiten verschärfen sich in den letzten Wochen nochmal zunehmend.

Beim Turnen bricht sie bitterlich in Tränen aus, wenn ich mich nicht explizit mit Küsschen von ihr verabschiede (dabei sitze ich die ganze Stunde in Sichtweite) und gekuschelt wird auch ausgiebig und gerne.

Gleichzeitig ist sie ständig mit mir auf Kriegsfuß. 

Als ich sie vor zwei Wochen fragte, was sie sich zum Geburtstag wünscht, antwortete sie motzig: „Sag ich dir nicht!“

Das beschreibt ziemlich gut den derzeitigen Zustand. Continue reading…

Im Juni 2018- Von Hasen und Terminen

Letzte Woche saßen wir beim Mittagessen, da rief der Sohn in den Garten deutend: „Da ist gerade was Weißes durch den Garten gelaufen.“

„Ne Katze?“

„Neee, das sah irgendwie anders aus. Es hatte braune Flecken.“

„Ein Vogel vielleicht? Oder eine Spiegelung in der Scheibe?“

„Ne, das war irgendwie so groß.“ und er zeigte eine Größe, die weder Katze noch Vogel sein konnte.

Wir gingen in den Garten und sahen nach. Aber es war nichts zu sehen.

Der Sohn blieb aber überzeugt.

„Sah irgendwie aus, wie ein weißes Kaninchen.“

„Mmmh, vielleicht wohnt Alice im Wunderland auch irgendwo im Garten?“

Es vergingen zwei Tage, da rief das Knöpfchen: „Da sitzt ein Häschen in unserem Garten!“ Continue reading…

Das erste Grundschuljahr -ein Rückblick

Laura von Heute ist Musik hat ganz frisch ein Resume zum ersten Grundschuljahr gezogen.

Das hat mich animiert das auch zu tun, zumal ich diesen Sommer sofort das zweite Kind einschule und darüber nicht weniger aufgeregt bin, als letztes Jahr. 😀

Das erste Schuljahr vom Sohn lief im Großen und Ganzen gut.

Nachdem ich noch VOR dem Schulbeginn Sorgen hatte, wie das klappen sollte, da er nicht mal ohne mich zur Schnupperstunde ging, legte sich mit dem Einschulungstag ein Schalter um. Der Sohn sprang freudig seiner neuen Klasse hinterher und ging fortan gerne zur Schule.

Die ersten Wochen war er sehr müde und voller Eindrücke. Da er von seiner alten Kindergartengang der Einzige in seiner Klasse war, sortierte er sich auch sozial neu. Seine alten Kumpels trifft er aber weiterhin auf dem Schulhof und auch Nachmittags. Er hat dieses alte Netzwerk nun einfach noch wunderbar durch neue Klassenkameraden erweitert. Das finde ich toll.

Ansonsten musste er schon Bekanntschaft mit frechen großen Jungs auf dem Schulhof und auch einem gemeinen Zwischenfall auf dem Nachhauseweg machen. An diesen Situationen ist er allerdings gewachsen, was mich stolz und vor allem sehr froh macht. 

In diesem Jahr lernte der Sohn seine eigenen Wege zu gehen. Den Schulweg geht er seit den Herbsfreien tatsächlich hin und zurück allein. Bzw er hat schon seine Leute klar gemacht, die mit ihm den Weg bestreiten. Mit dem wachsenden Netzwerk, wächst auch die „Reisegruppe“ und der Spaß an dem Weg. Das ist sehr schön zu sehen.

Die Kinder fühlen sich auf ihren bekannten Pfaden sicher und kennen sich aus.

Holprig ist es mit den Hausaufgaben. Mal kann ich den Sohn besser motivieren, mal nicht. Er ist kein Typ, den man zwingen kann. Dann zerstört man jeden Elan. Die Lehrerin und ich stehen im Austausch und versuchen einen passenden Weg zu finden. 

Die Hausaufgaben macht er übrigens immer in meiner Nähe. Einen eigenen Arbeitsplatz wünscht er sich dennoch. Aber eher zum Malen und Basteln. Für die Schule selbst braucht man tatsächlich keinen Schreibtisch anschaffen. 

 Den Unterricht in der Schule mag der Sohn am liebsten in einer kleinen Gruppe, wenn die Klasse aufgeteilt ist. Auch ist es ihm oft zu unruhig in der Klasse. Er mag es gemütlicher und arbeitet gerne alleine auf dem Flur. Er hat für sich damit schon heraus gefunden, wie er sich am besten konzentrieren kann.

Was ihm nicht gefällt ist, dass die Fächer immer so schnell wechseln. Er würde lieber länger als eine Schulstunde an einem Thema arbeiten. Sofern es ihn interessiert. 🙂

Insgesamt blicke ich auf ein positives Jahr zurück. Denn nicht nur der Sohn hat viel gelernt. Auch ICH.

Vor allem Vertrauen.

Mein Kind fand sich gut in einer neuen Situation zurecht, obwohl seine Freunde alle in eine andere Klasse gingen.

Mein Kind konnte sich gegen Widersacher behaupten und ist daran gewachsen.

Mein Kind geht gerne zur Schule, ohne sich blind anzupassen. Er geht seinen Weg und hat schon erkannt, welche Arbeitsumgebung und Arbeitsweise ihm angenehm sind. Aktuell wird das akzeptiert und ihm Raum gegeben.

Meine Kind kann selbstständige Wege gehen und findet sich in seiner kleinen Welt souverän zurecht.

Mein Kind ist zuverlässig.

Und ich behaupte: Das Kind ist auch glücklich.

(Wobei das nicht bedeutet, dass wir hier zu Hause ein harmonisches Jahr der Glückseligkeit hatten. Es ist nicht leicht ein Erstklässler zu sein. Das kann man hier nachlesen. Auf dieses Gefühlschaos muss man sich einstellen. 😉 )

 

Ich bin gespannt, wie das Sirenchen dieses erste Jahr verlebt.

Multitasking kann ich nicht

Vor allem früh Morgens arbeitet in meinem Kopf kein Filter. Ein laufendes Radio wirft mich komplett aus der Bahn. Ich kann das nicht überhören. Schon als Kind mochte ich nicht, wenn zum Essen zu laute Musik lief. Dann ist es, als bleibt das Essen im Hals stecken. Und genau so verhält es sich auch, wenn man vor allem morgens mit Fragen und Forderungen auf mich einprasselt.

Einem ehemaligen Mitbewohner bat ich einst morgens in der Küche (um 6:30h): „Nicht sprechen!“

 

Und da stehe ich nun als Mama.  Kinder kennen keine Gnade. Und je jünger sie sind, ist es nun auch ziemlich normal, dass sie darauf keine Rücksicht nehmen können.

Und so versuche ich mich, seit sie auf der Welt sind, daran zu gewöhnen einfach besser multitasken zu können, wenn alle drei etwas gleichzeitig von mir wollen. Dieses GleichzeitigWOLLEN passiert grundsätzlich in Momenten, in denen ich ohnehin damit beschäftigt bin, einen entscheidenden Tagespunkt zu bearbeiten. Wie z.B. eine Mahlzeit oder morgens für alle den pünktlichen und geordneten Abmarsch vorzubereiten. 

Das Beitragsbild zeigt eine typische Abendsituation von vor 3 Jahren. Die Katzen reihen sich grundsätzlich in die Mecker-Motz-Forder-Frage-Waswollen-Reihe ein. Continue reading…