Liebe tut weh

oder: Einfach nicht mein Tag

Ich werde von den forschen Worten: Steh auf Mama, wir ziehen uns jetzt an und gehen runter! aus einem komatösen Schlaf geweckt. grrrrrr Ich knurre und brumme und sage, ich wolle noch schlafen. Ich schlafe auch wieder ein, werde aber immer wieder geweckt. Auch von anderen Kinderstimmen. Wieso fühle ich mich, als hätte ich eine übermütige Party gefeiert und wäre erst um 5 ins Bett gegangen? (Ich war gemütlich zu Hause hab zwei Flaschen Fassbrause getrunken und bin zu einer gesitteten Zeit ins Bett gegangen.) Und wieso wecken die Kinder nicht einfach ihren Vater? grrrrr
Morgenmuffel war ich schon immer, wenn ich nicht ausgeschlafen war. Ich habe es mir in den Jahren mit den Kindern weitestgehend abgewöhnt. Aber heute BIN ich muffelig. Lasst mich doch alle. Ein Blick auf die Uhr: 6.30. Es ist Sonntag! Das geht so nicht. Ich versuche weiter zu schlafen, aber die Kinder kuscheln mich wach (das ist sehr schön) und hüpfen auf mich drauf (das ist gar nicht schön). Kinder ich hab euch auch lieb, aber lasst mich doch noch ein bisschen…. Continue reading…

Schlafen kann man besser, wenn man die passende Matratze hat. (Werbung)

Das Thema Schlafen beschäftigt ja alle Eltern.
Kinder nehmen sich ihre Schlafzeiten, wenn es sein muss, in unmöglichen Häppchen und Eltern leiden chronisch unter Schlafmangel.
Ich finde gerade unter dem Aspekt muss man sich vielleicht auch einmal mehr mit einer guten Schlafunterlage beschäftigen. Wenn man nämlich schon wenig schläft, dann sollte man doch wenigstens bequem liegen!

Für die Kinder habe ich mir immer zig Gedanken gemacht. Continue reading…

Heute Morgen

….begann ja erstmal entspannt.

Das heißt in der Regel nichts Gutes. „Sei auf der Hut“, sagt eine alte Mama-Weisheit.

Als ich die Kinder kurz nach 8 weckte, war auch noch alles gut. Wir kuschelten. Ich kündigte an, dass es schon spät sei und wir ein bisschen hurtig machen müssten. Alles gut.
Das Knöpfchen war auch guter Dinge. Das Sirenchen erstmal auch. Sie kleidete sich in ein hochsommerliches Kleidchen, welches mir dann doch bei 15 Grad zu frisch erschien. Ich bat sie zunächst für die Morgenstunden wenigstens noch eine Strickjacke und/ oder eine Leggings anzuziehen. Oder ein dünnes Unterzieshirt unter das Kleid. Sie durfte wählen.
Sie wählte die Leggings und bekam einen kleinen Wutanfall, weil sie mit dem Sitz nicht zufrieden war. Ich bot Hilfe an, wurde „Dumme Mama!“ geschimpft und verließ den Raum. Ich half dem Sohn mit seinem T-Shirt, denn er bleibt mit seinem Gipsarm immer in dem Ärmel hängen. Soweit so gut. Im Kinderzimmer hörte ich es rumoren und half dem Sohn dann auch noch in die Hose. Einfach, damit es etwas schneller ginge. Aber die Hose war im Bund so ausgeleiert, dass sie rutschte. Er wollte eine andere anziehen. Da wir keine anderen kurzen Hosen mehr sauber hatten, empfahl ich eine dünne lange Hose, die man unten umkrempeln kann. Fehlanzeige. Schade. War ein Versuch. Der Sohn bekam schlagartig schlechte Laune, meinte, ich hätte ihn zu früh geweckt (wer abends zu spät schläft…kann ich da nur sagen…aber das ist eine andere Geschichte). Er begann zu heulen. Ich legte ihm nahe, die vorgeschlagene Hose anzuziehen und mir seinen Frühstückswunsch mitzuteilen. Er heulte. Continue reading…

Die Parallelgeschichte zum Ausnahme-Tag mit dem Armbruch

Die Armbruchgeschichte gibt es HIER zu lesen.

Als der Kindergarten versuchte mich zu erreichen, hatte ich ausgerechnet in diesem Moment das Handy in der Tasche im Haus einer Freundin und saß mit eben dieser und zwei Kindern im Garten. Wie das so ist. Ich hab´s nicht gehört. Einmal das Gerät nicht am Leib. Und genau in den 30 Minuten ist Not am Mann.
Egal. Der Herr Papa wurde schließlich erreicht. Der sammelte den Sohn ein und kam aber erstmal nach Hause. Wir wollten den Arm mal beobachten.

Der nächste Morgen kam. Meine Telefonate um alles zu regeln machte ich unter dem Gemaule des Sohnes und Geheule vom Sirenchen.
Da hier ein Monsun-artiges Wetter ausgebrochen war, wollte ich das Auto nehmen. Weder das Fahrrad noch die Bahn hätten uns halbwegs trocken ans Ziel gebracht. Da das Knöpfchen noch schlief und der Herr Papa auch irgendwie malad war, ließ ich die beiden zu Hause zurück.

Ich schloss das Auto auf. Sirenchen, Sohn und Tasche rein. Da fiel mir ein: Telefon vergessen. Wieder ins Haus, Telefon holen, wieder zum Auto. Wo war der Autoschlüssel denn jetzt? Der hatte doch auf dem Sitz gelegen. WO IST DER AUTOSCHLÜSSEL?? fragte ich mich laut und schon etwas gereizt.
Ich stürmte wieder ins Haus. Vielleicht hatte ich ihn da abgelegt, wo das Telefon lag. Nein. Nochmal zum Auto. Die Tasche auf links gedreht. Fluchend. Kein Schlüssel. Ich war zur Hälfte nass geregnet. Das konnte doch nicht sein! Ich wollte wieder ins Haus rennen, da sah ich das Sirenchen grinsen und der Sohn sagte trocken: „Das Sirenchen hat den Schlüssel.“ Schimpfend nahm ich den Schlüssel entgegen und bestieg das Auto. Continue reading…