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Ausflüge und Unternehmungen im Rheinland

Ein Ausflug ins Rheinische Industriebahnmuseum

Am letzten Samstag haben wir nachmittags einen Ausflug in ein parallel Universum gemacht. Das war sehr kurzweilig und auch ein bisschen abenteuerlich.

Und zwar gibt es einen, ich möchte sagen, Geheimtipp für alle Eisenbahnfans. Vor allem für alle Familien, die einen frisch dazu gewonnenen Eisenbahnfan in ihrer Mitte haben und sonst mit Schienenfahrzeugen nix am Hut haben. Der Herr Papa sah sich nämlich nach diversen Bahnhofsbesuchen mit dem Sohn gezwungen mal etwas Abwechslung in die zugige Sache zu bringen und fand das Rheinische Industriebahnmuseum in Köln-Longerich. Die beiden Männer waren bereits zweimal dort und nun waren wir als komplette Familie einmal im RIM unterwegs um u.a. an einer historischen Eisenbahnfahrt teilzunehmen.

Das Gelände des RIM riecht schon im Vorfeld nach Abenteuer. Die Öffnungszeiten liegen bei Vollmond und ungeraden Tagen (also wirklich nur einmal im Monat) und man parkt unter einer alten Eisenbahnbrücke in Longerich. Dort unter der Brücke führt durch einen unscheinbaren Aufgang eine alte lange Treppe auf das Gelände.

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Garten

Gartenupdate, Aufgaben und Entdeckungen

Neben diversen Aufgaben, Terminen und Vorhaben, die sich derzeit stapeln, genieße ich diese wunderbaren Sommertage. Ich finde es einfach schön so und das tolle Wetter entschädigt für den verregneten Sommer.

Der Garten hat sich doch hier und da noch wacker ins Zeug gelegt und ein paar Blümchen hervorgebracht. Das was die Nacktschnecken nicht mochten oder übrig gelassen haben, hat alles gegeben.

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Staudensonneblumen vor strahlend blauem Himmel….
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Bienchen bei der Arbeit auf einer Echinacea.

Bienen haben wir unglaublich viele diesen Sommer. Große und kleine Libellen flitzen durch die Luft.  Auch richtig viele Kohlweißlinge und ein Tagpfauenaugenpärchen schwirren durch den Garten.

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Erziehung und Realität seufz

Autonomiephase beim Knöpfchen oder auch die NEIN-ICH-Krankheit

Oh Mann! Es geht los. Die dritte Trotzphase, die ich nun begleiten muss. Und obwohl ich ja eigentlich erst vor kurzem schon zweimal Bekanntschaft damit gemacht habe und es deshalb geübt hinnehmen könnte….
Es macht mich fertig!

Das Knöpfchen ist jetzt 2,5 Jahre alt. Eine klassische Zeit für geballte Anfälle von Wut und Verzweiflung beim Nachwuchs.
Das hält ja dann auch noch eine Weile an und taucht immer mal wieder so phasenweise auf. Aber der Anfang ist immer am schlimmsten. Finde ich. Man muss sich erstmal drauf einstellen. Sowohl das Kind, als auch die Mutter.

Gerade war noch alles paletti und easy peasy und schon wird das System umgeworfen. Diese Alter birgt wohl eines der größten und verstörendsten Updates, die man bei Kindern so beobachten kann.

Das Knöpfchen legte vor einer Woche ihre Mittagsschläfchen weitestgehend ab. Damit einher ging eine Laune, die ihres Gleichen sucht. Die vielfach beschriebene Situationen, wie im falschen Winkel zerschnittene Brote, falsch rum angereichte Spielzeuge oder gar falsch gefahren Strecken mit dem Fahrrad etc.pp. führen zu dramatischen Szenen. Das Knöpfchen, das einst stets gut gelaunte und fröhliche Knöpfchen, wird gebeutelt von heftigem Unwillen. Hauptsächlich Mama macht einfach ALLES falsch! IMMER und STÄNDIG!
Selbst wenn ich meinen tölpelhaften Fehler versuche zu korrigieren, die Korrektur ist auch falsch. Ich möchte mich manchmal selbst geißelnd dem Kind zu Füßen werfen und um Verzeihung bitten, nur damit es aufhört in dieser unfassbar nervtötenden, verzweifelten Art zu schreien. Aber auch das ist FALSCH. 😀 Ein Vorteil ist, sie ist nicht annähernd so laut, wie das Sirenchen. Dennoch geht es nicht weniger arg an die Substanz.

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Erziehung und Realität seufz

Kindergartenkinder und die Eingewöhnung- Blogparade

Juli hat auf ihrem Blog Juli näht die Blogparade mein Kindergartenkind initiiert. Und da fiel mir auf, dass das thematisch bei mir komplett untergegangen ist. Bisher.

Das ging im Trubel der letzten Jahre irgendwie unter.

Bei uns war das so. Als der Sohn schon ein paar Monate auf der Welt war, kam das Gespräch in einer Mütterrunde auf die Kita-Anmeldung zu sprechen. Mir wurde ganz schwindelig, denn Frau Confuss wäre nicht auf die Idee gekommen, das Kind schon so früh anzumelden! Bevor ich nicht abschätzen könnte, wie und wann der Kindergarten für´s Kind starten soll, mache ich doch keine Anmeldung! Da aber offenbar die Plätze rar waren, steuerte ich sodann mit dem 6 Monate alten Hosenmatz den nächst gelegenen Kindergarten zu unserem Domizil an. Der Kindergarten war ein städtischer Kindergarten direkt am Park. Ich sah dort beim Spazierengehen täglich die Kinder, offenbar zufrieden, auf dem Außengelände toben, matschen, spielen und lachen.
Ich machte also die Anmeldung, war zuversichtlich und wartete, was weiter geschehen möge.

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...und was es sonst noch gibt

Das erste September-Wochenende: Vom Reiten und Rosenschnitt

Am letzten Wochenende hatten wir einige Pläne und wie so oft gesellten sich weiter mögliche Aktivitäten hinzu. Aber man schafft nicht alles und ich sortierte schon im Vorfeld aus.

Es gab im Haus der Großeltern in Aachen einiges zu tun, was man nicht Sonntags und auch nicht bei 30 Grad im Schatten erledigen kann. Da wir, als auch die Oma gern im zeitlichen Wechsel verplant sind, ist es manchmal nicht so einfach einen Termin zu finden, an dem alle können. Nach diversen Versuchen fanden wir den Samstag zusammen. Es war zum Glück auch nicht zu heiß, aber auch trocken! Wir wollten diesen Tag zudem mit einer Überraschung für´s Knöpfchen krönen.

Das Knöpfchen spricht nämlich seit Woooochen von nichts anderem als von: „Mami, mötte Pfäädchen reiten! Bötte, Mami!“
Wieso weiß kein Mensch. Ich mag zwar Pferde auch sehr gerne, aber wir haben in unmittelbarer Nähe keine Reitersleute oder Kontakt zu Pferden. Das kleine Mädchen flippte schon früh aus, wenn sie im Vorbeifahren irgendwo Pferde auf der Weide stehen sah. „Da hüa, Pfääd! Hüüüühüüühüüühüüüü!“ Macht es dann auf der Rückbank.
Also wollten wir diesen Wunsch einmal erfüllen. Und in Aachen wusste der Herr Papa einen Hof, der bestimmt 20 Ponys hat.