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Garten

Unser Garten-mein Lehrmeister

Garten und Natur war schon immer auch eines von vielen Themen, die mich interessieren. 

Auf Instagram zeigte ich kürzlich in den Storys freudig die ein oder anderen frischen Pflänzlein, die zaghaft ihre Blättchen aus der Erde strecken. Ich dachte noch, dass müsse für die Zuschauer:innen sehr langweilig sein. Aber tatsächlich interessierte das ganze Gartenzeug sehr.

Alles was mir in meinem konfusen Gemüt dazu einfällt, teile ich auf Instagram (unter gleichem Namen) nun in den Highlights. Aber auch hier auf dem Blog will ich nun ein paar Worte dazu schreiben.

Ich wuchs in einem Haus mit Garten auf, musste dann über 20 Jahre in Wohnungen mit schattigen Balkonen wohnen und wartete sehnsüchtig auf den Tag, an dem ich einen eigenen Garten hätte. Dieser Garten sollte üppig blühen, zu jeder Jahreszeit. Mit großblumigen Gewächsen aller Art. 

Der erste eigene Garten kam, ich stöberte nach Pflanzen, machte eine Liste von allem was ich gerne pflanzen würde. Ob etwas heimisch oder insektenfreundlich war, beachtete ich (noch) nicht.

Der Garten lehrte mich schließlich, meine Ideen einmal gründlich zu überdenken.

Zum einen hatte ich mit drei kleinen Kindern ziemlich viel zu tun und nur begrenzt Zeit und der Garten brachte schon ein Eigenleben mit. 

Die Vorbesitzer hatten den Garten vor vielen Jahren angelegt und da waren schon zu Beginn einige größere Handgriffe nötig, um ihn für unsere Bedürfnis etwas anzupassen. Zum Beispiel flogen einige der leider sehr oft gepflanzten und völlig unnützen Thuja-Bäume raus. Übrig blieb immer noch genug, was ich gerne anders angelegt hätte, was aber erstmal so bleiben musste. Anderes, wie der alte Mirabellenbaum, sollte unbedingt bleiben.

Da, wo ich Beete anlegen wollte, musste ich zunächst Quecke Schubkarrenweise aus der Erde ziehen. Quecke würde ich tatsächlich als Unkraut bezeichnen. Es ist ein Süßgras und äußerst hartnäckig. Kleinste Wurzelstückchen treiben wieder neu aus. Ich konnte nicht alles bergen, habe aber die Queckenplage gut im Griff, auch ohne viel Unkrautzupferei. Hat sich gelohnt am Anfang gründlich zu sein.

Im Zuge der Queckenbergung fand ich noch viele andere Pflanzen und auch interessante Bodenlebewesen. Ich begann zu recherchieren, mich mehr und mehr für Wildkräuter und Insekten zu interessieren und wollte den Garten naturnah gestalten.

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Erste Schulwoche 2021-ein wackliges Unterfangen

Wie lief nun die erste Woche?

Sehr gemischt, würde ich sagen. 

Das Eine ist die extrem wohltuende Situation, wenn mal ein paar Kinder weniger zu Hause lernen müssen, das Andere ist die tägliche neue Situation.

An 3 Tagen waren die beiden großen Mädels aus dem Haus, was extrem entspannt für den Vormittag hier war. Am Montag war ich glatt völlig irritiert und wusste gar nicht womit ich anfangen soll bei so viel Zeit. Die Hummel war dank des schönen Wetters nämlich recht entspannt im Garten und der Sohn hatte sich zum „Lernen“ in sein Zimmer verkrümelt.

Die Vormittage an denen die Mädchen nicht in der Schule waren, waren extrem nervig, weil sie sich grundsätzlich laut und überflüssigerweise stritten. Aber keine von beiden wollte in ihrem Zimmer  arbeiten. Auch mein Schreibtisch konnte keine Abhilfe schaffen. Ich musste also die ganze Zeit schlichten. Jedenfalls versuchte ich es. Und wenn sie nicht stritten, verkrümelte sich die eine immer zum Spielen und arbeitete nicht weiter. Und die andere „brauchte ständig meine Hilfe.“

Erleichterung brachten dann die Nachmittage, an denen wegen des tollen Wetters alle draußen sein konnten. Die Kinder waren mit Freund:innen unterwegs.

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Von Verantwortung und zartem Frühlingserwachen

Das lange Wochenende über die Karnevalstage hat gut getan. 

Die Kinder rufen immer öfter nach Ferien. Mir ist das auch angenehm. Ich fühle mich latent gestresst. 

Obwohl wir jetzt einigermaßen in einen guten Ablauf, der auch für die Hummel passt, gefunden haben, beklagen die Kinder (vornehmlich die Erstklässlerin) sie müssten viel zu viel Zeug bearbeiten. 

Ich finde die Menge an Aufgaben auch nicht wenig. Ich weiß, die Schulen haben Vorgaben und es gibt einfach auch Kinder, die schnell und unkompliziert ihre Aufgaben weg arbeiten und dann sogar nach mehr rufen. So nicht meine Kinder. 

Deshalb ist es für mich ein Spagat. Ich persönlich bin eher gelassen und weiß, dass meine Kinder hier zu Hause auch eine Menge lernen. Sachkunde findet hier sozusagen immer im Alltag statt. Für mich, für uns, würde es passen, wenn uns die Schule freie Hand ließe und wir Mathe und Deutsch in unseren persönlichen Tagesrhythmus einbauen könnten. Aber so wie das Distanzlernen abläuft, müssen wir uns eben mehr oder weniger stark an die abgefragten Aufgaben und Zeiten halten.

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Karneval 2021

Ich liebe Karneval. 

Aber ich habe ihn nicht jedes Jahr gefeiert. Aus unterschiedlichen Gründen. Mal war ich krank. Mal studierte ich und musste eine Klausur (im Münsterland) schreiben oder arbeiten (auch in Münster. An Rosenmontag. 🙈)  Mal hatte ich keine Lust. JA! Ernsthaft. Ist auch schon vorgekommen.

Mal weilte ich im fernen Berlin und konnte/wollte nicht anreisen.

(Ich habe allerdings den 11.11. ein paar Mal in Berlin in der Ständigen Vertretung gefeiert. War immer gut!)

Manche Karnevalsjahre waren grandios. Manche eher lahm. Ein bisschen Glück gehört auch dazu. Die Kneipe, die Leute, die Musik….das muss zusammen passen.

Ich habe schon Spaß, aber auch Langeweile am Wegesrand von Umzügen erlebt. Ich bin schon mitgelaufen, habe Kamelle geworfen oder Musik gemacht. (Rasseln kann ich ;-D)  Ich habe Kostüme gebastelt, Kamellebeutel gepackt, vorbereitet und nachbereitet. Ich war schon voll kostümiert oder nur ein bisschen. 

Ich war auf tollen Sitzungen und auf völlig misslungenen Veranstaltungen. 

Ich war schon in Trauer an Karneval. 

Ich habe ein Kind wenige Tage v o r Karneval geboren, ein Kind a n Karneval geboren (mitten in Köln). Ich war an Karneval schwanger und/oder stillend. Die ultimative Einschlafmelodie für unsere Kinder ist ein Karnevalslied.

Ich musste in den letzten Jahren dem bunten Treiben schon oft mehr „zusehen“, als daran teilnehmen, weil alle in Frage kommenden Babysitter selbst völlig Karnevalsjeck und immer verplant sind.

Ich habe an Karneval schon geweint. Ach, ich weine eigentlich jedes Jahr. Vor Glück, vor Rührung, vor Trauer nicht dabei zu sein oder weil ich dabei sein kann, vor Erinnerungen und Vorfreude. Vor Gemeinschaftsgefühl und kollektiver Eskalation. 

Ich singe alte und neue Lieder. Manche nerven, viele kann ich immer wieder singen. Zu machen springe und gröle ich. Zu manchen weine ich. Zu wieder anderen schunkele ich schwer und froh in den Armen irgendwelcher Menschen.

Alles, was Karneval bisher torpediert hat, Unwetter und Kriege, konnte nicht die Nähe der Jecken zueinander stören. Irgendwie konnte man doch irgendwo zusammen kommen und  sich in den Armen liegen. Das ist dieses Jahr wirklich anders. Genau das, was Karneval so besonders schön macht, ist unmöglich. 

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Kindergeburtstage Rezepte

Schnelle, einfache und leckere Geburtstagstorte

Der Sohn wünschte sich eine Legotorte zum Geburtstag. Und nach meinen Geburtstagskuchendesastern der letzten Durchgänge, wollte ich mal wieder was Gelungenes. Bei Pinterest fand ich die Idee, den Kuchen einfach mit echten Legosteinen zu verzieren.

Und für den Kuchen suchte ich mir schnelle und einfache Komponenten zusammen, die ich für mich noch etwas anpasste.

Heraus kam eine Vanille-Himbeer-Torte mit Frischkäse- Sahne und Marzipandecke.