Wie läuft es derzeit bei uns?
Der Wecker klingelt. Ich schlafe fast wieder ein und schrecke vom zweiten (backup) Weckerklingeln hoch. Die Kinder schnarchen noch alle vor sich hin. Der Sohn muss als erstes pünktlich aus dem Haus, also wecke ich ihn.
Er meint, er sei müde. Zufällig meldete man mir am Abend zuvor zurück (ich war unterwegs), der Sohn hätte um 21.30 noch im Zimmer gepoltert und mit seiner Ritterburg gespielt. Aha, denk ich.
Ich treibe ihn an aufzustehen mit dem Hinweis, abends doch einfach zu schlafen, anstatt zu spielen.
„Mama, kann ich jetzt noch ein bisschen spielen?“
„Nein! Dann hättest du früher aufstehen müssen.“ (Dazu dient nämlich das erste Weckerklingeln, eigentlich. Mit dem zweiten ist dann klar, es muss los gehen.)
„Aber Mama, ich möchte mit meiner Burg spielen!“ mault der Sohn.
Ich komme richtig zu mir und erinnere mich an den voran gegangene Nachmittag und lasse eine mütterliche Litanei los:
