Bevor ich euch in Bälde genauer erzähle, wo genau wir diese Woche auf Reisen waren (Auf Pressereise genauer gesagt) und wie wir es dort verlebt haben, möchte ich euch einen kleinen Schwank von unserer immer gleichen Abreiseszenerie erzählen.
Ich weiß nicht, wie es anderen Familien geht. Aber wir haben immer Stress wenn es ums finale Einpacken und Beladen des Autos geht. Immer.
Es mag zum einen daran liegen, dass ich Kofferpacken hasse. Früher, als Single, pflegte ich im Kopf alles zu überlegen was mit muss und schaffte es den praktischen Teil der Übung stets auf den letzten Drücker zu legen. Sprich, wenn es morgens um 4 Uhr losgehen sollte, packte ich nach Mitternacht.
Dann hatten der Mann und ich schon ohne Kinder immer unterschiedliche Meinungen hinsichtlich der Aufgabenverteilung. Er war der Auffassung, ich sei auch für das Einpacken seiner Sachen zuständig und beschwerte sich am Ende, ich hätte Dies und Jenes vergessen. Wir konnten diese Part der Aufgabenverteilung aber klären. ;-D
Mit Kindern packe ich nicht mehr auf den letzten Drücker. Da bereite ich alles rechtzeitig vor. Denn sonst gerät hier alles ins Schleudern. Außerdem sind viele Dinge immer noch bis zu letzt im Gebrauch. Es bleibt also genug auf den letzten Drücker zu Kramen. Und es schleudert auch trotzdem noch. 😀
Und so versuche ich den Haushalt in einem halbwegs erträglichen Zustand zurück zu lassen und für die jeweiligen Katzensitter (denn hier sind immer zwei Katzen zu versorgen) alle nötigen Informationen aufzuschreiben und Schlüssel bereit zu legen.
Bei dieser Abreise ging es auch wieder turbulent zu. Während ich versuchte alle Taschen und Körbe sortiert im Flur zu sammeln, pflückten die Kinder wieder irgendwas aus den Taschen raus oder befüllten die Taschen zusätzlich mit Dingen, die auf keinen Fall mit sollten.
