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	<title>Schwangerschaft Archive - beatrice-confuss</title>
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	<description>Großfamilienleben mit 4 Kindern</description>
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	<title>Schwangerschaft Archive - beatrice-confuss</title>
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		<title>Das frühe Wochenbett</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2019 10:41:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Mama Error]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hasse es.  Ich kann das so behaupten, denn es war 4mal immer exakt das Gleiche. Als stellen sich alle Uhren auf Null. Zuerst werde ich durchgerüttelt von unfassbarem Glück über die gelungene Geburt und das wahnsinnige Wunder des Lebens.  Ich könnte 10 Kinder bekommen und es immer wieder faszinierend und unglaublich finden. Selbst die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/10/09/das-fruehe-wochenbett/">Das frühe Wochenbett</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hasse es.<span class="Apple-converted-space">  </span>Ich kann das so behaupten, denn es war 4mal immer exakt das Gleiche. Als stellen sich alle Uhren auf Null.</p>
<p>Zuerst werde ich durchgerüttelt von unfassbarem Glück über die gelungene Geburt und das wahnsinnige Wunder des Lebens.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich könnte 10 Kinder bekommen und es immer wieder faszinierend und unglaublich finden.</p>
<p>Selbst die heftigsten Nachwehen können mir (erstmal) nichts. Genauso wenig, wie das geschundene und wunde Gefühl am ganzen Körper. Dieses Gefühl von einem Loch im Bauch, als hinge meine Lunge in der Leere und als könne ich nicht richtig atmen, obwohl wieder richtig viel Platz ist. Ich eiere ein wenig zwischen Bett und Bad hin und her. Aber ich eiere immerhin schwebend. Die ersten 2 Tage nach der Geburt schlafe ich auch kaum bis gar nicht, weil ich so furchtbar glücklich und aufgeregt bin. Wie ein aufgedrehtes Kind, das nicht zur Ruhe findet. Ich starre auch ständig verliebt das Baby an.</p>
<p>Der Mann findet, dass es Frauen gut haben, denn sie sind mit dem Hormonkoktail der Glückseligkeit ausstaffiert, sobald ein Kind geboren wurde. Ja und nein, sag ich da nur. Da ich immer unkomplizierte Geburten hatte und recht flott recht fit wirke, denkt der Mann dann auch, ich „funktioniere“ wie gewohnt, schon allein wegen der Glückseligkeitswolke. Er selbst, und das gestehe ich ihm auch ein, muss ohne Hormonrausch in der neuen Verantwortungsrolle ankommen. Er befindet sich ebenfalls in einer Art Wochenbett, nur ohne körperliche Irritationen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Also surfe ich zunächst wattierte durch diese ersten zwei Tage. Ich fühle mich körperlich zwar sehr hohl, aber emotional sehr voll und bin recht entspannt.</p>
<p><b>Dann stürze ich ab.</b> Der Vorschlaghammer trifft mich mitten auf den Kopf und hämmert mich in das tiefste Kellergeschoss. Jedes Mal.<span id="more-5133"></span></p>
<p>Pünktlich mit dem Milcheinschuss, der auch diesmal wie die anderen ganz furchtbar war (hier nachzulesen <a href="https://beatrice-confuss.de/2016/05/27/blogparade-schmerzfreier-stillstart/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://beatrice-confuss.de/2016/05/27/blogparade-schmerzfreier-stillstart/</a>), sitze ich in meinem Launenkeller fest. Die Tränen fließen. Die Milch leider gar nicht. Lymphstau. Bei jedem Anlegen spüre ich dann deutlich die Nachwehen, die mir plötzlich unangenehm zusetzen. Die Nippel brennen und sind wund. Die Brüste spannen und sind glühend heiß. Alles ist neu. Alles ist mir zu chaotisch. Alles tut weh. Alles ist zu viel. Und ich bin müüüüde, weil ich dumme Eule ja zwei Tage nicht richtig geschlafen habe. Ich fühle die Leere in meinem Bauch plötzlich als große Wunde und niemand darf mich umarmen, weil dann meine Brüste gefühlt explodieren. Ich bin, um es vorsichtig auszudrücken, in dieser Phase sehr aus dem Gleichgewicht gebracht.</p>
<p>Das wiederum fällt dem Mann dann auch auf und das ist ungünstig, weil er selbst gerade auch nicht so richtig weiß. Alles ist auch für ihn neu und anstrengend und vor allem hatte er diesmal sogar (nach ein paar emotional sehr anstrengenden Monaten wegen familiärer Unruhen im Hintergrund) <i>unfreiwillige und ungeplant</i> ohne Oma-Unterstützung<span class="Apple-converted-space">  </span>(denn meine Mama hatte plötzlich und unerwartete auch ganz andere Sorgen) 3 Kinder, den Haushalt und eine heulende Wöchnerin mit Säugling zu versorgen. Er hat das super gemeistert und doch war es mir in meinem Launenkeller alles auch nicht gut genug. Und an dem Punkt rasseln wir immer aneinander. Er denkt, wieso macht sie dies und jenes denn nicht wenigstens selbst und ich denke, wieso macht er dies und jenes denn nicht auch noch schnell.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Zu diesem Thema gibt es auch noch diesen ausführlichen Text. <a href="https://beatrice-confuss.de/2017/01/20/vom-1-babyjahr-durststrecken-und-beziehungspflege/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://beatrice-confuss.de/2017/01/20/vom-1-babyjahr-durststrecken-und-beziehungspflege/</a></p>
<p>Obwohl ich weiß, dass diese sehr holprige Phase vorbei geht und auch die Sache mit der Milch wieder in Fluss kommt, dümpel ich ein paar Tage im tiefsten Launenkeller vor mich hin und habe das Gefühl ALLES ist scheiße……. tue mir selbst furchtbar leid und heule ständig los.</p>
<p>Den verdutzten Kindern habe ich erklärt woran das liegt und dass das in wenigen Tagen vorbei ist.</p>
<p>Am 4. Tag hat unsere Hebamme mir sogar eine Akkupunkturnadel als Antenne auf den Kopf gesetzt. Für meine Stimmung. Darüber mussten wir alle lachen.</p>
<p>Bis das System Mama-Baby und Stillen richtig läuft, brauche ich also wirklich Zeit und Ruhe.</p>
<p>Und die habe ich mir diesmal noch deutlicher verschafft, als bei den anderen Kindern.<i> Meine Kinder zu Hause störten mich übrigens dabei nicht.</i><span class="Apple-converted-space">  </span>Es darf nur niemand Externes dazu kommen. Das führt immer zu Unruhe in der zarten Routine. Ich wollte keine Besucher empfangen. So lieb und umsichtig auch angefragt wurde. Ich musste erstmal ankommen und wieder stabil sein.</p>
<p>Am fünften Tag ging es etwas besser, aber ich blieb noch dünnhäutig.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Spuk war dann so schnell vorbei, wie er gekommen war. Mit zunehmender Fitness, ein bisschen Routine und endlich funktionierender Stillerei hob sich auch meine Laune und mein Tatendrang wieder. Der Mann fand seine Mitte auch wieder und dann kommt immer der Teil, den ich sehr angenehm finde.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich bin in der Stillzeit, wenn ich aus dem emotionalen Keller raus bin, zumeist ziemlich gut gelaunt und freue mich einfach über alles.</p>
<p>Und dann ist auch das restliche Wochenbett schön.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie geht es denn eigentlich anderen Mamas im Wochenbett? Läuft alles rund? Werden Besucher als angenehm empfunden? Oder ist das alles auch eher stressig?</p>
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		<title>Wie die Hausgeburt fast in die Hose ging</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2019 08:18:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Geburt stand unter besonderen Bedingungen.  Zwar hatte ich im Vorfeld alle mir erdenklichen Varianten durchdacht und der Masterplan sah vor, dass die 3 Kinder bei meinen Eltern übernachten. (bzw der Sohn wollte kurzentschlossen entscheiden.) Die Großeltern wohnen in einer adäquaten Entfernung und die Kinder freuten sich ohnehin alle darauf nochmal bei Oma und Opa [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/10/04/wie-die-hausgeburt-fast-in-die-hose-ging/">Wie die Hausgeburt fast in die Hose ging</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Geburt stand unter besonderen Bedingungen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Zwar hatte ich im Vorfeld alle mir erdenklichen Varianten durchdacht und der Masterplan sah vor, dass die 3 Kinder bei meinen Eltern übernachten. (bzw der Sohn wollte kurzentschlossen entscheiden.) Die Großeltern wohnen in einer adäquaten Entfernung und die Kinder freuten sich ohnehin alle darauf nochmal bei Oma und Opa zu übernachten. Als Sommerferienevent. Im Zelt sogar.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dass meine Eltern kurzfristig als Betreuung ausfallen könnten, hatten wir nicht in Betracht gezogen. Aber tatsächlich ging es meiner 92 jährigen Oma, die schon länger von meiner Mama gepflegt wurde, schlagartig <em>so</em> schlecht, dass meine Eltern rund um die Uhr im Einsatz und zusätzlich alle beide von einem Infekt gebeutelt waren. Keine guten Vorraussetzungen, um auch noch drei aufgeregte Kinder zu hüten.</p>
<p>Somit besprachen wir die besondere Situation mit den Kindern und dass sie dann einfach eine oder zwei DVDs schauen dürften, bzw zu den Nachbarn oder Freunden gehen könnten. Einzig für Nachts wussten wir nicht so recht.</p>
<p>Sonntags dann, <strong>3 Tage vor dem errechneten Geburtstermin</strong> ( und gleichzeitig Startschuss für den Urlaub des werden Vaters) hatte ich so eine Ahnung. Ich dachte schon, das Baby käme nachts. Ich sagte den Kindern und dem Mann nichts, ging aber einfach mal ausgiebig duschen und legte mir mein Handy neben dem Bett bereit. In der Nacht tat sich allerdings noch nichts.</p>
<p>Morgens hatte ich dann Bewegungsdrang und spazierte mit dem Sirenchen zum Bäcker Brötchen holen. Mir fiel auf, dass ich deutlich besser laufen konnte, als in der ganzen bisherigen Schwangerschaft. Irgendwas war anders. Zu Hause hatte ich dann eine sogenannte Zeichenblutung und dezente und immer wiederkehrende Wehen setzten ein.</p>
<p>Ich verkündete beim Frühstück, es würde nun nicht mehr lange dauern und war sicher das Baby spätestens am nächsten Tag in den Armen zu halten.<span id="more-5128"></span></p>
<p>Der Mann blieb eher gelassen und glaubte nicht so recht daran. Dennoch folgte er meiner Empfehlung einfach schon mal einen Großeinkauf für ein paar Tage zu machen. Dann wären wir gerüstet. Die Kinder begleiteten ihn und ich genoss ein bisschen die Ruhe. Ich machte mir tatsächlich einen Reggae- Sender an und blieb die ganze Zeit entspannt in Bewegung.</p>
<p>Beim Mittagessen dann begann ich auf die Uhr zu sehen. Alle 15 Minuten gut spürbare, aber unanstrengende Wehen. Ich teilte den Kindern mit, die Geburt hätte begonnen. Spätestens am nächsten Tag hätten sie ihr Geschwisterchen. Ich war 100% sicher. Und die Kinder voller Vorfreude.</p>
<p>Kurz darauf begann ich letzte Kleinigkeiten, die ich noch nicht bereit liegen hatte, für die Hausgeburt vorzubereiten und registrierte alle 5 Minuten Wehen. Den Mann bat ich noch seinen Schreibtisch im Schlafzimmer frei zu räumen. Den Tisch würde unsere Hebamme brauchen, falls sie das Baby genauer untersuchen müsste.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich musste dann auch das erste Mal inne halten und bewusst Wehen veratmen und entschied unsere Hebamme anzurufen. Mit Kindern zu Hause wollte ich keine Hektik riskieren. Es war irgendwas kurz nach 14 Uhr. Unsere Hebamme machte sich prompt auf den Weg und war gegen 14.40 ungefähr da.</p>
<p>Die Wehen kamen regelmäßig, die Kinder sprangen aufgeregt um mich herum. Ich hielt immer wieder inne und veratmete, fühlte mich aber noch rund herum wohl. Als unsere Hebamme ankam, saß ich im Schneidersitz auf dem vorbereiteten Bett, die Kinder halfen die Taschen hinein zu tragen und trafen auf der Straße noch unsere Nachbarin, die sofort nochmal anbot, die Kinder bei Bedarf zu übernehmen. Sie wäre zu Hause. Das war sehr beruhigend für mich zu wissen. Es ist schließlich nicht jeder zu jeder Zeit zu Hause.</p>
<p>Ich entspannte mich nun richtig, da sowohl die Kinderbetreuung 100% für alle Eventualitäten gesichert und meine Hebamme da war. Die Kinder schauten zu, wie ich einmal untersucht und die Herztöne unter eine Wehe kontrolliert wurden. Der Muttermund war 3 cm geöffnet, die Herztöne stabil und kräftig. Es war circa 15 Uhr.</p>
<p>Insgesamt bestand keine Eile. Der Sohn fand eine Geburt dann etwas langweilig, weil eine ab und an mal tief atmende Mama eher unspektakulär war. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Als ich schließlich aber kaum noch sprach, mich sogar hinlegte (auf die für ich typische linke Seite) und mich mehr und mehr auf die Wehen konzentrieren musste, fragte er: „Ah, kommt jetzt die Phase, in der du nicht mehr sprechen möchtest?“ Ich nickte. Meine vorbereitenden Gespräche waren bei den Kindern also angekommen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Ich war dann tatsächlich ganz froh, als der Mann mit den Kindern nach unten Karten spielen ging und schon mal eine DVD in den Rekorder schob.</p>
<p>Ich blieb liegen, blickte durchs Fenster in den blauen Sommerhimmel und „tat meine Arbeit“.<span class="Apple-converted-space">  </span>Die Wehen waren nun sehr intensiv, aber gut aushaltbar. Ich vertraute meinem Körper. Unsere Hebamme saß neben mir und sortierte in Ruhe alle Dinge und Papiere, die so nötig sein könnten.</p>
<p>Ich versank in mir und genoss die Ruhe und die Herztöne wurden nochmals unter einer Wehe kontrolliert.<span class="Apple-converted-space">  </span>Alles lief entspannt und gut.</p>
<p>Schließlich wollte sich unsere Hebamme noch kurz unten ein Brötchen holen. Sie käme gleich wieder, sagte sie.<span class="Apple-converted-space">  </span>Ich fand das völlig in Ordnung. Ich würde einfach in Ruhe meine Wehen weiter veratmen. Ich hatte kein Gefühl der Eile.</p>
<p>So mit mir alleine versank ich weiter, entspannte noch mehr und gab mich den Wehen hin. Sie kamen und gingen in einer guten Intensität.</p>
<p>Unten hörte ich die Kinder plappern und dass der Mann die DVDs startete. <em>Ach Mensch, das ist doch viel zu früh!</em> Dann hörte ich den Mann und unsere Hebamme noch plaudern. <em>Ach, wie behaglich!</em> dachte ich.</p>
<p>Kurz, dachte ich das aber auch nur.</p>
<p>Urplötzlich rollten die Wehen Schlag auf Schlag in unerwarteter Heftigkeit ohne Pause herein. Ich wusste sofort was das bedeutet.</p>
<p>Das Dumme war nur, in dem Zustand konnte ich mich weder bewegen noch rufen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><i>„Ich brauch ne Wehenpause. Ich brauch ne Wehenpause!“</i> Schoss es durch meinen Kopf. Gleichzeitig versuchte ich mich weiter auf die Wehen und das Atmen zu konzentrieren. <i>Nur nicht in Panik ausbrechen, um nicht doch von unkontrollierbaren Schmerzen erfasst zu werden. </i>Gleichzeitig wollte/<i>musste</i> ich einen Moment erwischen, um nach meiner Hebamme zu rufen. <i>„Scheiße! Atmen!“ …</i>Aufstehen? Geht nicht! <i>….“Den Schlüpper hab ich auch noch an! Scheiße! Atmen! Ich kann mich nicht……oaarrrrrrrrr</i>….“ Da war schon ein Pressdrang….<i>“Uuuuuuh….. atmen…atmen!“</i></p>
<p>Ich erwischte eine kurze Wehenpause und rief, wurde aber nicht erhört. Ich versuchte es nochmals und tatsächlich hörten die Kinder mich und der Sohn rief unten von der Treppe: „Ja, Mama!“<span class="Apple-converted-space">  </span>und sagte dem Mann und unserer Hebamme Bescheid. Ich brüllte derweil schon das erste Mal unkontrolliert in mein Kopfkissen. <i>„AAAAAAAAAAAH!“</i><span class="Apple-converted-space">  </span>Das war eine Presswehe. Unverkennbar. Und mit ordentlich Power. Mit unerbittlichere Gewalt schob es in mir nach unten. <i>„Ich hab noch die scheiß Unterbuxe an!“ </i>dachte ich wieder etwas hilflos. Und da packten bereits die helfenden Hände meiner Hebamme zu und zogen mir den Schlüpper aus. Wir alle waren Null vorbereitet auf dieses abrupte Finale. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> (Und ich muss so lachen darüber. Ich hatte mir alles möglich ausgemalt. Hebamme im Stau. Blitzgeburt in der Nacht…. Aber nicht, dass ich einen solchen Schnellschuss starte, während alle da, nur nicht im selben Raum waren. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f602.png" alt="😂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />)</p>
<p>Tatsächlich schaffte ich es noch, mich in den Vierfüßler zu wuchten, denn auf der Seite liegend hielt ich es par tout nicht weiter aus. Der Mann war auch plötzlich neben mir, die Fruchtblase platzte und ergoss sich warm über meine besockten Füße und das Bett. <em>„Fruchtblase…“</em>, brachte ich schnaufend und erfreut noch hervor. <i>Jetzt sind meine Socken nass!…Egal!, </i>dachte ich. Und schon spürte ich, wie sich das Köpfchen ohne mein Zutun seinen Weg schaffte. Das bekannte brennende Gefühl in der Scheide gab mir Gewissheit und ich brüllte mit der Wehe nochmal in mein Kopfkissen und schob bewusst <i>nicht</i> mit. Der Druck war von alleine groß genug. Ich hörte meine Hebamme ruhige Worte sprechen ohne sie zu verstehen, ich vergrub mein Gesicht im Kissen und brüllte weiter da hinein. Ab jetzt war absolut der Autopilot am Werk. So ruhig ich die Eröffnungswehen veratmen kann, beim Finale ist zu viel Energie am Werk. Den Mann hörte ich so etwas sagen, wie: <em>„Ich hab sie schon gehört!“</em> womit er das kleine Mädchen meinte, welches mit dem Körper noch im Geburtskanal steckte.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Mit der nächsten Wehe, spürte ich deutlich die Drehung des Babys und der Körper wurde geboren. Unter mir lag mein kleines Mädchen und es weinte kurz ein bisschen. <i>„Sie atmet!“</i> Dachte ich beglückt. <i>„Und sie sieht aus, wie der Sohn!“</i></p>
<p>2 Stunden, nachdem ich meine Hebamme angerufen hatte, war das Kind also geboren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich buxierte mich dann irgendwie auf den Rücken, zog mein Kleid aus und nahm mein Baby in Empfang, welches mir angereicht wurde. Völlig erleichtert, dass diese zwar kurze aber <i>wahnsinnige</i> Urgewalt der Wehen vorüber war und durchströmt von Glückshormomen. Und dann ist da dieser ganz besonderer Geruch, den so ein Neugeborenes umgibt….</p>
<p>Es verging dann eine Stunde mit Bonding und den ersten Stillversuchen. Die Kinder staunten und waren völlig verzaubert.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Sie sahen sich alles genau an.<span class="Apple-converted-space"> Sie wissen jetzt wie ein frisches Neugeborenes aussieht. </span></p>
<p>Nach einer Stunde (diese war verflogen, wie wenige Minuten) kam die Nachgeburt.</p>
<p>Während ich dann irgendwann in Begleitung meiner Hebamme zur Toilette ging, hielt das Sirenchen ihre kleine Schwester im Arm. Sie sollte danach noch oft erzählen, dass sie das neue Baby mit Käseschmiere und &#8222;frischem Bauchnabel&#8220; halten durfte. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wieder einmal bin ich überglücklich eine erfahrene Hebamme, unsere nun 4mal bewährte Hebamme, dabei gehabt zu haben. Eine helfende Hand mit versierten Handgriffen. Überblick. Ruhe. Sicherheit. Vertrauen. Ich brauchte wieder nichts weiter tun, als mich auf mich zu konzentrieren und konnte alles geschehen lassen. Ich bin überzeugt, dass diese Umstände für mich stets zu den entspannten und schmerzarmen Geburten beigetragen haben.<span class="Apple-converted-space"> </span>Ich bin angenehmerweise auch wieder, trotz des rasanten Tempos, komplett heil geblieben. Das führe ich auch auf die maximal mögliche Entspannung zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und für die Kinder war es ein unvergessliches Erlebnis. Ich hoffe auch, dass meine Mädchen sich den überaus positiven Eindruck von Geburt erhalten können und so, falls sie mal Kinder bekommen, auch angstfrei und selbstbestimmt in die Geburt hinein gehen können. Egal wo und wie sie gebären wollen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/10/04/wie-die-hausgeburt-fast-in-die-hose-ging/">Wie die Hausgeburt fast in die Hose ging</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das dritte Schwangerschaftstrimester- Tagebuch</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2019/09/27/das-dritte-schwangerschaftstrimester-tagebuch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2019 06:56:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich sehne mich nach Ruhe und geordnetem Alltag, aber das letzte Trimester hat es emotional in sich. &#160; Mit dem Beginn des 8. Monats fühle ich mich ziemlich wohl.  Zwar wird das mit dem Laufen nicht besser, aber der Zustand von Symphyse und Ischias bleibt stabil. Ich habe keine Schmerzen, außer ein leichtes Ziehen im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/09/27/das-dritte-schwangerschaftstrimester-tagebuch/">Das dritte Schwangerschaftstrimester- Tagebuch</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehne mich nach Ruhe und geordnetem Alltag, aber das letzte Trimester hat es emotional in sich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Mit dem Beginn des 8. Monats</b> fühle ich mich ziemlich wohl.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Zwar wird das mit dem Laufen nicht besser, aber der Zustand von Symphyse und Ischias bleibt stabil. Ich habe keine Schmerzen, außer ein leichtes Ziehen im unteren Rücken. Ich achte aber weiter auf meine Bewegungen. Schwangerschaftsyoga geht leider nicht mehr. Da fühlt sich mein Skelett instabil an.</p>
<p>Ich mache tatsächlich weiter alle möglichen Wege mit dem Fahrrad. Da mein Lastenfahrrad blöderweise ausgerechnet<i> jetzt </i>einen Elektronikschaden hat, muss ich auf mein normales Fahrrad umsteigen. Man glaubt nicht, wie schwerfällig man auf so ein Fahrrad aufsteigen kann. Ich fahre zudem wie eine Oma und schleiche vor mich hin. Ab und an kommt eine Übungswehe und ich halte fast ganz an.</p>
<p>Meine Haut ist gerade richtig toll. Der Bauch juckt nur hin und wieder und bedarf einer extra Portion Feuchtigkeitspflege.</p>
<p>Mein Appetit auf Gesundes hat sich nun das erste mal richtig verschoben zu Backwaren, Süßspeisen und Broten mit Schokoaufstrich und jeden Tag trinke ich einen großen Latte Macchiato. Daneben habe ich aber auch weiter Heißhunger auf Obst.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es schadet weder meinem Gewicht und dem des Babys auch nicht. Im Gegenteil, ich habe den Eindruck die Kalorien sind nötig.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der 8. Monat verfliegt. Das Familienleben tobt ein bisschen sehr um mich herum. Es ist viel los und wir sind emotional alle sehr unausgeglichen. Die Gefühle aller Familienmitglieder fährt Achterbahn. Ich denke, wir „stecken“ uns auch alle gegenseitig an mit der Unruhe.</p>
<p>Das Baby ist munter in meinem Bauch und ich hoffe es fühlt sich trotz des Wirbels um uns herum wohl. Wenigstens weiß es so direkt, wo es landet. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><span id="more-5103"></span></p>
<p><b>Mit dem Beginn des 9. Schwangerschaftsmonats</b> tauchen wieder kleine Hautunreinheiten auf. Die Fressatakken auf Süßkram lassen nach.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich bekomme einen kleinen Nestbautrieb und richte ein paar Dinge her und besorge alles, was man eben am Anfang so braucht.</p>
<p><strong>Besondere Umstände</strong></p>
<p>Daneben nimmt die Anspannung innerfamiliär (äußerlich beeinflusst , manches ist einfach zu privat, um es hier aufzuschreiben) nochmal Fahrt auf und ich halte die gesamte Situation nicht mehr gelassen aus. Der Mann und ich geraten deshalb auch öfter aneinander. Ich bekomme mehrere Ausraster und Heulatakken und fühle mich maximal gestresst. Das ist nicht gut. Zudem kommt mein Lastenfahrrad immer noch defekt aus der Fachwerkstatt zurück. Dabei wäre es mir gerade jetzt doch eine große Hilfe. Ich fühle mich überfordert mit allem und entscheide mehrere Gänge runter zu fahren und mich nun komplett auf das Kernfamilienleben und die letzten Wochen der Schwangerschaft, auf die Geburt und das anstehende Wochenbett in den Sommerferien der Kinder zu konzentrieren.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Also kündige ich u.a. eine digitale Pause bis Ende September an und, was <b><i>viel </i></b>wichtiger ist, ich ziehe Grenzen an der ein oder anderen Stelle, ungeachtet ob das den Betroffenen gefällt oder nicht. Zumal es nicht die erste Schwangerschaft ist, in der ich, wenn auch überwiegend nur indirekt, mit externem Stress belastet werde, den ich in dem Zustand überhaupt nicht brauche. Der Mann, als auch die Kinder übrigens auch nicht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die letzten Wochen vor den Ferien und vor der Geburt haben noch genug Termine parat. Zumal ich dann auch im Zweiwochenrythmus zur Vorsorge muss und daneben noch Akupunktur bekomme. In wie weit sich diese Akupunktur nochmal beschleunigend auf die Geburt auswirkt, wird sich dann zeigen. Ich seh mich schon Nachts mit einer Blitzgeburt und wie ich den verdatterten Kindern das neue Geschwisterkind am Morgen präsentieren. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><b>Gegen Ende der 33. SSW</b> spüre ich plötzlich ein kurzes starkes Stechen im Unterbauch, während ich in der Hocke bin. Es hört schnell auf, aber danach habe ich das Gefühl wässrige Flüssigkeit zu verlieren. Ich weiß nicht genau. Es ist nicht viel. Ich beobachte. Es ist ohnehin Abend.</p>
<p>Einen Tag später bin ich verunsichert. Natürlich ist es ein Samstag und ich habe wenig Lust in ein Krankenhaus zu fahren.<span class="Apple-converted-space">  </span>Die Apotheke im Ort hat leider keine ph-Teststreifen. Ich lasse mir von einer Freundin aber Teststreifen aus einer anderen Apotheke mitbringen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es ist möglich, dass ich nur Urin verliere, weil das Baby mit dem Kopf ins Becken getreten ist und dort nun drückt. Es würde auch mit meinen erneut heftigeren Ichiasbeschwerden zusammen passen.</p>
<p>Der PH-Test beweist. Es ist alles in Ordnung. Es ist kein Fruchtwasser.</p>
<p>Nur wenige Tage später ist die Harninkontinenz verschwunden und ich habe den Eindruck, das Baby ist wieder hoch gerutscht. (Die Hebamme bestätigt das.)</p>
<p>Ansonsten bin ich nicht undankbar um den wechselhaften Sommer hier in Köln dieses Jahr. Es wird selten richtig heiß. Meist sind es um die 22 Grad und es regnet immer mal wieder. Die wenigen schwül heißen Tage machen mir mächtig zu schaffen.</p>
<p>Die Sozialmedia Pause fällt mir überraschend leicht. Ich verschlinge mehrere Bücher. Manchmal weiß ich nicht, wo mein Smartphone liegt. Was jetzt auch nicht so geschickt ist. In den nächsten Wochen sollte ich es dann lieber doch immer mit mir führen, falls ES LOS GEHT.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><b>In den 34. SSW</b> mache ich mir für meine Heißhungerattakcken auf Kalorien, gesunde Kalorienbomben. Stillkugeln. Die sind prima, stillen den Hunger und sind deutlich gesünder als Kuchen und Co.</p>
<p><b>In der 35. SSW</b> überfällt mich ein paar Tage lang nochmal furchtbare Müdigkeit und ich habe wenig Appetit, aber einen knurrenden Magen. Ich esse einfach meine Stillkugeln und Obst und versuche so viel wie möglich zu trinken. Der Bauch fühlt sich sehr gespannt an. Ich denke, das Kind legt gerade nochmal tüchtig zu. Der Sommer hat auch Fahrt aufgenommen und die Wärme schlägt mir auf den Kreislauf. Alle unnötigen Wege und Aufgaben schiebe ich zur Seite und Ruhe aus. Ansonsten bin ich mit dem Fahrrad weiterhin wie eine Schnecke unterwegs. Die Kurzatmigkeit verstärkt durch die Sommerhitze und macht mir extrem zu schaffen. Nervige Nebenerscheinung: Ich habe ein pfeifendes Nasenloch und gehe mir damit selbst auf den Keks.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Im Sitzen schmerzt neuerdings mein Steißbein. Dafür habe ich aber keine Wassereinlagerungen und ich bin auch nur knapp 8 Kilo schwerer als mein Ausgangsgewicht. Dem Baby geht es ebenfalls prächtig. Ich kann mich absolut nicht beklagen.</p>
<p>Ich habe eine Telefonliste für die Kinder und auch den Mann vorbereitet und an den Kühlschrank gehängt, damit im Notfall alle wissen wen sie wie erreichen können.</p>
<p><b>Mit dem Start der 36.Schwangerschaftswoche </b>erwache ich morgens von Senkwehen. Es zieht in der Leistengegend, als hätte ich meine Periode. Der Bauch drückt nach unten, fühlt sich aber stabil an. Will sagen: Ich fürchte nicht, um eine nahende Geburt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Senkwehen treten noch den ganzen Vormittag auf. Mittags kann ich wieder durchatmen. Man glaubt nicht, wie schön es ist, wieder richtig atmen zu können.</p>
<p>Es macht mir deshalb auch nichts aus, trotz sommerlicher Hitze zu zwei Terminen zu radeln. Eine neue „Leichtigkeit“ stellt sich ein. Sommer komm doch. Ich krieg wieder Luft. Ich schwitze zwar wie verrückt, fühle mich aber jetzt richtig gut.</p>
<p>Der kleine Schluckauf puckt seitdem tief unten in meinem Bauch. Ich hoffe das Kind bleibt jetzt auch dort unten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>10. Monat</strong></p>
<p><strong>Endspurt</strong></p>
<p>Hin und wieder habe ich Wehen. Aber super gut aushaltbar. Langsam nervt es mich, dass ich nur auf der linken Seite schlafen kann. Meine Versuche mal auf der rechten Seite zu liegen, bescheren mir Sodbrennen und Magenbeschwerden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Innerfamiliär hat sich alles etwas beruhigt. Jedenfalls sind externe Stresspunkte ganz gut gepuffert und wir Eltern kommen etwas zur Ruhe.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das Sirenchen hingegen braucht Extrasupport. (Bericht folgt)</p>
<p>Mit der <b>37.SSW</b> entdecke ich eine Krampfader in der Kniekehle. Allerdings macht sie sich nur optisch bemerkbar und es wundert mich auch nicht bei der Hitze.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Termindichte nimmt nochmal zu. Das Sirenchen hat außerdem noch Geburtstag. Ich organisiere einen so wenig aufwendigen Kindergeburtstag, wie möglich und „schmeiße“ die Party auch alleine mit 8 Kindern. (Bericht folgt)</p>
<p>Immerhin funktioniert mein Lastenfahrrad wieder. Der Mann hat die Elektronik auseinander geschraubt, eine neues „Zündschloss“ eingebaut und mit einem kleinen Trick das Akku nochmal fixiert. Gut, dass der Mann sowas kann und endlich mal ein bisschen Zeit dafür hat.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Sohn nebst Vater schieben auch noch kurzentschlossen ein neues Projekt zwischen die ganzen Umstände. Es ergibt sich, dass ein ausrangiertes 60l Aquarium von meinem Bruder bei uns einzieht. Ich sage noch: Dieses Projekt sei alleinig ihre Angelegenheit. Damit hätte ich nichts zu tun!</p>
<p>ahahahaha</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Trotz immer wieder auftretender Wehen bin ich sicher, dass das Baby versteht, dass es VOR dem Sommerferienbeginn überhaupt nicht passt geboren zu werden. Es darf sich aber gerne am Ende der ersten Sommerferienwoche auf den Weg machen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dann ist auch meine Hebamme aus dem Urlaub zurück. Ansonsten müsste ich auf ihre Vertretung zurück greifen. (Die wohlgemerkt auch sehr nett ist!)</p>
<p>Ich möchte die letzte Schulwoche aber noch stabil herum bekommen, die letzten Termine erledigen und ein schönes Treffen zum Ferienbeginn wahr nehmen. Dann bin ich bereit.</p>
<p><strong>36+5 SSW</strong></p>
<p>Der Tag ist der Horror. Ich bin mega müde und extrem schlecht gelaunt. Ich möchte meine Ruhe haben. Morgens gehe ich nicht wie geplant einkaufen, sondern sehe mir einen Film an. Einfach so. Am Morgen. Mittags gibt es Spiegelei auf Brot und als Nachtisch Grießbrei für die Kinder. Das geht schnell. Am Nachmittag dürfen sie Fern sehen, bis eine Freundin zum Spielen kommt und ich backe Muffins für die Schule. (Das Sirenchen hatte ja Geburtstag). Ich bin mies drauf, bis ich abends müde ins Bett falle und habe die Kinder reih um angeblafft, wenn sie auch nur einen Ansatz von Forderungen stellten. Ein Tag für die Tonne.</p>
<p><strong>37+0 Entspannung? Jain</strong></p>
<p>Eine Schallgrenze ist offiziell erreicht. Ab heute darf das Kind zu Hause kommen. Die meisten Termine und To Dos vor den Ferien sind, soweit ich es überblicke, abgearbeitet. Latente Entspannung setzt bei mir ein. Am frühen Abend werkeln wir ein bisschen im diesjährig stark vernachlässigten Garten. Ich bleibe schließlich mit der Gartenschere in den Händen zwischen Lavendel und Johannisbeersträuchern im Gras sitzen und lausche in den abendlichen Gesang der Vögel und das Summen der Hummeln um mich herum.</p>
<p>Die Kinder matschen zunächst noch mit Wasser und Erde und verkrümeln sich schließlich ins Haus, um eine Kinderserie im Fernsehen zu schauen. Ich bleibe sitzen. Bestimmt 45 Minuten. Und ich kann plötzlich verstehen, wie manche Frauen auf die Idee kommen ihre Babys in der Natur alleine zu gebären. Es ist so friedlich. Ich atme durch und habe das erste mal seit vielen Wochen das Gefühl den extern gemachten Stress in Gänze abzulegen. Ich erde mich buchstäblich.</p>
<p>Ich hoffe, ich kann noch ein paar Mal solche Momente haben, um Kraft und Ruhe für die Geburt zu sammeln.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Am Ender dieser Woche kochen nochmal Emotionen hoch. Das Wochenende ist unruhig und Unruhe von uns Eltern färbt auf die Kinder ab.</p>
<p><strong>38.SSW</strong></p>
<p>Meine Oma muss schon wieder ins Krankenhaus.<span class="Apple-converted-space"> Ständig </span>grätscht etwas in zarte Anflüge von Entspannung hinein.</p>
<p>Ein mehr als ausgeprägter Nestbautrieb setzt ein. Ich nähe noch ein Kissen und bastel ein Mobile fürs Babybett.</p>
<p>Einen Wäschekorb mit allen nötigen Utensilien für eine Hausgeburt steht im Bad auf dem Wickeltisch bereit, damit der Mann alles findet. Im Zuge des finalen Sortierens, als käme in Kürze die Queen zu Besuch, hefte ich noch ein paar Papiere ab und finde dabei meine monatelang gesuchten alten Mutterpässe. Sie waren sinnvoll und durchaus logisch mit abgeheftet. Aber in diesem Ordner habe ich sie nie gesucht. Ein Blick in die Mutterpässe zeigt, in dieser Schwangerschaft läuft es genauso, wie bei den anderen drei.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>39.SSW</strong></p>
<p>Die Kinder, und ich auch, kommen langsam im Ferienmodus an.</p>
<p>Dennoch bleibt es turbulent. Einerseits habe ich Lust auf Ruhe und innere Einkehr und andererseits bin ich ruhelos und irgendwie gelangweilt/ungeduldig. Eine ganz merkwürdige Kombination. Gleichzeitig weiß ich nicht mehr, wie und wo ich mich lassen soll. Da ich nachts zu 90% auf der linken Seite liegen muss, weil mir in allen anderen Positionen unwohl wird, weiß ich eigentlich nicht mehr, wie ich es mir bequem machen soll. Am Tag sitze ich bevorzugt auf Treppenstufen, kleinen Hockern oder im Schneidersitz auf dem Boden. Ich mag und brauche Bodenkontakt. Also richtigen Bodenkontakt im Garten. Erde.</p>
<p>Obwohl ich optisch nur die dicke Kugel vor mir herschiebe, fühle ich mich zunehmend schwerfällig. Mir fehlen meine Bauchmuskeln.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich wehe stetig, aber unregelmäßig vor mich hin. Das Köpfchen sitzt schon fest im Becken und bei einem Blasensprung müsste ich mir keine Sorgen mehr machen. Der Muttermund steht, ist aber 2 Finger breit durchlässig.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>40.SSW</strong></p>
<p>Das Wetter wird heiß. Ich mag es.</p>
<p>Ich wehe weiter unregelmäßig vor mich hin. Ich finde es angenehm und fühle es als Vorarbeit für das was kommt. Manchmal ist richtig Power dahinter.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich mag das Haus nicht mehr so gern verlassen. bzw, ich möchte mich nicht mehr weit vom Haus entfernen. Das hatte ich in den anderen drei Schwangerschaften am Ende auch.</p>
<p>Meine Stimmung schwankt. Aber meistens fühle ich mich ok. Die Kinder haben Geduld mit mir und helfen mir, wenn ich etwas nicht so gut kann. Manchmal muss ich aber auch meckern. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Es ist nicht so, dass hier pausenlos Harmonie und perfekte Glückseligkeit herrscht. Keine Angst.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich sitze viel im Garten im Schatten im Schneidersitz auf dem Gras und genieße die Wärme und weiterhin den Bodenkontakt. Ich sehe den Kindern beim Spielen zu und freue mich.</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span>Ich trinke viel und muss ständig zur Toilette.</p>
<p>Ich habe ein paar Gramm Gewicht verloren und bin zuversichtlich, was die Geburt angeht.</p>
<p>Im Laufe der 40.sten SSW wird es aber so heiß, dass ich zwar erstaunlich gut klar komme, aber es einen Ticken zu heiß finde für eine Geburt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Hinzu kommt, dass es meiner über 90 Jährigen Oma gar nicht gut geht. Sie ist zwar wieder zu Hause, wird aber von meiner Mama rund um die Uhr „bewacht“. Dieser Umstand führt dazu, dass ich unseren Plan, die Kinder zur Geburt zu meinen Eltern zu geben, nur bedingt aufrecht erhalte. Überraschenderweise macht es mich nicht nervös. Dann sind die Kinder halt da. Vielleicht schauen sie in der akuten Phase einfach eine DVD. Oder zwei. Sie sind darauf eingestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/09/27/das-dritte-schwangerschaftstrimester-tagebuch/">Das dritte Schwangerschaftstrimester- Tagebuch</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Endspurt und Geburtsvorbereitung</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2019/06/02/endspurt-und-geburtsvorbereitung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jun 2019 10:31:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endspurt. Es sind noch circa 8 Wochen bis zur Geburt. Für die Kinder wird es auch immer greifbarer. Das Sirenchen hat uns schon gemalt. Mit Baby. 🙂 Neulich erwachte ich halb von einer Übungswehe. Ich war furchtbar müde und träge. Es war mitten in der Nacht. Neben mir schnarchten friedlich die Kinder.  Kurz flitze der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/06/02/endspurt-und-geburtsvorbereitung/">Endspurt und Geburtsvorbereitung</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Endspurt. Es sind noch circa 8 Wochen bis zur Geburt.</p>
<p>Für die Kinder wird es auch immer greifbarer. Das Sirenchen hat uns schon gemalt. Mit Baby. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Neulich erwachte ich halb von einer Übungswehe. Ich war furchtbar müde und träge. Es war mitten in der Nacht. Neben mir schnarchten friedlich die Kinder.<span class="Apple-converted-space">  </span>Kurz flitze der Gedanke durch meinen bleischweren Kopf, wie es wohl wäre, wenn mitten in der Nacht die Fruchtblase platz und ich dann alle wecken müsste und wenn ich dann aber so müde wäre und so schlapp…..kurzer Stressgedanke. Hatte ich noch gar nicht drüber nachgedacht und Zeichen dafür, mich nun ganz bewusst mit der Geburt auseinander zu setzen und alle denkbaren Szenarien im Groben mehrmals gedanklich durch zu spielen.<span class="Apple-converted-space"> Wenn denn die Umstände in diesem Haus es zulassen.</span></p>
<p>Das aller Wichtigste für mich ist nämlich entspannt in eine Geburt hinein zu gehen. Dazu gehört ein gewisser Plan für die jeweiligen Eventualitäten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Theoretische Vorbereitung auf alles rund um die Geburt</h2>
<h4>Viele Fragen in meinem Kopf</h4>
<p><span id="more-5055"></span></p>
<p>Was ist, wenn es sehr plötzlich, sehr unerwartet und heftig los geht? Was ist mit meinen drei Kindern? Was ist, wenn die 4. Geburt noch schneller verläuft als die dritte Geburt? Was ist, wenn der Mann auf der Arbeit nicht erreichbar ist? Was ist, wenn unsere Hebamme im Stau steht und nicht rechtzeitig da ist?</p>
<p>Da mich solche Ungewissheiten ohne Plan B nervös machen, denke ich alles durch und plane soweit es geht voraus.</p>
<p>Da die Kinder um den Geburtsttermin schon Ferien haben, werden sie definitiv zu Hause sein. Wenn es nach Plan läuft, kann ich rechtzeitig Oma und Opa benachrichtigen, die die Kinder abholen. Wenn es unerwartete schnell und heftig los geht, kann ich die Kinder zu Nachbarn schicken oder Freunde im Ort anrufen und die Kinder dort hinschicken.</p>
<p>Außerdem hat der Mann rund um den Geburtsttermin Urlaub genommen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit, dass ich mit den Kindern alleine und sie nicht versorgt wären, ist also sehr gering. Und die Erfahrung hat gezeigt, dass sich doch immer alles günstig fügt. Die Babys im Bauch spüren, wenn es gut passt und kommen wenn „die Luft rein ist“.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und für den Fall, dass ich plötzlich heftige Wehen habe oder die Fruchtblase mitten in der Nacht platzt, bereite ich die Kinder kindgerecht darauf vor, so dass sie dann keine Angst haben, sondern wissen was passiert.</p>
<p>Ich kann nur jeder Mama empfehlen (egal wo und wie sie gebären möchte) im Vorfeld für ein maximal entspanntes Gefühl zu sorgen. Egal wodurch. Man kann sich mental auf ganz vieles vorbereiten und wird dann nicht so überrumpelt.</p>
<p>Der Rest ist dann Schicksal. Das muss man nehmen wie es kommt.</p>
<p>Was die Sorge um einen sehr schnellen Geburtsverlauf und die Hebammen im Stau angeht, habe ich beschlossen mich mit dem Thema <em>Alleingeburt</em> zu beschäftigen. <b>Das ist nicht mein erklärtes Ziel!</b> Denn ich weiß die Anwesenheit einer erfahrenen Hebamme sehr zu schätzen! Das entspannt mich nämlich auch. Aber ich will auch nicht in Panik verfallen, sollte Murphy unsere gut durchdachten Pläne durchkreuzen. (Mal davon abgesehen weiß man ja bei der heutigen Geburtshilfekrise nicht, ob man am Ende vor einem verschlossenen Kreißsaal steht oder auch im Krankenhaus die Geburt alleine überstehen muss, weil zu wenig Hebammen auf zu viele Gebärende kommen.)</p>
<p>Also lese ich mich ins Thema ein. Ein paar medizinische Informationen und Erfahrungsberichte dazu sind hilfreich. Ich fühle mich dann auch auf diese Eventualität vorbereitet und bin damit wieder entspannt.</p>
<p>Zum Beispiel ist dieses Kind in meinem Bauch sehr aktiv und ändert noch ständig die Lage. Bei der letzten Untersuchung lag es in BEL. Was nichts bedeutet, es ist noch Zeit. Aber wenn es im Sitzstreik bliebe, würde ich auch da eine natürliche Geburt anstreben. Habe ich mich auch schon mit beschäftigt und bin da ganz klar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die Geburt konkret</h3>
<h4><b>Was nehme ich aus den ersten drei Schwangerschaften und Geburten mit?</b></h4>
<p>Schon in der ersten Schwangerschaft war mir schnell klar, dass ich mich mental auf die Geburt vorbereiten möchte. Wissend, dass man den Verlauf nicht wirklich planen kann, aber ahnend, dass die Kraft der Gedanken Einfluss auf das Erleben hat.</p>
<p>Hinzu kommt, dass ich meinen Körper gut kenne und einschätzen kann und mir da ungern rein reden lasse.</p>
<p>Die Entscheidung FÜR eine Hausgeburt hatten der Mann und ich, wenn auch unerwartet, schon beim ersten Kind recht schnell getroffen. Wenn gleich wir auch nicht zögern würden ein Krankenhaus anzusteuern, sollte es irgendwelche Komplikationen geben oder im Vorfeld irgendwelche Indikatoren gegen eine Hausgeburt sprechen.</p>
<p>Da die ersten drei Kinder komplikationslos und entspannt zu Hause zur Welt kamen, bringe ich diese Erfahrungen natürlich schon mit und kann eigentlich gelassen darauf zurückblicken.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was mich unter der Geburt entspannt</h3>
<h4><b>Geburtsvideos und innere Bilder</b></h4>
<p>Geburtstsvideos von Frauen, die zu Hause und/oder die Technik des Hypnobirthings anwenden, finde ich wichtig für <i>mein </i>inneres Bild einer schönen und schmerzarmen Geburt. Innere Bilder helfen mir ganz bei mir zu bleiben, auch wenn es mal ungemütlicher wird. z.B. in der Übergangsphase, kurz bevor die Austreibungsphase beginnt. Denn, obwohl ich bisher immer gelassen in die Geburten hinein ging und die Wehen sehr gut annehmen und veratmen konnte, gab es in den Übergangsphasen immer <i>den</i> Moment, an dem ich dachte: „Scheiße, da hab ich jetzt keinen Bock drauf! Das ist mir ab jetzt zu anstrengend! Ich hab keine Lust mehr! Ruft nen Rettungswagen und schneidet mir einfach den Bauch auf!“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn ich an diesem Punkt angekommen bin, hilft mir das Wissen, dass es jeden Moment richtig los geht und damit wieder angenehmer, weil ich endlich mitmachen kann. Und ich muss meine inneren Bilder wieder heraufbeschwören und zurück zu mir finden.</p>
<p>Ein Video, welches sich besonders in mein Gedächtnis eingebrannt hat, zeigt eine Frau in einem Geburtstpool und sie bringt nahezu geräuschlos und mit großer Entspanntheit ihr Kind zur Welt. Dieses Bild trug mich durch alle Geburten. Und ich denke, es wird mich auch bei der 4. Geburt begleiten.</p>
<p>Ansonsten machte ich vor der ersten Geburt einen Geburtsvorbereitungskurs.</p>
<p>Bei der zweiten und dritten <em>und vierten</em> Schwangerschaft verzichtete ich darauf.</p>
<p>Aber einen solchen Kurs würde ich jeder Erstgebärenden empfehlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die aktuell größte Herausforderung ist eigentlich Momente zu finden, um mich innerlich zu sammeln und all die mentalen Vorbereitungen auch festigen zu können.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/06/02/endspurt-und-geburtsvorbereitung/">Endspurt und Geburtsvorbereitung</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Von Ruhebedürfnissen und Wechselwirkungen, oder: Die Kinder brauchen ihre Eltern</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2019/05/25/von-ruhebeduerfnissen-und-wechselwirkungen-oder-die-kinder-brauchen-ihre-eltern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 May 2019 09:20:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Es könnte so einfach sein]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt immer so Abschnitte, da fordern die Kinder mich/uns mehr als sonst.  Es ist auch ein Wechselspiel, das ist mir bewusst. Zum Beispiel bin ich gerade in einer Phase der Schwangerschaft (und so ging es mir in den anderen drei Schwangerschaften auch), da habe ich ein größeres Ruhebedürfnis. Ich brauche Zeit für mich. Zeit, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/05/25/von-ruhebeduerfnissen-und-wechselwirkungen-oder-die-kinder-brauchen-ihre-eltern/">Von Ruhebedürfnissen und Wechselwirkungen, oder: Die Kinder brauchen ihre Eltern</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt immer so Abschnitte, da fordern die Kinder mich/uns mehr als sonst.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es ist auch ein Wechselspiel, das ist mir bewusst. Zum Beispiel bin<em> ich</em> gerade in einer Phase der Schwangerschaft (und so ging es mir in den anderen drei Schwangerschaften auch), da habe ich ein größeres Ruhebedürfnis. Ich brauche Zeit für mich. Zeit, zum In-mich-hineinhorchen. Zeit, mich mental auf die Geburt vorzubereiten. Muße, Langsamkeit. Entspannung. Kraft sammeln. Durchatmen.</p>
<p>Dem Mann geht es da ähnlich, nur anders. Also eben so aus männlicher Sicht.</p>
<p>Wie das so ist, haben Kinder feine Antennen. Und obgleich sie mittlerweile so groß sind, dass sie meinen Zustand eher begreifen und mir durchaus auch Ruhephasen eingestehen und insgesamt ganz lieb mit mir sind, beginnen sie auch an mir zu zerren.</p>
<p>Sie merken meinen kleinen Rückzug zu mir selbst sehr genau. Vor allem das Sirenchen.<span id="more-5043"></span></p>
<p>Und obwohl ich versuche das zu kompensieren durch bewusste Aufmerksamkeit, wird nachgefordert. Mit einer Penetranz rufen vor allem die beiden großen Kinder ständig nach mir. Wegen irgendwelcher Pupsgeschichten, die sie sonst auch ganz alleine lösen können. Das Sirenchen steht gerne neben mir und starrt mich an oder redet auf mich ein. Irgendeinen Nonsens. Einfach nur, um in meiner Nähe zu sein und meine Aufmerksamkeit zu haben.<span class="Apple-converted-space"> Ihre Tischmanieren leiden gerade auch, was aber auch mit ihren 3 ausgefallenen Wackelzähnen zusammen hängt.</span></p>
<p>Und es tut mir sehr leid, aber es <em>nervt</em> mich alles gerade. Das spürt sie natürlich auch.</p>
<p>Um nicht missverstanden zu werden, die Alltagsprobleme und Sorgen der Kinder fange ich auf. Ich bin da. Ich kümmere mich. Ich höre zu. Das leidet nicht. Da sind gerade sogar ein paar Dinge, die die Kinder beschäftigen. Das allein fordert schon Aufmerksamkeit genug und die gebe ich ihnen auch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Aber darüber hinaus fühle ich mich so unter Dauerbeschuss.</p>
<p>Es ist eine undankbare Situation. Denn ich weiß ja, wie alles zusammen hängt. Und doch kann ich es nicht ändern.</p>
<p>Es ist eine Phase, in der <i>ich</i> den Mann und die Kinder ihren Papa verstärkt bräuchten. Aber er ist <em>unfreiwillig</em> zu wenig da, was ihm persönlich gerade auch nicht gut tut.<span class="Apple-converted-space"> Und die Kinder fragen viel nach ihm. Wann er wieder frei hat. Wann wir was zusammen machen. All sowas.</span></p>
<p>Die Kinder brauchen uns beide gerade. Das kann auch niemand anderes ersetzen.</p>
<p>Wir werden diesen Abschnitt meistern. Wir <em>müssten</em> mehr Zeit zusammen haben, es könnte alles einfacher und unser aller Nervenkostüm besser sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/05/25/von-ruhebeduerfnissen-und-wechselwirkungen-oder-die-kinder-brauchen-ihre-eltern/">Von Ruhebedürfnissen und Wechselwirkungen, oder: Die Kinder brauchen ihre Eltern</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schwangerschaftstagebuch- das zweite Trimester</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2019/05/02/schwangerschaftstagebuch-das-zweite-trimester/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2019 15:57:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://beatrice-confuss.de/?p=5003</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von Zipperlein und unangenehmen Wahrheiten Das zweite Schwangerschaftstrimester neigt sich dem Ende. Zeit, um zu Berichten, wie es mir nach dem ersten Trimester erging. 13. SSW Die Übelkeit kommt weiterhin am Tag. Aber ich bekam den Tipp Akkupressurarmbänder zu tragen, was mir tatsächlich hilft. Vielen, vielen Dank überhaupt für alle Tipps, die ich auf Instagram so [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/05/02/schwangerschaftstagebuch-das-zweite-trimester/">Schwangerschaftstagebuch- das zweite Trimester</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Von Zipperlein und unangenehmen Wahrheiten</h2>
<p>Das zweite Schwangerschaftstrimester neigt sich dem Ende.<span class="Apple-converted-space"> </span>Zeit, um zu Berichten, wie es mir nach dem ersten Trimester erging.</p>
<h3>13. SSW</h3>
<p>Die Übelkeit kommt weiterhin am Tag. Aber ich bekam den Tipp <em>Akkupressurarmbänder</em> zu tragen, was mir tatsächlich hilft. Vielen, vielen Dank überhaupt für <i>alle</i> Tipps, die ich auf Instagram so bekam!<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich habe das Akkupressurarmband getestet. Ich habe es mit und ohne versucht. Mit den Bändern geht es mir sehr gut und die Übelkeit „schimmert“ ab und an nur ein bisschen durch. Aber das stört nicht weiter. Ich habe wieder richtig Appetit und esse mit Freude.</p>
<p>Die Müdigkeit hat sich tatsächlich etwas gelegt. Ich komme ohne Mittagsschläfchen und Kaffee gut durch den Tag. Kaffee mag ich gerade auch nicht wirklich. Die ein oder andere Tasse, die ich versucht habe, bekam mir nicht.</p>
<p>Was mich weiterhin nervt sind die Hautunreinheiten im Gesicht.<span class="Apple-converted-space">  </span>Als sei ich in der Pubertät.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>14. SSW</h3>
<p>Zu Beginn der 14.Woche bekomme ich heftige Kreislaufprobleme. So heftig, dass ich mich mehrfach schnell auf den Boden lege, damit ich nicht umkippe. Ich rufe meine Eltern zur Hilfe, um den Alltag am Laufen zu halten. Ich bin nicht sicher, ob ich dezent an dem Magen-Darm-Virus knabbere, der nun den Sohn doch richtig erwischt hat. Vielleicht ist alles ein bisschen <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/01/21/hoert-das-denn-nie-auf/" target="_blank" rel="noopener">viel gewesen in den letzten Wochen mit den sich übergebenden Kindern und dem Durchfall.</a> Ich renne nur durchs Haus und putze und wasche, in der Hoffnung es so eindämmen zu können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Allerdings bin ich ab Ende der 14. Woche von meiner Schwangerschaftsübelkeit befreit. Ganz plötzlich brauche ich keine Akkupressurarmbänder mehr und fühle mich recht fit.</p>
<p><span id="more-5003"></span></p>
<h3>15. SSW</h3>
<p>Es geht mir zunehmend besser. Gegen Ende der 15. Woche kehrt abends aber bleierne Müdigkeit zurück. Ich gehe mit den Kindern um 20 Uhr schlafen und höre und sehe nichts mehr. Zu allem Überfluss haben wir jetzt <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/02/06/kopflaeuse-jetzt-haben-wir-die-auch-noch/" target="_blank" rel="noopener">Kopfläuse</a>. Was mich wieder zwingt mehr zu waschen und natürlich die Behandlung aller Familienmitglieder durchzuführen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Die 16. und 17. Schwangerschaftswoche</strong> verfliegen nur so.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>In der 16. Woche kann ich tatsächlich erste Kindsbewegungen spüren, wenn ich mich auf mich besinne. Beim 4. Kind weiß man, worauf man lauschen muss. Es steht immer überall etwas von „Flattern“, aber so fühlte es sich für mich nie an. In meinem Bauch flattert kein Kind. Vielmehr sind es so kurze leichte Plopps, die eindeutig von Darmbewegungen zu unterschieden sind.</p>
<p>Ich finde das immer sehr angenehm, wenn ich die Babys im Bauch spüre. Dann weiß ich noch einmal mehr, dass alles gut ist.</p>
<p>Mein Rücken macht sich auch schon bemerkbar. Ich hatte bei allen Schwangerschaften recht früh im unteren Rücken Probleme und hinkte ein wenig. In der 3. Schwangerschaft litt ich gar unter einer Symphysenlockerung. Äußerst unangenehm. Tatsächlich profitierte ich von meiner Sportlichkeit und konnte am Ende dank einer auf Schwangere spezialisierten Osteopathin meine Beweglichkeit wieder herstellen.</p>
<p>Diesmal spüre ich die Symphyse auch schon „wackeln“. Wenn ich viel in der Hocke (im Garten, beim Wändestreichen in den zukünftigen Kinderzimmern) gemacht habe, knackt und knarzt es und ich laufe wie eine alte Frau.</p>
<p>Mein Appetit weitete sich etwas aus, auf mehr kalorienreiche Nahrung und das erste Mal seit Schwangerschaftsbeginn bekomme ich auch ganz gezielten Fleischhunger.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das ist schon gut so. Ich wiege nämlich in der 17. Woche gerade erst wieder so viel, wie zu Schwangerschaftsbeginn.</p>
<p>Unschön ist die Entdeckung einer Krampfader an einer äußerst intimen und unangenehmen Stelle. Diese Krampfader war zum ersten Mal am Ende der dritten Schwangerschaft aufgetreten und hatte mich etwas in Sorge versetzt. Tatsächlich verschwand sie nach der Geburt innerhalb weniger Tage und blieb verschwunden bis jetzt. Ich bin nicht sehr erfreut über ihr wiederholtes und so frühes Erscheinen. Ich weiß nicht, wie sich das in den heißen Sommermonaten mit wachsendem Bauch weiter gestalten wird.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Es nagt wohl der Zahn der Zeit an mir.</p>
<p>Übrigens bin ich zwar eine „alte“ Schwangere mit 41. Aber da alle drei anderen Schwangerschaften und Geburten komplett gesund und ohne Komplikationen liefen, werde ich nicht zu extra Untersuchungen gedrängt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Da meine Gynäkologin mich kennt, nimmt sie auch kommentarlos hin, dass ich nur noch zum gängigen Ultraschall erscheine und den Rest der Vorsorge meine Hebamme übernimmt. (Es sei denn es würden sich doch noch irgendwelche Auffälligkeiten ergeben).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>18. SSW<span class="Apple-converted-space"> </span></h3>
<p>Ich mag wieder Kaffee. In kleinen Mengen, aber wohltuend belebend empfunden. Nach wie vor gibt es rund um den Wochenwechsel ein bis zwei Tage an denen ich mich sehr müde und lahm fühle und es im Bauch zwickt, zwackt und drückt. Als würde kräftig gewachsen und alles neu sortiert. Ich nehme es, wie es ist und gönne mir dann mehr Pausen und lasse liegen, was keine Dringlichkeit hat. In dieser 18. Woche hält das Zwacken und Drücken allerdings an. Ich habe das Gefühl der Bauch wächst in jeder Minute. Tatsächlich habe ich am Ende der 18. SSW auch „endlich“ ein Kilo mehr auf der Waage, als am Anfang.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das Baby in meinem Bauch ist munter. Bewegungen sind nun auch von den Kindern als leichtest Stubsen an der Hand wahrnehmbar.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Abgesehen von dem Gefühl des Wachsens und einsetzendem Heuschnupfen geht es mir aber sehr gut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>19.SSW</h3>
<p>Die 19. ssw zieht beinahe unbemerkt an mir vorbei. Es ist Karneval im Rheinland und die Ablenkung ist groß.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>20.SSW</h3>
<p>Ich habe vermehrt Zahnfleischbluten und meine Heuschnupfennase wird ergänzt durch den typischen Schwangerschaftsschnupfen.</p>
<p><a href="https://beatrice-confuss.de/2019/03/06/ein-neues-baby-wie-bereite-ich-mich-und-die-geschwister-vor/" target="_blank" rel="noopener">Die Kinder und ich sprechen viel darüber, wie es mit ihnen als Baby so war.</a></p>
<p>Am Ende der 20. Woche bekomme ich noch größeren Appetit und könnte die ganze Zeit essen, gleichzeitig plagen mich ein Völlegefühl und Sodbrennen. Es drück und zwackt im ganzen Bauch. Unten drückt es auf die Blase und die Mutterbände machen sich vermehrt bemerkbar. Oben drückt der Magen und ich habe viel Luft im Bauch. Alles sortiert sich wieder neu.</p>
<p>Manchmal habe ich das Gefühl, der Bauch wird hart, aber wird er gar nicht. Es ist nur dieses Gefühl von Völle.</p>
<p>Unangenehm hinzu kommt die Realität der meisten Schwangeren. Ich habe das Gefühl nicht ganz dicht zu sein. Ich brauche Slipeinlagen. Aber es gehört dazu.In der ersten Schwangerschaft hatte ich ständig Sorge die Fruchtblase können vielleicht nicht ganz dicht sein oder ich eine Infektion haben. Damals besorgte ich mir in der Apotheke Teststreifen, um den PH Wert der Scheide zu überprüfen. Es war immer alles in Ordnung, obwohl es sich für mich anders anfühlte.</p>
<p>Ich kaufe diesmal keine Teststreifen und bin nur etwas genervt davon.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>21. / 22./ 23. SSW</h3>
<p>Der Bauch ist nun für wirklich jeden unverkennbar rund. Angenehmerweise habe ich den Eindruck die Krampfader an der empfindlichen Stelle hat sich wieder etwas<span class="Apple-converted-space">  </span>verringert. Tatsächlich habe ich kein Druckgefühl mehr und die Frauenärztin bemerkt, dass auch der Muttermund völlig unbelastet ist, was bei Mehrfachgebährenden nicht zwingend der Fall ist.</p>
<p>Ich fühle mich die meiste Zeit ganz fit und bin im Alltag auch entsprechend aktiv. Wenn es nicht mehr geht, lege ich mich hin und lasse alles liegen. Damit fahre ich ganz gut. Zwischendurch mache ich Schwangerschaftsyoga.</p>
<p>Mein Appetit wird mehr.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>24./25. SSW</h3>
<p>Ich bin etwas irritiert, denn mein Bauch wird zwischendurch <em>sehr</em> hart. Es zieht und drückt sehr unangenehm. Das gefällt mir nicht. Das ist mehr als einfach nur Übungswehen. Ich bewahre Ruhe und mache mehr Pausen als bislang. Außerdem kaufe ich mir Magnesiumtabletten. Ich habe wohl etwas zu viel gewerkelt im Haus.</p>
<p>Tatsächlich beruhigt sich die Lage. Zwar wird der Bauch hin und wieder weiterhin hart. Aber es fühlt sich anders an. Entspannter. So, wie sich Übungswehen anfühlen. Ich behalte also meine Pausenstrategie bei und lausche auf alle Signale meines Körpers. Ab jetzt gilt: Keine übermütigen Experimente machen und sofort hinsetzen, sobald ich mich unbehaglich fühle.</p>
<p>Ich fühle mich mit jedem Tage Ruhe wieder stabiler und wohler.</p>
<p>Was mich sehr froh macht ist, dass ich meine Rücken- und Symphysenprobleme gut im Griff habe. Ich versuche immer beide Körperseiten parallel zu halten. Sprich, mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen und nicht nur eines belasten. Im Bett klemme ich mir konsequent ein dickes Kissen zwischen die Knie. Und wenn ich aus dem Bett aufstehe, nehme ich meine Beine gleichzeitig zur Seite.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auch vermeide ich schiefes Sitzen, was ich nämlich eigentlich sehr bequem finde, und halte mich möglichst kerzengerade.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>26. SSW</h3>
<p>Die 26. Woche vergeht mit einem vermehrten Anflug von Süßigkeitenappetit. Ich habe weiterhin hin und wieder Übungswehen. Das Baby turnt fleißig in meinem Bauch, sehr zum Vergnügen der Kinder. Das Stuben ist einem Beulen und Boxen gewichen.</p>
<p>Hin und wieder habe ich das Gefühl eines Milcheinschusses in den Brüsten. Dieses warme ziehende Kribbeln kannte ich bisher nur in der Stillzeit.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Was meine Schlafpositition angeht, so <em>muss</em> ich tatsächlich seit einiger Zeit auf der linken Körperseite liegen. Hin und wieder drehe ich mich mal auf die andere Seite, bemerke dann aber nach kurzer Zeit einen latenten Schwindel. Drehe ich mich wieder auf die linke Seite, geht der Schwindel vorbei und ich kann wieder einschlafen. Das Kissen zwischen den Knien darf nie fehlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>27. SSW</h3>
<p>Die 27.ssw startet mit einem extremen Gefühl des Aufgedunsenseins. Der Bauch spannt. Alles drückt und schiebt gefühlt in meinem Inneren. Wenn ich etwas esse, fühle ich mich voll. Oft muss ich aufstoßen. Ich fühle mich nicht ganz wohl in meiner Haut.</p>
<p>Zu Beginn dieser Woche habe ich am Abend plötzlich 3 Kilo mehr, als zwei Tage vorher. Das scheint mir sehr viel in den wenigen Tagen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Als ich am nächsten Morgen nochmal auf die Wage steige ist es nur noch ein Kilo mehr. Abends dann wieder zwei Kilo. Ich vermute, dass ich im Laufe des Tages etwas Wasser ansammele. Also trinke ich bewusst mehr und es reguliert sich wieder.</p>
<p>Ansonsten macht sich bleiernde Müdigkeit breit. Ich werde morgens gar nicht richtig wach und finde Kaffee plötzlich wieder weniger lecker.</p>
<p>Nachts träume ich mir buchstäblich einen <em>Sch….</em>zusammen.</p>
<p>Gegen Ende der Woche fühle ich mich wieder wohler. Das Gefühl der Völle weicht einem sehr munteren Baby in meinem Bauch. Es kitzelt, krabbelt, boxt und hickst in mir drin. Ich habe abwechselnd Appetit auf ganz gemeinen Süßkram oder Obstsalat. Obstsalat ist das Größte! <em>mmmmmmmh Obwohl&#8230;.grüner Salat ist auch super!</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>28. SSW</h3>
<p>Auch wenn ich meine Rückenzipperlein gut im Griff habe….es wird beschwerlich. Solange ich nur Kurzstrecke laufe, wackel ich unbeeindruckt vor mich hin. Mit Kurzstrecke meine ich von der Küche zum Bad oder von der Kitatür zum Gruppenraum. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das Fahrrad ist eindeutig <em>mein</em> Fortbewegungsfavorit.</p>
<p>Als ich einen Strecke, die ich normalerweise im Stechschritt binnen 5 Minuten zurücklege, in 15 Minuten mache, dabei wie eine Omma mit Hüftschaden wackel und dazu puste als hätte ich Asthma, wird mir klar: Mein Bewegungsradius ohne Fahrrad oder Auto wird in den letzten 12 Wochen bis zur Geburt sehr klein sein.</p>
<p>Meine Symphyse meckert auch vermehrt und beim Aufstehen und Hinlegen ins Bett vollziehe ich eine minutiöse Choreografie, um jaaaa das fragile Skelett nicht durcheinander zu bringen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dafür ist meine Gesichtshaut  gerade super.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Übrigens habe ich mich nach reichlicher Überlegung und Recherche gegen ein paar mögliche Untersuchungen entschieden. U.a. mache ich den Zuckertest auch in dieser Schwangerschaft nicht. Es gibt  weder Vorerkrankungen, noch Diabetes in der Familie, noch wäre bisher bei mir irgendetwas auffällig gewesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/05/02/schwangerschaftstagebuch-das-zweite-trimester/">Schwangerschaftstagebuch- das zweite Trimester</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die 4. Schwangerschaft &#8211; ein WIR mehr und aufgefrischte Erinnerungen</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2019/03/28/die-4-schwangerschaft-ein-wir-mehr-und-aufgefrischte-erinnerungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2019 08:54:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass eine 4. Schwangerschaft und dann mit dem 5 jährigen Abstand zum jüngsten der drei Kinder mich so glücklich machen könnte. Mit glücklich machen meine ich jetzt nicht allein die Freude darüber bald noch eine kleine Persönlichkeit in unserer Mitte begrüßen zu dürfen. Auch nicht, bald nochmal ein [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass eine 4. Schwangerschaft und dann mit dem 5 jährigen Abstand zum jüngsten der drei Kinder mich so glücklich machen könnte.</p>
<p>Mit glücklich machen meine ich jetzt nicht allein die Freude darüber bald noch eine kleine Persönlichkeit in unserer Mitte begrüßen zu dürfen. Auch nicht, bald nochmal ein Baby im Arm zu halten. Das ist zwar schon auch was Schönes, aber ich habe schon mal darüber geschrieben, dass ich keine Baby-Mama bin. Es war für mich nie ein erstrebenswertes Ziel einen Säugling zu umsorgen. Die größeren Kinder waren immer das, was mich wirklich interessierte. Wen meine Gedanken dazu interessieren, kann das gerne <a href="https://beatrice-confuss.de/2016/06/19/blogparade-babyfrage-ich-bin-keine-babymutter/" target="_blank" rel="noopener">HIER: <em>Ich bin keine Babymama</em></a> nachlesen.</p>
<p>Diese vierte Schwangerschaft ist in vielen Punkten für mich besonders.<span class="Apple-converted-space"> </span><span id="more-4937"></span></p>
<p>Dieses vierte Mal Schwangersein an sich schließt irgendwie einen Kreis und „versöhnt“ mich u.a. mit den Anstrengungen der zweiten und dritten Schwangerschaft und auch mit der gefühlt wahnsinnig anstrengenden Kleinkind und Säuglingszeit der drei Geschwister, in der ich eine sehr intensive Zeit lang nur funktioniert habe. <a href="https://beatrice-confuss.de/2015/11/30/kinder-karren-nervengluehen/#more-155" target="_blank" rel="noopener">HIER ein Auszug, um eine Idee zu haben.</a></p>
<p><a href="https://beatrice-confuss.de/2015/11/29/die-1-schwangerschaft/" target="_blank" rel="noopener">Die erste Schwangerschaft</a> habe ich genossen. Kann man so sagen. Wenngleich ich es überaus merkwürdig fand zu spüren, wie ein Lebewesen in mir heran wächst. Das finde ich immer noch komisch. Dass das funktioniert….Ein Wunder. Immer wieder.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><a href="https://beatrice-confuss.de/2015/11/29/die-2-schwangerschaft/" target="_blank" rel="noopener">Die zweite Schwangerschaft</a> hingegen nahm ich schon weniger bewusst war, weil da ein kleiner Junge meine volle Aufmerksamkeit beanspruchte. Ich wurde wieder schwanger, als er gerade 8 Monate alt war. Und <a href="https://beatrice-confuss.de/2015/11/29/die-3-schwangerschaft/" target="_blank" rel="noopener">die dritte Schwangerschaft</a> lief einfach so nebenbei und „behinderte“ mich in meiner Beweglichkeit und Einsatzkraft für die beiden Kleinkinder. Zwischendurch bedauerte ich die mangelnde Zeit für das Ungeborene und für mich und meinen Zustand.</p>
<p>Lange blickte ich auf diese intensiven Jahre zurück und war mehr als froh, es irgendwie überstanden zu haben. Schade, fand ich es aber auch. Es wurde uns manchmal allen nicht gerecht. Obwohl ich heute den Eindruck habe, dass ich es trotzdem ganz gut hinbekommen habe. Die drei Geschwister sind eine so tolle Einheit. Klar gibt es auch mal Streit und Gerangel. Aber sie fühlen sich nicht als Konkurrenten. Und das war mir immer wichtig. Denn ich fühlte auch nie, das eines der Kinder wichtiger war, als ein anderes.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nun kommt dieses vierte Kind zu uns und schenkt mir Zeit und vor allem Rückblicke. Ich kann diese Schwangerschaft bewusst erleben. Denn die drei Großen sind mittlerweile so groß, dass sie verstehen und sogar gerne helfen, wenn ich gerade nicht so kann, wie ich möchte. Und sie fiebern mit, streicheln den Bauch und fragen ganz viel.</p>
<p>In dieser vierten Schwangerschaft kann ich nochmal nachfühlen, wie es sich <em>eigentlich</em> auch mit den anderen Kindern angefühlt hat/hätte. Ja, irgendwie fühle ich die anderen Schwangerschaften so auch noch einmal. Das vierte Kind schenkt mir eine Art Vereinigung von allem. <i>Keine Ahnung wie ich das Beschreiben soll ohne mega esoterisch zu klingen.<span class="Apple-converted-space"> </span></i></p>
<p>Vielleicht auch, weil ich viel mit den Kindern darüber spreche, wird mir nochmal viel bewusst. Und das ist ein unglaublich schönes Gefühl.</p>
<p>Darüber hinaus sehe ich einerseits wie groß die drei Geschwister nun schon sind, andererseits entdecke ich ganz viele Spuren ihrer Kleinkindzeit wieder. <em>Ach, waren die süß!</em> Es rührt mich so sehr. Noch einmal mehr erkenne ich deutlich wie sehr das Wesen der Kinder von Anfang an da ist und auch nicht verloren geht. Einzig das Tapsige geht mit jedem Jahr mehr. Ich betrauere das nicht. Im Gegenteil. Ich finde das toll sie heranwachsen zu sehen. Jede Entwicklung ist ein Meilenstein, der mich ganz stolz macht. Und in der Erinnerung tapsen sie durchs Haus.</p>
<p>Ohne jeden Zweifel sehe ich die drei auch schon als tolle große Geschwister. Das neue Küken wird einfach mit in die Gemeinschaft aufgenommen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Mann sagte neulich: „Die Kinder werden das Baby wahrscheinlich so in Beschlag nehmen, dass wir am Ende froh sind, wenn wir es auch mal haben dürfen.“<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das ist sehr gut möglich. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Ein paar Mal hörte ich von unterschiedlichen Stellen: „Die Kinder freuen sich jetzt. Aber die Eifersucht wird kommen.“</p>
<p>Ich bin sehr sicher, dass dem nicht so ist. (Klar, werden mich meine Kinder, wie bisheriger manchmal auch, eine „doofe Mama“ finden, weil ich irgendetwas nicht zu ihrer alleinigen Zufriedenheit entscheide.) Aber nicht, weil ein Baby da ist.</p>
<p>Wir alle fühlen, dass wir nicht verlieren durch den Zuwachs, sondern etwas gewinnen.</p>
<p><em><strong>WIR sind dann noch ein WIR mehr.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></em></p>
<p>Die Liebe wird nicht geteilt, sondern sie wird mehr.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein neues Baby- Wie bereite ich mich und die Geschwister vor</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2019/03/06/ein-neues-baby-wie-bereite-ich-mich-und-die-geschwister-vor/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2019 11:01:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jede Schwangerschaft ist aufregend. Egal ob es die erste oder die vierte Schwangerschaft ist. Mit einem Kind ändern sich die Bedingungen und der Alltag. Mit jedem weiteren auch.  Abgesehen davon, dass ich mich schon in der ersten Schwangerschaft selbst sehr frühzeitig und gründlich mit der Geburt auseinander setze und mich mental darauf vorbereitete (dazu schreibe [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/03/06/ein-neues-baby-wie-bereite-ich-mich-und-die-geschwister-vor/">Ein neues Baby- Wie bereite ich mich und die Geschwister vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jede Schwangerschaft ist aufregend. Egal ob es die erste oder die vierte Schwangerschaft ist.</p>
<p>Mit einem Kind ändern sich die Bedingungen und der Alltag. Mit jedem weiteren auch.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Abgesehen davon, dass ich mich schon in der ersten Schwangerschaft selbst sehr frühzeitig und gründlich mit der Geburt auseinander setze und mich mental darauf vorbereitete (dazu schreibe ich auch noch etwas in den nächsten Tagen), spielte ab der zweiten Geburt für mich die Vorbereitung meiner Kinder auf <i>das</i> was kommt eine zentrale Rolle.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn ich<i> sie </i>gewappnet weiß, blicke ich selbst auch automatisch entspannter auf die anstehenden Aufgaben und neuen Umstände.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Somit begann ich immer sehr frühzeitig mit meinen Kindern über meine Schwangerschaft zu sprechen und sah mit Ihnen immer wieder über viele Wochen Bilderbücher zum Thema <em>Geburt</em> und <em>neues Geschwisterkind</em> an.</p>
<p>Nun waren meine beiden „Großen“ bei der Geburt des dritten Kindes gerade 3 Jahre und 18 Monate alt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wenn das Baby da ist</h3>
<p><span id="more-4897"></span></p>
<p>Wichtig war mir immer wieder zu erklären, dass viele Dinge die ein Säugling so mit sich bringt oder an Aufmerksamkeit benötigt, bei ihnen als Babys ganz genau so gewesen waren.</p>
<p>Ich erzählte ihnen, wie es nachts war mit dem Stillen und Schlafen. Ich erzählte, was tagsüber manchmal los war. Wie müde ich war und dass manchmal Babys auch viel schreien. Ich erzählte von den schönen, aber auch anstrengenden Dingen.</p>
<p>In der Praxis später haben ich ihnen das auch immer wieder erzählt und sie bei allem einbezogen, sofern sie wollten. Zum Stillen, was ja am Anfang manchmal sehr zeitaufwendig sein kann, habe ich mich immer im Kinderzimmer auf den Boden in eine gemütliche Ecke mit Kissen gesetzt und<span class="Apple-converted-space">  </span>den Geschwistern vorgelesen, mit ihnen gekuschelt oder mit Bauklötzen mit gespielt. Das geht tatsächlich gut und da ich es immer anbot, konnte ich oft genug sogar in Ruhe stillen und die Geschwister spielten neben mir und freuten sich allein über meine Anwesenheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie ist das mit den nun &#8222;großen&#8220; Kindern?</strong></p>
<p>Nun sind die Kinder mittlerweile 8 Jahre, 6,5 Jahre und 5 Jahre alt. Vieles verstehen sie natürlich tausendmal besser, als noch als Kleinkinder. Dennoch<span class="Apple-converted-space">  </span>glaube ich, sollte ich sie nicht überschätzen. Gerade die Jüngste war nun immer die Kleine und wird bald auch eine große Schwester. Vor allem ihre Rolle wird nochmal eine ganz neue.</p>
<p>Somit bereite ich das Geschwistertrio genauso intensiv auf alles vor, wie auch einst den Erst- und die Zweitgeborene.</p>
<p>Alle drei Kinder, vor allem die beiden Großen, haben doch einige Fragen und lassen sich mit Begeisterung Bücher zum Thema vorlesen und erzählen. (Stelle ich am Ende des Beitrages vor.)</p>
<p>Eines der Bücher thematisiert hauptsächlich die Geburt bzw <a href="https://beatrice-confuss.de/2015/11/29/hausgeburt/" target="_blank" rel="noopener">Hausgeburt (Was wir zum 4.mal planen)</a> und das zweite Buch, wie es mit einem neuen Geschwisterkind ist.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wir sehen uns außerdem auch immer wieder Fotos aus der Zeit, als sie selbst Babys waren, an.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die Geburt</h3>
<p>Das Thema <em>Geburt</em> ist ein extra Thema. Es ist ja kein Dauerzustand, aber ein sehr aufregender und intensiver Moment. Ich will nicht sagen, es darf nichts dem Zufall überlassen sein. Man kann nicht alles planen. Allerdings kann man sich auf verschiedene Szenarien schon vorbereiten. Und ansonsten hilft die Einstellung: „Watt kütt, dat kütt.“ und „Et hat noch immer jot jejange.“ (Wobei ich da ganz kategorisch <i>Gewalt unter der Geburt</i> ausschließen möchte!)</p>
<p>Die Großeltern sind für den Zeitraum der Geburt in Bereitschaft, um die Kinder zu übernehmen. Vielleicht möchte aber auch eines oder alle der Kinder bei der Geburt dabei sein. Was zu Hause ja problemlos möglich wäre. Da sind sich alle noch nicht so klar. Das ist ok und hat Zeit. Die Entscheidung wird reifen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Mann hat in dem Zeitraum auch Urlaub eingereicht und wird ebenfalls zugegen sein. Wir befinden uns also in einer sehr komfortablen Betreuungssituation.</p>
<p>Da man nie genau weiß, wann eine Geburt los geht und vor allem, wie schnell es geht, mache ich mir auch als „alter Hase“ im Kinderkriegen so Gedanken. Das 3. Kind kam schon sehr flott zur Welt. Vielleicht ist das 4. Kind noch schneller?</p>
<p>Da auf jeden Fall anzunehmen ist, dass die Kinder miterleben, wie sich die ersten Wehen bemerkbar machen, bereite ich sie auch <i>darauf </i>vor. Es soll sich kein Kind erschrecken, wenn ich plötzlich hochkonzentriert und in mir versunken eine Wehe veratme.<span class="Apple-converted-space">  </span>Ich gehe sogar soweit, den Kindern vor zumachen, wie ich mich in der für mich wirklich extrem unangenehmen Übergangsphase verhalte. Die mich bisher dreimal sehr plötzlich ereilte. (Die Eröffnungswehen fand ich bisher immer sehr unspektakulär. Vielleicht weil ich gut atmete und entspannt war? Oder weil ich einfach mega hart gesotten bin ;-D)<span class="Apple-converted-space">  </span>In der Übergangsphase mutiere ich hingegen zum Gänseblümchen und tue mir selbst furchtbar leid. Ich möchte dann nämlich nicht angefasst werden und nicht sprechen und bin sehr verstimmt. Um nicht zu sagen <i>stink sauer </i>und habe absolut keine Lust mehr. Wenn ich vormache, wie ich dann knurre und mich ärgere, lacht vor allem der Sohn immer laut los. „DAS kann ich mir vorstellen, Mama!“ sagt er dann glucksend.</p>
<p>Die Kinder wollen auch immer wieder wissen, wie das Baby denn aus mir raus kommt und wie mein Körper die Milch macht und und und. Da helfen auch Bücher mit Abbildungen, um das alles gut erklären zu können.</p>
<p>Der Mann meinte, ob ich es mit den Informationen nicht übertreibe. Ich bin aber der Auffassung, und habe damit bisher immer richtig gelegen, bei allen Themen, dass so lange Kinder fragen und richtig interessiert sind, kann man ihnen auch alles erklären. Man muss eben nur in den für sie passenden Worten tun und lässt zu komplizierte Sachverhalte weg. Bedrängen mit einem Thema sollte man Kinder allerdings nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Kurz nach der Geburt</h3>
<p>Wenn die Kinder lieber bei der Oma übernachten wollen während der Geburt (was ich tatsächlich stark annehme, auch wenn die Entscheidung noch nicht gefallen ist), werde ich, obwohl sie schon so groß sind, den ersten Geschwisterkontakt handhaben, wie bereits zweimal erfolgreich getan. Hier nachzulesen: <a href="https://beatrice-confuss.de/2016/04/15/geschwister-zusammenfuehrung-nach-der-geburt/" target="_blank" rel="noopener">Geschwister-Zusammenführung nach der Geburt.</a></p>
<p>Auch große Kinder freuen sich, wenn sie nicht ab dem Tag X die Zweite Geige spielen.  Sie waren zuerst da.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bücher für die Kinder:</strong></p>
<p>Diese beiden Bücher begleiteten uns schon in Schwangerschaft 2 und 3. Die Bilder darin gefallen den Kindern ebenso, wie die &#8222;Geschichte&#8220; drum herum. Beide Bücher kann man auch vorlesen, wenn man keine Hausgeburt plant.</p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2019/03/Ein-Baby-in-unserer-Mitte-e1551869138406.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4901" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2019/03/Ein-Baby-in-unserer-Mitte-265x300.jpeg" alt="" width="265" height="300" /></a> <a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2019/03/Unser-Baby-kommt-zu-Hause.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4902" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2019/03/Unser-Baby-kommt-zu-Hause-252x300.jpeg" alt="" width="252" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ein Buch für mich:</strong></p>
<p>Ich plane keine Alleingeburt, aber das Buch ist sehr anschaulich, auch mit Zeichnungen zur Kindslage und  zu verschiedenen Themen rund um die Geburt. Der Inhalt ist sachlich und gut verständlich. Anhand vieler nützlicher Informationen kann ich den Kindern auch Fragen beantworten, über die ich sonst nicht so genau Bescheid weiß. Dieses Buch kann auch jede Frau lesen, die lieber ins Krankenhaus geht. Es informiert und nimmt eventuelle Sorgen, zum Beispiel im Bezug auf: &#8222;Was ist, wenn die Nabelschnur um den Hals gewickelt ist.&#8220;</p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2019/03/Alleingeburt-Sarah-Schmid.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4900" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2019/03/Alleingeburt-Sarah-Schmid-238x300.jpeg" alt="" width="238" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich freue mich tatsächlich ein 4.Mal diese aufregende Zeit und nun auch alles ganz bewusst <em>mit</em> den Kindern erleben zu dürfen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/03/06/ein-neues-baby-wie-bereite-ich-mich-und-die-geschwister-vor/">Ein neues Baby- Wie bereite ich mich und die Geschwister vor</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Schwangerschaftstagebuch- Das erste Trimester</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2019/01/15/schwangerschaftstagebuch-das-erste-trimester/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2019 09:08:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So, da bin nun also „in anderen „Umständen“, wie meine Oma zu sagen pflegte. Oder &#8222;guter Hoffnung&#8220;. Oder um es mit dem Karnevalshit der Bläckföös zu sagen: „Schalalalalalalaaa, de Mama kritt alt widder e Kind!…“ Karneval steht vor der Tür. Da geht’s immer mit mir durch. 😉 Was ich bei dieser Schwangerschaft ganz klar sagen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/01/15/schwangerschaftstagebuch-das-erste-trimester/">Schwangerschaftstagebuch- Das erste Trimester</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>So, da bin nun also „in anderen „Umständen“, wie meine Oma zu sagen pflegte. Oder &#8222;guter Hoffnung&#8220;. Oder um es mit dem Karnevalshit der <em>Bläckföös</em> zu sagen: „Schalalalalalalaaa, de Mama kritt alt widder e Kind!…“</p>
<p>Karneval steht vor der Tür. Da geht’s immer mit mir durch. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Was ich bei dieser Schwangerschaft ganz klar sagen kann: Es gibt Dinge, die sind bei mir bei allen 4 Schwangerschaften gleich:</p>
<p><strong>Gewichtsreduktion am Anfang</strong></p>
<p><strong>spannende Brüste</strong></p>
<p><strong>Empfindlichkeit gegen alles, was am Bauch zu eng ist</strong></p>
<p><strong>viel Luft im Oberbauch</strong> (ich rülpse sehr viel)</p>
<p><strong>Geruchsempfindlichkeit</strong></p>
<p><strong>sehr spezifischer und fast ausschließlicher Appetit auf Obst und Gemüse<span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><strong>Müdigkeit</strong></p>
<p><strong>Kurzatmigkeit</strong></p>
<p><strong>Stimmungsschwankungen</strong>, die recht bald in überwiegend sehr ausgeglichene Stimmung über geht (was sehr angenehm ist)</p>
<p>Und es zeichnet sich schon jetzt ab, dass ich auch in dieser 4. Schwangerschaft sehr früh anfangen werde zu hinken und mir den unteren Rücken zu halten, als sei ich schon im 9. Monat)</p>
<p>Ansonsten ist diesmal anders, dass sich heftige Übelkeit einstellte. Ich muss mich zwar nicht übergeben, aber manchmal wäre das fast eine Erleichterung. Andererseits bin ich froh, dass das mühsam zu mir genommene Essen bei mir bleibt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Hautunreinheiten haben sich leider auch dazu gesellt. Das hatte ich in den anderen Schwangerschaften nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was die weiteren&#8220;Details&#8220; angehen, fasse ich das erste Trimester mal zusammen:</strong><span id="more-4762"></span></p>
<h3>5. SSW</h3>
<p>Ich stelle fest, dass ich schwanger bin. Ich kaufe Fohlsäuretabletten. Das einzige Nahrungsergänzungsmittel, dass ich akzeptiere. In der ersten Schwangerschaft raubte mir nämlich die, als Probe meiner damaligen Frauenärztin mitgegebenen Vitaminpräparate jeglichen Appetit auf alles, bis ich sie dem Mülleimer zuführte.</p>
<p>Bleierne Erschöpfung und Schwindel sowie Kurzatmigkeit stellen sich alsbald ein, bzw deren Ursache ist mir plötzlich klar.</p>
<p>Oblatenlebkuchen von einer bestimmten Firma sind meine besten Freunde. Und auch nur die. Andere Marken funktionieren nicht. Immer wenn der Magen knurrt, esse ich also Oblatenlebkuchen.</p>
<p>Und Obst. Sonst nix.</p>
<p>Meine Laune ist beflügelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>6. SSW</h3>
<p>Meine Laune fährt Achterbahn. Von froh bis traurig, von ruhig bis innerlich total aufgekratzt ist alles dabei. Ich bin entweder sau müde oder hellwach und voller Energie. Oder ich weine. Wegen nix eigentlich.</p>
<p>Übel ist mir nicht wirklich. Naja. Manchmal so latent. Appetitlos bin ich eher. Nichts scheint das Richtige, außer frisch gepresstem Orangensaft. Oblatenlebkuchen gehen hier und da nochmal, haben ihren Reiz aber verloren.</p>
<p>Müsli mit frischem Obst geht jetzt besser.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Das Mittagessen für die Kinder koche ich sehr lustlos und esse es auch ebenso lustlos mit. Kleine Portionen.</p>
<p><span class="Apple-converted-space"> </span>Ganz manchmal habe ich plötzlichen Appetit auf Dinge wie Kohlrouladen oder Knäckebrot mit Aprikosenmarmelade. Und dann bin ich kaum zu stoppen. Aber das sind die Ausnahmen.</p>
<p>Ich habe ein Kilo abgenommen. Das Thema Essen wird mich noch eine Weile beschäftigen. Das ahne ich aber noch nicht.</p>
<p>Wenn keiner in der Nähe ist rülpse ich vor allem und pupse manchmal auch vor mich hin. (Unappetitliche Wahrheiten aus der Schwangerschaft.) Ich habe so viel Luft im Bauch. Das ist sehr unangenhem. Meine Freundin erträgt es mit Fassung, <a href="https://beatrice-confuss.de/2018/12/16/wib-wochenende-in-bildern-15-16-dezember/" target="_blank" rel="noopener"><i>als wir im Dezember in Brüssel </i></a>unterwegs sind.</p>
<p>Anstrengend finde ich die sehr müden Tage, an denen ich auf der Couch liegen und pausenlos schlafen könnte, aber die Kinder mich fordern. Angenehm ist, dass ich dennoch irgendwie eine gewisse Ruhe inne habe.</p>
<h3>7. SSW</h3>
<p>Der Terminkalender ist eigentlich zu voll. Ich kämpfe mich durch die Adventstermine. Ich bekomme Mitesser im Gesicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>8.SSW</h3>
<p>Übelkeit wird mein täglicher Begleiter. Ich wusste zunächst nicht, ob es an der<a href="https://beatrice-confuss.de/2018/12/25/widrige-umstaende-an-weihnachten/" target="_blank" rel="noopener"> kursierenden Magen-Darm-Geschichte, die auch teile unserer Familie erwischt hatte</a>, war oder Schwangerschaftsübelkeit.</p>
<p>Ich habe ständig Hunger, aber weiterhin einen sehr wählerischen Appetit. Apfelsinen, Bananen und Kekse zusammen gematscht werden die neuen Helden. Salat ist auch super. In jeder erdenklichen Variante.</p>
<p>Beim Zubereiten des Essens für die Kinder weiß ich manchmal nicht, ob ich in die Gewürzschublade kotzen soll oder ob ich den Geruch gut finde.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn ich esse, geht es besser.</p>
<p>Essen wird ein Thema. Ich esse zwar weiterhin gesund, aber für meine Verhältnisse zu wenig Kalorien. Ich nehme weiter ab.</p>
<p><b>kleiner Schreckmoment</b></p>
<p>Sonntag vor Heilig Abend habe ich morgens eine schwache Schmierblutung und erschrecke fürchterlich. Obwohl ich weiß, dass das vorkommen kann, klopft mein Herz bis zum Hals und das Kopfkino schlägt Kapriolen. Ich sehe mich schon im Krankenhaus liegen.</p>
<p>Dann besinne ich mich auf meine Ratio.</p>
<ol>
<li>Das Blut war nur wenig und braun, also alt. Sowas kann vorkommen und ist in der Frühschwangerschaft nicht mal selten.</li>
<li>Auch ein Arzt könnte nicht aufhalten, was nicht aufzuhalten ist. Die Natur weiß, was sie tut. Ich entschließe mich, die Ruhe zu bewahren und zu beobachten.</li>
<li>Ich habe bereits drei gesunde, tolle Kinder, diese Drei sind Geschenk und Aufgabe genug. Ein viertes Kind ist herzlich willkommen, aber sein Ausbleiben würde unser Glück nicht zerstören. Es wäre ein Schreck und traurig, aber für uns persönlich kein Weltuntergang.<span class="Apple-converted-space">  </span>Die Natur weiß meistens sehr gut, was sie macht.</li>
<li>Ein völlig rationaler Gedanke: So eine Komplikation passt mir nicht in den Zeitplan. Wir haben Kinokarten für den Nachmittag. Wenn die Schwangerschaft sich nicht halten kann, soll sie bis nach dem Kinobesuch warten. Die Kinder freuen sich so sehr. Und ich, um ehrlich zu sein, auch. Unser erster gemeinsamer Kinobesuch.</li>
</ol>
<p>Etwas belämmert eiere ich durchs Haus und lege mich schließlich auf die Couch bis wir ins Kino fahren.</p>
<p>Es gibt aber glücklicherweise keine weiteren Vorkommnisse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>9. SSW</h3>
<p>Die Übelkeit pausiert morgens. Mittags kommt sie dafür zuverlässig zurück und das heftig. Der Appetit wir konkreter. Salat. Endivien-, Bohnen-, Tomatensalat, frische Kräuter….Mal einen halben Liter frisch gekochter Schokopudding, mal ein frisches Brot mit Ei oder Tomate oder Käse mit Zwiebel und Gurke. Und nicht zu vergessen: frisch gepresster O-Saft.</p>
<p>Ich muss mich allerdings zwingen genug zu trinken. Wasser und Tee sind bäh. Keine Ahnung warum. Naturtrüber Apfelsaft ist auch eine super Sache, aber ich kann ja nicht 2 Liter Saft am Tag trinken. Und Sprudelwasser dazu geht gar nicht, weil ich dann noch mehr rülpsen muss.</p>
<p>Die Müdigkeit habe ich am Tag halbwegs im Griff, dafür gehe ich abends aber auch mit den Kindern schlafen. 10 bis 12 Stunden Nachtschlaf bringen mich am Tag weit nach vorn. Ich bekomme eine Erkältung mit nervigem Husten in der Nacht. Es sticht beim Husten unangenehm im Bauch.</p>
<p>Ich habe gute 2 Kilo abgenommen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich beginne Ingwerwasser zu trinken. Das mag ich tatsächlich und es lindert die Übelkeit etwas. Ich versuche mehr Kalorien zu essen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>10./11. Woche</h3>
<p>Die Übelkeit wird etwas besser und ich habe wieder mehr Appetit. Ob es am Ingwerwasser liegt?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Erkältung lähmt mich etwas. Der Husten wird besser, dafür kratzt der Hals.</p>
<p>Mein Skelett beginnt wie gewohnt zu knacken, wenn ich aufstehe. Alles lockert sich schon. Vor allem in der Lendenregion.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Im Laufe der 10. Woche habe ich meinen ersten Termin bei der Frauenärztin. Und somit auch den ersten Ultraschalltermin. Ich bin für meine Verhältnisse sehr aufgeregt und träume in der Nacht davor verschiedene Varianten, warum ich den Termin verpasse. Am Morgen radele ich beschwingt zu meiner Gynäkologin und bin sehr gespannt.</p>
<p>Es sieht so aus, als wäre ich schon in der 11. Woche. Das kleine Leben ist munter und strampelt und winkt im Fruchtwasser. Es ist ist jedes Mal ein Wunder. Ich starre ergriffen auf den Bildschirm.</p>
<p>Ich bin weiterhin oft sehr müde und gehe jeden zweiten Tag mit den Kindern um 19.30<span class="Apple-converted-space">  </span>ins Bett. Ich schlafe als erste und meistens durch.</p>
<p>An Tagen, an denen ich am Tag mal ein Nickerchen machen kann, halte ich abends länger aus.</p>
<p>Die Hautunreinheiten sind weg.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>12. SSW</h3>
<p>Die Erkältung ist mal einen Tag scheinbar auf dem Abmarsch und kommt dann an einer anderen Stelle wieder. Mein rechtes Auge, welches ohnehin in den letzten Jahren immer ein bisschen empfindlich reagiert ist morgens knall rot und verklebt. Ich fühle, wie die Neben- und Stirnhöhlen rund um das Auge zu sind.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich trinke so viel warmen Tee, wie möglich und könnte Literweise frisch gepressten O-Saft trinken. Der Mann kocht für mich eine frische Hühnersuppe.</p>
<p>Als mir am Wochenende Ingwer ausgeht und ich kein Ingerwasser trinke, wird mir wieder <i>sehr</i> übel. Mit Ingwerwasser geht es dann tatsächlich sofort wieder besser. Aber eben nicht gut. Ich habe 3 Kilo abgenommen und halte mich weiter mit mehreren kleinen Malzeiten am Tag über Wasser. Es macht mich insgesamt auch sehr lustlos auf alles.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Für meine Verhältnisse habe ich einen runden Bauch bekommen. <em>rülps</em></p>
<p>Und die Hautunreinheiten kommen zurück.</p>
<p>Insgesamt fühle ich mich ziemlich ramponiert. Erschwerend zur Übelkeit, der nervigen Erkältung, den Hautunreinheiten kommt hinzu, dass ich aktuell meine Haare nicht färbe.</p>
<p>In den drei anderen Schwangerschaften habe ich auch immer in größeren Abständen als sonst und mit Pflanzenfarbe gefärbt. Insgesamt bin ich aber eh genervt vom Färben. Ich versuche den Absprung zu schaffen und lasse mein silber-weiß-graues Haar jetzt wachsen. Das sieht aktuell natürlich völlig behämmert aus. Ich hasse Ansätze. In Bälde will ich mir für den Übergang Strähnen ziehen lassen, um es erträglicher zu gestalten.</p>
<p>Wer jetzt aufschreit und ruft: &#8222;Aber die schönen roten Haare!&#8220;&#8230;.Ja. Stehen mir wirklich gut. Aber vielleicht steht mir Silber ja auch. Das gilt es nun rauszufinden und der Weg dahin, glaubt mir, fällt mir gar nicht leicht. Ich hoffe, ich halte durch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beatrice-confuss.de/2019/01/15/schwangerschaftstagebuch-das-erste-trimester/">Schwangerschaftstagebuch- Das erste Trimester</a> erschien zuerst auf <a href="https://beatrice-confuss.de">beatrice-confuss</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine Überraschung zum neuen Jahr</title>
		<link>https://beatrice-confuss.de/2019/01/07/eine-ueberraschung-zum-neuen-jahr/</link>
					<comments>https://beatrice-confuss.de/2019/01/07/eine-ueberraschung-zum-neuen-jahr/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beatrice]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2019 09:58:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[...und was es sonst noch gibt]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie schon oft im Leben (hier 39 Fakten nachzulesen) geschehen mir gerne Dinge, die ich eigentlich ausschließe. Und so schrieb ich einst…..Zurück zum ICH! Und doch:  Darf ich vorstellen …Tadaaaaa: Nr 4 in der wahrscheinlich 11.Schwangerschaftswoche.  &#160; &#160; Rein rechnerich wäre es die 10. Woche, aber das Ultraschallbild lässt andere Schlüsse zu. Es würde einiges [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schon oft im Leben (<a href="https://beatrice-confuss.de/2016/05/30/39-fakten-ueber-mich/" target="_blank" rel="noopener">hier 39 Fakten nachzulesen</a>) geschehen mir gerne Dinge, die ich <i>eigentlich</i> ausschließe.</p>
<p>Und so schrieb ich einst…..<a href="https://beatrice-confuss.de/2017/01/29/zurueck-zum-ich/" target="_blank" rel="noopener">Zurück zum ICH</a>!</p>
<p>Und doch:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Darf ich vorstellen …Tadaaaaa: Nr 4 in der wahrscheinlich 11.Schwangerschaftswoche.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2019/01/Ultraschall-e1546853591141.jpeg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-4746 aligncenter" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2019/01/Ultraschall-300x199.jpeg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Rein rechnerich wäre es die 10. Woche, aber das Ultraschallbild lässt andere Schlüsse zu. Es würde <i>einiges</i> erklären. ;-D</p>
<p>Und ich muss wohl niemandem sagen, dass ich heute doch etwas ergriffen auf das Ultraschallbildschirm blickte und staunte, wie dieser winzige Mensch dort strampelt und winkt und putzmunter vor sich hin wächst. Ein Wunder. Immer wieder. Und diesmal irgendwie einmal mehr.</p>
<p><span id="more-4745"></span></p>
<p><b>War das geplant?</b></p>
<p><em>Um das sofort vorweg zu sagen: Wir freuen uns alle. Auch, wenn wir jetzt quasi nochmal von vorn beginnen.<span class="Apple-converted-space"> </span></em></p>
<p>Nun zur eigentlichen Frage.</p>
<p>Nein. War nicht geplant. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Und das ist für uns typisch.</p>
<p>Ich höre den Mann noch auf mein vorsichtiges <i>Ich würde heut schon lieber ein bisschen aufpassen</i>, sagen:<span class="Apple-converted-space">  </span>„Also, wir sind jetzt beide über 40, da klappt das eh nicht mehr so schnell.“</p>
<p>Insgeheim stimmte ich ihm zu.<span class="Apple-converted-space">  </span>Und ich vermutete ohnehin schon eine Weile, dass sich bei mir hormonell etwas im Ungleichgewicht befindet und sich eventuell erste Wechseljahrsvorboten bei mir zeigten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Nun, wir, für uns persönlich, haben dann jetzt das Ergebnis dieser sogenannten <em>abnehmenden Fruchtbarkeit ab 40.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><b>Wann habe ich es gemerkt?</b></h3>
<p>Ende November wartete ich auf meine Periode. Ich fühlte mich nicht aufgedunsen, wie sonst, hatte statt einem Kilo mehr, ein Kilo weniger auf den Rippen und meine quasi nicht mehr existenten Brüste sahen wieder aus wie vor den Kindern. Nachtigall, ich hör dir trapsen. Dit kennst te, dachte ick mir.</p>
<p>Vielleicht waren um mich herum einfach zuuuuu viele Schwangere und frisch geschlüpfte Säuglinge. Sowas soll ja ansteckend sein.</p>
<p>Vielleicht war auch der Mann „Schuld“, der immer mal wieder sagte: „Ach, Drei ist so eine ungerade Zahl, wie wäre es mit einem 4. Kind? Immerhin haben wir noch eine Hand frei.“ So sprach er gelegentlich zu Freunden und sogar Nachbarn.</p>
<p>Und dann überlegten wir kurz und waren aber doch <i>mehr</i> dagegen, als dafür.</p>
<p>Und nun weiß ich es seit dem 30.November gewiss. Der Schwangerschaftstest (im Supermarkt des Ortes „unauffällig“ zwischen Obst, Gemüse und Aufschnitt versteckt) gab ganz unmissverständliches Signal. Und mein Körper wusste es auch ganz genau.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Zum Arzt ging ich erstmal nicht. Diese ganzen Anfänge mit irgendwelchen Pünktchen auf dem Ultraschall habe ich mir gespart. Ich dachte, die Natur macht so oder so was sie für richtig hält. Ich nehme einfach einen Termin, wenn man konkret etwas sieht. Da war ich also heute morgen.</p>
<p>Seit Ende November quäle ich mich mehr oder weniger durch die Aufgaben, Termine und Anforderungen. Ich habe die typischen Schwangerschaftsbeschwerden wie Übelkeit (zum Glück ohne Erbrechen, aber trotzdem eklig), Schwindel, Müdigkeit (vorallem) und Kurzatmigkeit (wie eine Dampfmaschine). Das alles war vor allem kurz vor Weihnachten sehr unangenehm, als eine kleine Magen-Darm-Epidemie bei uns ausbrach. Ich habe es aber überstanden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Allerdings leidet meine Kreativität gerade etwas.<span class="Apple-converted-space"> Übelkeit ist einfach übel. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Natürlich kamen, trotz der Freude über diese Überraschung bei uns aber auch ein paar Fragen und Gedanken auf.</strong></p>
<p><strong>Wird das Baby gesund sein?</strong><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Schon beim dritten Kind dachten wir:<span class="Apple-converted-space"> </span><i> Wir haben ein riesen Glück. Zwei gesunde Kinder und tolle Geburten. Fordern wir das Schicksal nun heraus? </i>Diese Gedanken tauchten nun noch verstärkter auf.</p>
<p>Außerdem dachte ich, dass sich vielleicht die Schwangerschaft auch nicht halten könnte. Ich kenne so viele, die Fehlgeburten erlitten haben. Und mein Alter…</p>
<p>Bleibe ich gesund in der Schwangerschaft und läuft die Geburt auch so reibungslos, wie die anderen 3?</p>
<p><strong>Und ein wichtiger Gedanke: Ich bauche meine <i>Hausgeburts-Hebamme</i> wieder!</strong><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ich schrieb sie sofort an. Denn wenn alles gut läuft mit der Schwangerschaft, dann möchte ich wieder eine Geburt mit meiner Hebamme. Mit dieser Hebamme habe ich <a href="https://beatrice-confuss.de/2015/11/29/hausgeburt/" target="_blank" rel="noopener"><i>drei wunderschön Hausgeburten</i> </a>erlebt und das würde ich wieder anstreben wollen. Hätte sie Zeit? Praktiziert sie noch? Immer mehr Hebammen geben ja auf. Käme sie auch zu unserer neuen Adresse am Rande des Kölner Stadtgebietes? (Sie hat übrigens Kapazitäten und freut sich.)</p>
<p><strong>Ist das blöd für die Geschwister?</strong></p>
<p>Der Altersunterschied zwischen den drei Großen und dem Baby würde 8J. ,7J. und 5 Jahre betragen.</p>
<p>Wie nehmen die Kinder diese Nachricht auf?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wann sagen wir es?</p>
<p>Was wäre, wenn ich eine Fehlgeburt hätte? Würden die Kinder sich über meinen Zustand erschrecken? Wie würde ich es erklären?</p>
<p>Was sagen die Großeltern? Schlagen die die Hände überm Kopf zusammen?</p>
<p>Wie reagiert das Umfeld?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3>Müssen wir uns räumlich verändern?<span class="Apple-converted-space"> </span></h3>
<p>Zum Glück nicht. Unser Haus ist zwar nicht groß, aber Platz lässt sich doch noch generieren. Und anbauen könnte man auch noch. Das Auto ist auch groß genug. Und ansonsten ist so einiges an Babykram noch vorhanden oder in unmittelbarere Nähe im Umlauf. Da braucht man auch nicht viel neu zu kaufen. Und die anderen Kinder sind so groß….die können vieles schon super alleine und sie verstehen, was man ihnen mitteilt. Meistens jedenfalls. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Es wird anstrengend, aber anders, als damals mit den dreien, als sie so klein waren. Als die Jüngste geboren wurde, war der Sohn gerade 3 Jahre und das Sirenen 20 Monate alt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wann habe ich es wem erzählt?<span class="Apple-converted-space"> </span></h3>
<p>In Anbetracht meiner Schwangerschaftsbeschwerden dachte ich mir, ich erzähle es den Kindern lieber sofort, damit sie wissen was mit mir los ist und sich nicht sorgen. Wir haben über alles gesprochen, auch darüber, dass es manchmal passiert, dass das Baby nicht überlebt. Das wissen sie aus dem näheren Umfeld, dort gab es auch schon Fehlgeburten.</p>
<p>Ich erkläre so etwas so ehrlich und kindgerecht wie möglich. Es ist nunmal auch ein Stück weit Natur und ich möchte keinen falschen Zauber drum herum. Wenn der Bauplan nicht korrekt eingehalten werden kann, ist das vom Körper ziemlich schlau zu sagen: DAS klappt leider nicht.<span class="Apple-converted-space">  Traurig, aber richtig.</span></p>
<p>Die Kinder haben es verstanden.</p>
<p>Freunden erzählte ich es auch sofort. Aus den selben Gründen, wie den Kindern.</p>
<p>Dem Internet verschwieg ich es noch. Obwohl ich sehr mitteilungsbedürftig bin, war ich mir nicht sicher, ob ich eine mögliche Fehlgeburt im WWW so direkt teilen wollte. Nicht, weil ich es kein wichtiges Thema finde. Aber weil ich dann erstmal Zeit für mich bräuchte.</p>
<p><em>Paradoxerweise sagte mein Gefühl aber immer, es läuft alles stabil und gesund. Einzig mein Verstand mit den Erfahrungen aus dem Umfeld hatte &#8222;Sorgen&#8220;.</em></p>
<p>Den Großeltern wollten wir es auch erst an Weihnachten sagen. Einfach als Weihnachtsüberaschung, wenn alle beisammen sind. Das war nicht ganz so einfach. Meine Mama passte ein paar Mal auf die Kinder auf und es fiel mir nicht leicht, nichts zu sagen. Ich fühlte mich oft nicht wohl und musste mit tüchtig Farbe meinen blassen Teint tunen. Und ich bangte immer ein wenig, die Kinder könnten sich verplappern. Taten sie aber nicht. Die waren echt gut.</p>
<p>So malte ich zu Weihnachten für meine Familie ein Familienbild. Es hängt schon eines aus dem letzten Jahr, aber ich habe es einfach mal „aktualisiert“. Kommentarlos klebte ich es provisorisch in einem unbemerkten Moment auf den Bilderahmen des alten Bildes.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<figure id="attachment_4749" aria-describedby="caption-attachment-4749" style="width: 277px" class="wp-caption aligncenter"><a class="lightbox" href="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2019/01/Ausschnitt-Familienbild-e1546854667204.jpeg"><img decoding="async" class="wp-image-4749 size-medium" src="https://beatrice-confuss.de/wp-content/uploads/2019/01/Ausschnitt-Familienbild-277x300.jpeg" alt="" width="277" height="300" /></a><figcaption id="caption-attachment-4749" class="wp-caption-text">ein Ausschnitt</figcaption></figure>
<p>Meine Schwester entdeckte allerdings sofort, dass ich ein Baby im Arm hatte. Meine Eltern mussten zweimal hinschauen. Meine Oma blickte es zunächst gar nicht.</p>
<p>Es gab ein großes Hallo und Lachen und Staunen.</p>
<p>Ich muss sagen, ich war überrascht wie entspannt alle diese Neuigkeit aufnahmen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Meine Mutter sagte glatt, sie hätte eigentlich mit sowas gerechnet und will den mittlerweile verrenteten Opa zum Kinderwagenschieben vorbei schicken.</p>
<p>Die Familie des Mannes sollte es auf ähnliche Weise erfahren. Ich malte eine Karte mit uns und wir wollten diese eigentlich erst zur Bescherung überreichen, wenn alle anderen auch da wären.</p>
<p>Allerdings hatten wir die Rechnung ohne den wachen Blick meiner Schwiegermutter gemacht. Wir waren keine 2 Minuten im Haus, da sah sie mich an und meinte: „Du siehst nicht gut aus! Du bis so schmal im Gesicht und wirkst etwas abgehetzt.“ Tatsächlich versagte ausgerechnet an diesem Tag auch jegliches Make-up.</p>
<p>Erwischt. Ich musste grinsen und ja, ich sah wirklich schlecht aus. Ich fühlte mich auch schlecht, einfach weil mir <i>schlecht </i>war. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Und damit sich die Schwiegermama nicht sorgte, ließen wir die Katze sofort aus dem Sack.</p>
<p>Auch hier wurde die Nachricht gut aufgenommen.</p>
<p>Damit sind die wichtigsten Menschen informiert und ich kann es auch öffentlich verkünden.</p>
<p>So, da wisst ta jetzt auch offiziell Bescheid.</p>
<p>Die ersten drei Monate sind also fast vorbei und seit ein paar Tagen habe ich auch wieder mehr Appetit.</p>
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