Immer diese faulen Mütter

Oder: Verdammt zur Untätigkeit

Wer kennt das auch? (Nicht immer, aber manchmal.)

Ich gehe mit den Kindern ins Kinderzimmer. Auf der Etage gibt es genug zu tun. Neue Wäsche anschmeißen, fertige Wäsche aufhängen. Trockene Wäsche wegräumen. Der Kinderkleiderschrank kann dabei auch gleich nochmal sortiert und ausgemistet werden. Super.
Ich beginne mit meinen Räumarbeiten im Bad. Die Kinder beginnen zu spielen, streiten dann aber. Ich verlege meine Tätigkeit ins Kinderzimmer und widme mich dem Kleiderschrank. Ich bin in Schwung und fische eine Batterie zu klein geratenen Strumpfhosen und auch Oberteile aus den Fächern. Die passen keinem mehr in diesem Haus. Dem Kater vielleicht. 😁
Doch ich komme nicht weit. Continue reading…

Alles wie neu

Nach einer überstandenen Krankheit, egal ob eine oder mehrere Familienmitglieder betroffen waren, packt mich ein Putz- und Waschzwang. Vielleicht sogar neurotisch.
Ich werfe alles was waschbar ist in die Waschmaschine und wiener alles, was in Kontakt gekommen ist.
Obwohl man ja dann gegen die Keime ohnehin resistent ist. Ich brauche das zum Abschluss mit der Sache.
Diesmal wird das Krankheitsbild wohl noch ein bisschen erhalten bleiben, aber die Ansteckung ist durch das Antibiotikum dann zum Glück vom Tisch.
Morgen beginnt das große Waschen und Putzen. Das schafft man ja nicht an einem Tag mit Kindern im Schlepptau. Die Quarantäne ist bald vorbei.

Nach dem ganze Schlamassel ist dann allerdings nicht nur der Haushalt wieder in Schuss (was ja durchaus auch ein positiver Nebeneffekt ist) sondern die genesenen Kinder sind dann auch irgendwie neu. Continue reading…

Quarantäne- oder wie verbringe ich die Zeit zu Hause.

„Kranke“ Kinder sollen ja möglichst reizarm verwahrt und ruhig beschäftigt werden. Klappt super hier!
Die hüpfen wie wild auf den Matratzen im Kinderzimmer rum, oder umkreisen rennend oder fahrend unsere Kücheninsel. Mal raus in den Garten wollte keiner.

Irgendwann war dann das Pulver verschossen und es wurde still. Die Meute verkrümelte sich ins Wohnzimmer und ich drückte mir zwei Brote mit Schokoaufstrich und einen Kaffe rein.

Als ich nach 5 Minuten ins Wohnzimmer kam, dachte ich, ich seh nicht richtig. Continue reading…

Kindermund

Ich schickte den Sohn nachzusehen, ob das Knöpfchen schon wach ist. Ich fand seine Art die Situation zu beschreiben sehr passend. Ich fühle mich morgens auch. Zerschlafen.

Auch schön finde ich seine früheren Worte: Flakka

und: Fätzchen

 

Beim Flakka handelte es sich um den Schlafsack.

Und beim Fätzchen handelte es sich um das Lätzchen.

Pertussis- Keuchhusten

Wir haben den Keuchhusten. In echt.

Wir, das ist zu 100% per Abstrich bestätigt das arme kleine Knöpfchen. Und der Verdacht liegt nahe, dass die anderen beiden das auch haben. Beim Sohn könnte man immer noch von einer Bronchitis ausgehen. Das klingt sehr produktiv bei ihm, das Husten. Aber das heißt nix. Der Keuchhustenerreger kann auch Bronchitis. Ein Tausendsassa. Continue reading…