Sprach der Sohn (gerade 5 Jahre) am Morgen:
„Mama, ich mag nicht immer in den Kindergarten gehen. Das ist mir zu lang. Und das ist ja jeden Tag! Das Wochenende ist auch viel zu kurz! Ich kann garnicht genug spielen!“
Dazu muss man sagen, dass wir einen super Kindergarten haben. Kleine Gruppen, eine klare Struktur, nicht überladen und doch viele schöne Möglichkeiten. Vor allem auch mit tollem Außengelände. Sobald der Sohn den Kindergarten betritt ist es in 99% der Fälle auch sofort vergessen und er freut sich mit seinen Freunden zu spielen. Er fühlt sich wohl dort.
Ein Faktor warum er morgens nicht gerne in den Kindergarten will ist die Tatsache, dass man sich ja anziehen muss. 😀 Am Wochenende oder an freien Tagen kann man den Sohn den ganzen Tag im Schlafanzug bewundern. Am liebsten sind im Wintertage an denen man nicht draußen war, dann kann er den Schlafanzug abends auch weiter anbehalten und hat gleich zweimal Umziehen gespart.
Einerseits spricht das für eine gewisse Faulheit.
Andererseits beobachte ich schon länger, dass er dafür in gewissen Dingen wiederum einiges drauf hat. Und ich gehöre schon zu der Fraktion: Gewisse Dinge müssen sein. Da muss man durch.
Aber ich lerne auch immer wieder, dass es manchmal auch anders geht. Warum auch nicht?