Kategorien
Es könnte so einfach sein

Die Sache mit der Öffentlichkeit und scharfzüngigen Kritikern

Ich möchte eine Lanze brechen für alle Mitstreiterinnen im Mama-Blogger-Universum.

 

Aktuell gibt es mal wieder ein paar weniger freundliche Kommentare darüber, dass vornehmlich Mama-Bloggerinnen ihr vermeindlich komplettes Privatleben nebst Fotos der Kindern aller Welt zeigen, nur Jammern oder sich zur Schau stellen. Und zudem wurde angesprochen, es würde ja heute niemand mehr im realen Leben miteinander reden. Früher sei das alles besser gewesen. (Wenn man zu der Sorte gehört, der das Handy wichtiger ist als das direkte Gegenüber, so stimme ich dem zu. Sonst aber nicht!)

(Die Kommentare kamen im Zusammenhang für einen Teaser für die  frau tv Sendung am 2.3.2017. Da geht es unter anderem um Mütterblogs.)
Was die reale Kommunikation unter Frauen/Müttern angeht, so ist diese, meiner Meinung nach, durch die sozialen Netzwerke nicht weniger geworden. Tatsache ist aber, dass Mamas, wenn sie sich mit Kindern treffen selten dazu kommen einen Satz, geschweige denn einen Gedanken am Stück miteinander aus zu tauschen. Man wird immer unterbrochen! Immer! Und Sorgen und Probleme mit den eigenen Kindern diskutiert man auch nicht VOR den Kindern.

(Wer es schafft im Beisein der Kinder über verschiedene Themen in Ruhe zu sprechen, der lasse einen Kommentar unter diesem Beitrag und verrate den Trick!)

Kategorien
...und was es sonst noch gibt

Wer bekommt das Läm(m)(p)chen ? Das Los hat entschieden!

Also, da haben ja aber mal ganz viele Leute mit gemacht. Wahnsinn!

Kategorien
Es könnte so einfach sein seufz

Ein Wochenende im Ausnahmezustand

Wenn man drei kleine Kinder hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwas ist und man nicht nach Lust und Laune Karneval feiern kann, sehr warscheinlich.

Die letzten 6 Jahre war ich zudem entweder sowas von frisch im Wochenbett oder voll stillend mit Baby und 2 Jährigem (da gibt die Energie es nicht her feiern zu gehen), oder mitten im Umzug oder die Kinder waren krank und Oma und Opa verreist.
Dieses Jahr ging aber mal wieder was. Wenn auch nicht so wild, wie man sich das so vorstellt.
Das Sirenchen hatten Ohrenweh und war nicht in gewohnter Form. Kurz hatte ich Sorge, Weiberfastnacht im Kindergarten absagen zu müssen.
Aber es ging dann doch. Sie wollte dringlichst in ihrem Prinzesssinenkostüm in den Kindergarten.

Die Eltern waren ab 11 Uhr dazu geladen. Als ich mit dem Knöpfchen ankam, stürzte sie sich sofort in die Kinderschar, aber der Sohn und das Sirenchen signalisierten sofort, dass sie mit Karneval an diesem Tag fertig waren nach 2 Stündchen. Sie klammerten sich an mich und waren ermattet von dem ganze Trubel und wollten sofort mit mir nach Hause fahren. Wir blieben aber und als sich alles etwas verteilte zwischen Küche, Buffet und der kleinen Turnhalle tauten sie wieder auf. Um 13 Uhr war dann aber Schluss.

Die Kinder und ich im improvisierten „Anna“-Kostüm von der Eiskönigin. Die weiße Strähne war aus weißer Wolle.

Das Sirenchen baute komplett ab und litt an Karnevalsfreitag so richtig unter Ohrenschmerzen. Diesmal das andere Ohr. 🙁 Ich verbrachte den Tag mit Krankenpflege und Einkäufeerledigen für das lange Wochenende.

Kategorien
...und was es sonst noch gibt

#MeetTheArtist

Bei Sari vom Blog Heldenhaushalt habe ich was Schönes entdeckt. #meettheartist

Das ist doch was für mich. Da mache ich mit.

Wenn man sich mal anguckt, was unter dem Hashtag alles zu finden ist, wird einem allerdings ganz schwindelig. Es zeigt wie viele wahnsinnig begabte Leute da draußen rum laufen!

Das Thema:
Man malt sich selbst und seine Tasche nebst Inhalt. Außerdem was man mag und was man nicht mag.

Tja, und obwohl ich Taschen sehr schön finde, aber sie immer schon als Fremdkörper und lästiges Anhängsel empfunden habe, mochte ich immer gerne funktionales „Gepäck“. Eine Messenger Tasche war lange mein Begleiter. Immer prall gefüllt. Naja, fast schon überladen. Und seit ich Kinder habe, ist es ein Rucksack. Nicht schön, aber man hat alles dabei, die Hände frei und nix baumelt einem im Weg. Übrigens habe ich, seit die Kinder so „groß“ sind, nur noch die Grundausrüstung dabei. Und selbst die ist oft lückenhaft. Ich vergesse regelmäßig Taschentücher mit zu nehmen.

Wer noch mehr über mich wissen möchte, finder HIER noch mehr Informationen.

Ansonsten empfehle ich mal allen Interessierten diesen #meettheartist Pfad zu verfolgen. Es gibt wirklich viele tolle Beiträge dazu zu finden!

 

Kategorien
...und was es sonst noch gibt Es könnte so einfach sein Mama Error seufz

Von kleinen Hürden, Augenärzten und dem Nervous Breakdown.

Also Leute, manchmal reichen bei mir ganz viele kleine an sich unspektakuläre Dinge, um geballt zu einer emotionalen Katastrophe zu führen.

Und an diesem Morgen war es soweit.

Die letzten Wochen waren durchzogen von kleinen Wehwehchen, wechselnder Stimmung bei Kindern und Mutter und dem alltäglichen Auf und Ab. Die Mädchen sind abwechselnd von lautem und anstrengenden Temperament und dann wieder rührender Zartheit gebeutelt. Man weiß nie wo man dran ist.

Gestern flammte dann eine eigentlich fast besiegte Bindehautentzündung bei mir erneut auf. Und wurde immer schlimmer. Man konnte sozusagen dem stündlichen Verschlimmern zusehen. Ich setzte nochmal unsere ansonsten gut wirkenden Euphrasia-Augentropfen ein, aber am Abend sah es schon ziemlich wüst aus. Ich entschied am nächsten Tag doch mal einen Arzt aufzusuchen. Es brannte und fühlte sich irgendwie geschwollen an.

Die Kinder waren den ganzen Tag furchtbar und ich hatte ganz UNpädagogisch keine Lust die Kinder zu bespaßen. Es war kein guter Tag. Alles war doof. Meine Laune im Keller. Das Sirenchen mit Ohrenweh aber quietschfidel ansonsten, machte nur Mist.
Ich packte das quirlige und motzige Völkchen abends um 7 ins Bett und schloss die Zwischentür von Treppenhaus und Wohnküche. Ich wollte nichts mehr hören von den Kindern oben in ihrem Zimmer. Nennt mich Rabenmutter. Ist mir doch egal.
Der Mann hatte Spätschicht und würde vor halb 9 nicht zu Hause sein. Ich machte einen Tee, mein Jazzradio an und malte.
Kurze Entspannung.

Später in der Nacht gab es einen Zwischenfall. Das passiert bei uns immer zwischen 2 Uhr und 3 Uhr. Das ist DIE Uhrzeit für nächtliche Unterbrechungen hier.
Das Sirenchen weinte wegen Ohrenschmerzen. Der Sohn erwachte ebenfalls, hatte jedoch nur Durst. Und ich bekam mein rechtes Auge nicht mehr auf. Total verklebt. Die Kinder und ich wankten ins Bad. Mein Blick in den Spiegel sagte mir: Karneval brauchst du lediglich was Schwarzes anziehen und bist ganz ohne weiteres Zutun ein tiptop Grusel-Vampir. Bleich, Ringe unter den Augen und rot unterlaufende wässrige und verklebte Augen.