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Erziehung und Realität

(K)ein Fall für die Super Nanny

Von Beobachtungen und Urteilen

Folgende Szene:

In einem Möbelhaus flaniert ein Elternpaar durch die Ausstellung. Die mitgeführten Kinder tollen, hampeln und rennen durch die Gänge. Die Kinder erklimmen Teppichberge und aufgetürmte Serviettenstapel in Weihnachtsmotivdruck. Die Eltern meckern.
Ein Kind fängt, nachdem die Mutter darauf hingewiesen hat, dass man sich nicht in den ausgestellten Vorhängen einwickelt und daran schaukelt, an zu schreien. Wildes ungezügeltes kurzes Aufkreischen.
Die Mutter hockt sich vor das Kind, sieht es fest an und sagt etwas in strengem Ton. Das Kind blickt stoisch an der Mutter vorbei mit motzigem Gesicht und kreischt schrill. Etwas leiser sagt es: „Blöde Kack-Mama!“ und sprutzelt mit der Zunge und einem Pupsgeräusch der Mutter Spucketröpfchen ins Gesicht.

Hauptdarsteller dieser erbaulichen Szene waren das Sirenchen und ich.

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...und was es sonst noch gibt

Von Zähnen und Buchstaben

Anderthalb Wochen vor Nikolaus fing der Sohn an zu lesen. Von heute auf morgen und ganz allein.

Er hat im letzten Jahr immer mal hier und da nach einem Buchstaben gefragt. Jedoch sehr halbherzig und es blieb dabei, dass er MAMA und seinen Namen schrieb. In Großbuchstaben. Fertig. Diese Buchstaben übte er ungefähr 5mal in meinem Beisein zu schreiben. Dann war er durch mit dem Thema Schreiben.

Da wir von Verwandten aus dem fernen England einen dicken Stapel englisch sprachiger Kinderbücher geerbt haben, muss ich hin und wieder simultan übersetzen beim Vorlesen. (Übrigens gar nicht so einfach ohne der Geschichte den Schwung zu nehmen. :-D) Das heißt: Die geschriebenen Worte in diesen Büchern kann der Sohn nicht auswendig kennen.
Wir hatten also das Buch von der kleinen roten Eisenbahn mit dem Titel: „Green lights for the little red train.“ Alles in Großbuchstaben. (übrigens ein tolles Buch für kleine Eisenbahnfans)

Da liegt der Sohn neben mir und fragt plötzlich: „Mama, steht da REEN?“ Das G kannte er nicht, obwohl der Name seiner Schwester mit diesem Buchstaben beginnt. Aber REEN war ja richtig. Dann las er noch, wie so Leseanfänger eben lesen, ganz langsam und schleppend mit einer ulkigen Betonung FOR und RED und TRA-IN. Bei LITTLE kam er durcheinander. Knoten in  der Zunge. 😀

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Erziehung und Realität Es könnte so einfach sein

Wenn die Kinder nach dem Kindergarten ausflippen…

Neulich gab es einen Beitrag bei Stadt Land Mama. Es ging darum, dass vor allem ein Kind zu Hause eine unglaublich miese Stimmung verbreitet und rum stänkert, obgleich in der Schule alles prima läuft. Die Lehrer loben das Kind und zu Hause findet man ein Ekelpaket, welches die Mama an die Grenzen der Geduld treibt. (Mal davon abgesehen, dass man manchmal dem Ursprung einer solchen Laune hartnäckig nachforschen muss, ist es in einem gewissen Rahmen wohl ziemlich normal.)

Das kommt mir nämlich bekannt vor.
Meine beiden Großen gehen sehr gerne in den Kindergarten. Und so wie mir zugetragen wird, klappt das auch prima. Im Kindergarten sind sie keine Stinkstiefel. Das glaube ich auch.

Wenn ich die beiden am Nachmittag abhole, so kommen sie zunächst freudig gesprungen. Die Freude hält für einen kurzen Moment und dann geht´s los.
Es wird gemault und genölt, sich im Lastenfahrrad gezankt, geboxt, geschubst. Ich werde angemault, weil irgendwer irgendwas unbedingt möchte oder nicht möchte. Egal was ich angekündigt habe, es ist meistens falsch und doof sowieso.
Schon oft habe ich gedacht: Ich freue mich so auf meine Kinder und die benehmen sich UNMÖGLICH! Die wollen mich fertig machen. 😀

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...und was es sonst noch gibt

Erster Blog-Geburtstag

Zum ersten Blog-Geburtstag gibt´s ein paar Werke aus meinem früheren Schaffen und damit einher gehend ein paar Erkenntnisse.

Ich fange mal von vorne an. Das Beitragsbild entstand, da war ich zirka 14 Jahre alt. So stellte ich mir die Disco vor. Die schlechte Bildqualität ist hier zu entschuldigen.

Das Haus meiner Eltern hängt von oben bis unten voll mit Bildern. Schon immer. Einige hängen schön gerahmt und ganz viele liegen in dicken Mappen verpackt im Keller. Es sind alles Bilder, die ich gemalt habe. Es sind zu 80% Bilder und Zeichnungen, die ich gemalt habe bevor ich mit dem Studium angefangen habe. Bevor ich mit dem Kunststudium angefangen habe wohl bemerkt.

Ich habe alles gemalt. Banale Dinge in meiner Umgebung, von Vorlagen und aus der Fantasie. Ein winzig winzig kleiner Eindruck:

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Lustig

Von Nikolaus, Knecht Ruprecht und Reinkarnation

Der Nikolaus kommt bald.

Und wir haben angefangen hier und da eine Geschichte passend zur Vorweihnachtszeit zu lesen. Nun tauchte in einer Geschichte auch der Nikolaus, nebst Knecht Ruprecht auf.

Wer das denn nun genau sei, der Knecht Ruprecht, wollten die Kinder wissen. Und da erklärte ich, dass dieser dunkle Geselle der Helfer vom Nikolaus sei und hier im Rheinland auch Hans Muff genannt wird.

Als Kind hatte ich immer ein wenig Respekt vorm Hans Muff.
Mein Opa konnte allerlei Schabernack und wilde Geschichten. Ich habe diesen Opa sehr geliebt. Und obgleich er in der Vorweihnachtszeit gerne mal vom Hans Muff sprach, dass der gleich käme und so, wenn ich frech sei, wusste ich genau: Bevor der Hans Muff mich in einen Sack steckt, verkloppt der Opa diesen höchst persönlich. Mein Opa war super und ein bisschen verrückt und wild.

An einem Nikolausabend nun hatten meine Eltern und befreundete Eltern aus dem Nachbarhaus den Nikolaus zu uns nach Hause bestellt.