Letzte Woche wollte ich nen Rant schreiben. Der verpuffte, weil ich nicht dazu kam und das Thema wurde zum Glück von anderen Schreiberlingen aufgegriffen. Und sogar besser, als ich es könnte. Dann wollte ich etwas Positives schreiben. Die letzte Woche war nämlich eine gute Woche und öffnete meinen Blick für all die wunderbaren Dinge, die in diesen herausfordernden Wochen nebenbei auch passiert sind.
Und damit wollte ich eigentlich auch bei grosseköpfe #30am30-Gute Momente mitmachen.
Aber obwohl ich „nur“ Hausfrau und Mutter bin, kann ich derzeit keine „Terminabgaben“ zuverlässig bedienen. Und wäre ja auch sowieso für #30am30-Gute Momente, zu spät dran. (Wer also positive Beiträge in Zeiten von Corona lesen möchte, der hüpfe mal schnell rüber!)
Ich wische mir derweil den Schweiß von der Stirn und bin froh, diese Schreiberei als Privatvergnügen betreiben zu können.
Unser 9 Monate altes Baby ist mein aktueller Fulltimejob im „Homeoffice“ neben der Betreuung und Bespaßung von 3 weiteren Kindern zwischen 9 und 6 Jahren.
Dazu kommen im Doppelpack jede Woche Mails aus der Schule mit Lernplänen und Infos. Und tatsächlich setzt latentes Vermissen der Schule bei den Kindern ein. Sowohl der Sohn, als auch das wilde Mädchen haben so ihre Ausbrüche. Der Sohn still und nachdenklich und das wilde Mädchen gewohnt explosiv.
Und das KiTa-Kind, seines Zeichens Vorschulkind, hockt mitten in der Wackelzahnpubertät zwischen Langeweile und Überforderung und trauert um ihre letzten KiTatage mit Abschlussfesten und Ausflügen.
