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Erziehung und Realität Es könnte so einfach sein

Geschwisterstreit-Kräftemessen und Gerangel in der Rangordnung

Die Kinder…schon ein Weilchen zeichnet sich die neue „Phase“ im Alltag ab und erlebt derzeit einen Höhepunkt.

Vor allem der Sohn (1. Klasse) und das Sirenchen (Vorschulkind) haben sich nun richtig oft und heftig in der Wolle.

Dass Geschwister mal mehr mal weniger streiten ist ganz normal und gehört zum sozialen Lernen dazu.

Jedoch mehren sich in den letzten Wochen ungewohnt heftige Gewitter zwischen den beiden Wackelzahnkandidaten. Ich kenne das bisher in der Form nicht.

Die Streitereien haben eine neue Qualität und auch Quantität. Sie werden vermehrt körperlich ausgetragen. Sie raufen richtig miteinander. Da sie gleich stark sind, mache ich mir keine Sorgen, dass einer von beiden körperlich unterliegt. Aber sie gehen ganz schön rau miteinander um. Es wird an Haaren gezogen, sich geboxt, gekniffen, geschubst, als Knäuel über den Boden gekullert und auch getreten. (das alles ohne Verletzungen, es scheint also noch eine unsichtbare Schwelle zu geben, die nicht überschritten wird). Sie kämpfen mit allen Mitteln, die ihre Körper zur Verfügung haben.

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DIY-Ideen

Vom Sammeln und einem Saree

„Kein Wunder, dass hier alle Schränke voll sind.“ sagte der Mann schicksalsergeben, als ich eine Tüte Allerlei von meiner Freundin entgegen nahm und sagte: „Ja, können wir alles brauchen.“

Da hat der Mann nicht ganz Unrecht. Ich sammle durchaus einige Dinge zusammen. Schon immer. So sehr ich Minimalismus bei anderen schätze, so sehr werde ich diesen selbst nie leben können. Es würde mir etwas fehlen.

Stoffreste, Nähgarne in allen Farben, Papiere in bunt und uni in verschiedenen Stärken und Formaten, Stifte aller Art, Farbkästen, Farben in Tuben, Schnüre und Bänder, Wolle, Klebebänder, Knöpfe und Perlen und besondere Gegenstände mit ideellem Wert.

Erweitert könnte ich für meine Sammelei noch Kleidung nennen.

Ach, und Bücher.

Brauche ich das alles? Jain. Streng genommen ist manches nur sentimentaler Tant und vieles nutze ich nicht regelmäßig. Unter minimalistischen Gesichtspunkten, könnte man den Krempel stark reduzieren. Allerdings würde ich mir einiges an kreativem Spielraum und Zufriedenheit nehmen. Ich mag es nämlich jederzeit einer Idee folgen und kreative Projekte sofort umsetzen zu können (mitten in der Nacht, Sonntag morgens…), ohne extra einkaufen zu gehen. Und zum anderen deckt es sich auch mit meinem Nachhaltigkeitsgedanken. Warum nicht nutzen, was da ist, anstatt  immer etwas Neues zu kaufen?

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Erziehung und Realität Es könnte so einfach sein

Sommerfeeling im Mai und eine kaputte Einrichtung

Dieser Teil des Jahres ist geprägt von Feiertagen, Brückentagen, Sportfesten, Elternsprechtagen, Schulärztlichen Untersuchungen etc.pp.

Die vielen Alltagsunterbrechungen stören mich derzeit aber nicht. Das sommerliche Wetter gefällt mir sehr.

Wir haben entspannte Tage oder Tagesabschnitte und natürlich auch die turbulenten Zeiten.

Letzten Samstag waren wir im Essener Grugapark. Es war einer dieser ganz besonderen Tage. Alle waren gut drauf, fröhlich und ausgeglichen. Der komplette Tage verlief reibungslos, wenn man von dem Massaker auf der Hinfahrt absieht. Der Sohn bekam kurz vor dem Ziel heftiges Nasenbluten. Wir hatten praktischerweise ein Kühlakku in der Provianttasche und ich hatte Taschen- und Feuchttücher griffbereit. (Wir haben Übung mit Nasenbluten.)

Den Grugapark kann ich übrigens auch uneingeschränkt als Ausflugsziel empfehlen! Es war wie ein Kurzurlaub!

Dann habe ich natürlich das Planschbecken im Garten nochmal befüllt. Vor allem die Mädchen lieben es vom Klettergerüst aus dort hinein zu springen. Und wenn sie das nicht machen, bauen sie sich mit Regenschirmen Häuschen. Draußen oder Drinnen. Immer mitten im Weg. 

An einem Nachmittag waren noch zwei Freundinnen da und die 5 Kinder verwandelten das frische Wasser binnen einer Stunde in eine schnodderige Brühe. 😀 

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...und was es sonst noch gibt

Marokko-Erlebnisse mitten aus dem Familienalltag

Einleitung

Die liebe Paula von Blog nannyanny war neulich in Marokko unterwegs. Ich verfolgte alle Bilder und Videos mit Fernweh und viele Erinnerungen kamen hoch. Denn ich war vor 20 Jahren regelmäßiger Gast in einer marokkanischen Familie mitten in Marrakech.

Dann stolperte ich auch noch über den Film „Exit Marrakech“ auf dem WDR (sehr realistische Darstellung des Landes übrigens) und tauchte schon wieder ein.

Vielleicht ist es an der Zeit, meine Zeit in Marokko mal zu teilen. Die Zeit hat mein Denken bis heute nachhaltig beeinflusst.

Schnell wurde der Beitrag dazu immer länger und ich habe einiges gekürzt. Obwohl ich ohnehin einige interessante Dinge nicht öffentlich machen möchte, wegen der Privatsphäre einiger Personen.

Es sei aber soviel gesagt: Ich habe mich in überwiegend akademischen Kreisen im Marokko bewegt. Es gab die ein oder andere nützliche Beziehung im Land und dadurch durfte ich eine große Spannbreite an Einblicken erleben.

Bevor ich mit den Erzählungen anfange, möchte ich noch kurz benennen, was mir mit 20 Jahren  bewusst wurde:

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Es könnte so einfach sein Neues vom wilden Mädchen (Sirenchen)

Der Hai im Lehrschwimmbecken

Nach holprigen ersten Schwimmbadbesuchen im kompletten Familienverbund noch im letzten Jahr, bekommen wir in der Sache langsam Routine.

Die beiden Großen machten in in der Kur ihr Seepferdchen im Therapiebecken der Kurklinik. Nun habe ich zwei Schwimmanfänger, die ihre Fähigkeiten im Wasser endlich gut einschätzen können und ein Kind mit Schwimmflügeln, die solide Dienste leisten. Aufpassen muss man natürlich trotzdem noch.

Unsere Schwimmausflüge starten grundsätzlich so:

Am liebsten gehen wir schwimmen, wenn es so warm ist, dass man möglichst wenig anhaben muss. Die Mädchen und ich tragen dann einfach nur ein Kleid und Schlappen. Fertig. Das verhindert ungelenkes Gekrame mit zu vielen Klamotten.

Wir eiern immer auf der Suche nach einer großen Familienkabine durch die Gänge und immer sind sie alle besetzt. Der Murphy. 😀 (Wenn wir AUS dem Wasser kommen, ist es übrigens auch so. .-D) . Da wir die Schwimmsachen ja schon drunter tragen, können wir ja aber auch direkt zu den Schließfächern gehen. Fällt uns dann ein. Dort treten wir uns grundsätzlich auf die Füße und der Sohn kontrolliert die Zahlen und Schlüssel und erklärt wie es mit der Schließanlage funktioniert.