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...und was es sonst noch gibt

Silvester-Willkommen 2017

Silvester. Das wohl hinsichtlich der Vorfreude umstrittenste Fest des Jahres.

Überall höre ich jedes Jahr sinngemäß so Sachen wie: „Och, wir machen ganz gemütlich.“ oder: „Wir wissen noch gar nicht was wir machen.“ oder: „Wir haben da so Karten für…“

Und es geht mir ganz genauso. Von den großen Erwartungen an diesen Abend habe ich mich schon lange verabschiedet und erinnere mich am liebsten an die tatsächlich gemütlichen Abende. Die habe ich alle in meinem Kopf gespeichert.

Und so haben wir diesen letzten Jahreswechsel auch unter dem Stern: Wir machen ganz gemütlich bestritten.

Den Silvestermorgen starteten wir spät mit ein paar nöligen Kinder. Aber dann bummelten wir entspannt durch den restlichen Tag. Wir waren noch gemeinsam einkaufen für das angedachte Raclette und kramten hier und da so rum. Unter anderem bauten wir ein Heimkino auf. Nix Mattscheibe! So richtig mit Leinwand und so.
Unser Dachboden ist zwar gedämmt, aber ansonsten eine große wilde Brachfläche. Staubig ist es und ein bisschen chaotisch. Heizung gibt es keine und Strom muss über ein langes Kabel nach oben gelegt werden. Dort oben bauten wir ein Lager aus Decken, Kissen und mit einem alten Teppich, zwei kleinen Heizstrahlern und einer Leinwand. Ein alter Sessel steht dort auch noch.

Noch im Hellen installierte der Mann Sound und Bild.

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Lustig Mama Error

Mutti gehen die Lampen aus

Oder: Ich hatte einen UMfall

Da habe ich doch noch „Einen“ kurz vor dem Jahreswechsel.

In der letzten Nacht erwachte ich von den Worten: „Mama, kannst du mir helfen? Ich hab´ Nasenbluten!“
„Ooooh“, dachte ich:“ Wenn er mich extra weckt, ist es doll!“ Denn an sich schafft der Sohn das immer gut alleine mit dem Nasenbluten. Wir haben Übung damit. (Familienleiden in der Wachstumsphase.)

Ich richtete mich auf und merkte schon…mein Kreislauf…

Und dann merkte ich, dass es einer dieser wenigen Momente waren, in denen ich ganz schlecht Blut aushalten kann. Das hatte ich lange nicht. Schlagartig wurde mir aber speiübel.

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Sowas wie ein Jahresrückblick 2016

Die letzten Tage des Jahres sind angebrochen.

Weihnachten war schön, trubelig und gemütlich zugleich. Es lief sozusagen alles nach Plan. Ich konnte mir sogar am 1. Weihnachtsabend ungestört gleich zwei Schmonzetten hintereinander im TV ansehen. (Einmal Tolstoi und einmal Jane Austen). Weißte Bescheid. 😀
Der zweite Weihnachtstag war irgendwie die wahrgewordene Empfindung des vergangenen Jahres. Ich wurde sozusagen angehalten. Ich legte mich sofort nach dem Frühstück bibbernd mit einer Decke auf die Couch. Das ist extrem ungewöhnlich für mich. bzw für Mütter ja im Allgemeinen.
Wir fuhren dennoch später zur Oma nach Aachen. Dort blieb ich auch auf der Couch liegen und abends fiel ich hier zu Hause mit den Kindern um 19Uhr ins Bett. UND SCHLIEF DURCH! Mir tat nichts weh, ich fror einfach und war meeeega müde und appetitlos.

Ich bin irgendwie platt, aber entspannt.

Obgleich oder gerade weil auf der Welt insgesamt ziemlich viel los war (Ich erspare die Auflistung von Krieg, politischen Desastern und verstorbenen Musik-Größen), haben wir es geschafft in diesem Jahr langsam zu machen und inne zu halten.

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Ich wünsche schon mal allen schöne Weihnachten!

…und sage DANKE für die schöne Weihnachtspost!

Ich freue mich immer riesig!

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Weinachten in meiner Kindheit. (Blogparade)

Ich habe ja schon bei momsfavorite Blogparade: So feiern wir Weihnachten mitgemacht. Und die Nordhessenmami macht nun eine Parade zum Thema: Weihnachten in meiner Kindheit. Ich grabe ja gerne in Erinnerungen. Und da habe ich sie gleich aufgeschrieben.
Als Kind war ich an St. Martin schon in dezenter Weihnachtsstimmung, weil ich wusste, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis der Adventskalender aufgehängt würde. Meine Mama hat für uns Kinder immer lauter mini Päckchen gemacht. Mal gab´s Schokolade, oder einen Stift, ein kleines Figürchen oder was man so an Kleinigkeiten finden konnte. Niemals kam ich auf die Idee ein Päckchen vor dem passenden Tag zu öffnen. Ich freute mich wirklich jeden Morgen!

Eine besondere unvergessene Nikolauserinnerung ist HIER nachzulesen. Das schreibe ich nicht nochmal auf.

Weihnachten selbst war für uns Kinder immer ein Highlight. Heiligabend wurde zunächst der Baum aufgestellt und geschmückt. Das Aufstellen übernahm mein Vater, der auf Anweisungen meiner Mama den Baum so lange hin und her drehte, bis er ihrer Meinung nach perfekt stand. Für die Beleuchtung war ebenfalls mein Vater zuständig. Er hatte ein ausgeklüngelte System die elektrischen Kerzen ohne Kabelsalat anzubringen UND übrigens auch wieder in den Karton zu räumen nach Weihnachten. Da war nix verdreht und verknotet. Nie. Leider habe ich diese Akkurates nicht geerbt. Ich entwirre jedes Jahr aufs Neue. 😀

Meine Mama hat dann geschmückt, während wir Kinder aufgedreht rum sprangen, halfen oder fern sahen. Gerne ein Märchen, wie Drei Nüsse für Aschenbrödel.
Dann war der Vormittag rum und wir fuhren zu Oma und Opa. Dort versammelten sich ziemlich viele Leute. Es kamen die Geschwister meines Papas nebst Familien (darunter auch einige Kinder) und somit füllte sich das Haus meiner Oma immer mit mindestens 20 Leuten.