Ein Gewinnspiel, ein Gewinnspiel und ein bisschen Werbung

Heute gibt es ein Gewinnspiel, dass fast nicht stattgefunden hätte, weil meine Familie komplett ausgeflippt ist.

Und zwar habe ich einen Stapel Brotdosen und Trinkflaschen der britischen Marke TUMTUM aus einem Paket gezaubert.

Das Knöpfchen rief schon, ohne irgendwas Genaueres zu sehen: „Au jaaa! Juhuu!“ nur weil sie etwas Buntes sah.
Ich war jedoch selbst entzückt.
Jedenfalls saß der Mann mit seinem Kaffe neben mir am Tisch und guckte kritisch. Wie Männer so gucken, wenn Frauen verzückt Konsumgüter auspacken. Ich machte eine Inspektion und Vorführung der bunten Trinkflaschen und Brotdosen. Da hob der Mann an zu sprechen: „ Sag mal, was macht man denn in die ganz kleinen Dosen rein? Das lohnt sich ja garnicht als Brotdose!“
„Och, Nüsse und Rosinen für Unterwegs oder so.“ konterte ich.
„Aber sag mal, wenn man die so toll ineinander stapeln kann…..manchmal bräuchten wir ja auch so kleine Döschen hier zu Hause!“

Ich habe etwas irritiert geguckt. 😀

Nachdem die großen Kinder auch vollkommen ausflippten,
habe ich dann ein Set Brotdosen für uns zu Hause freigegeben.
Die Trinkflaschen waren ohnehin für uns zu Hause gedacht und sind noch am selben Tag im Dauergebrauch gewesen.

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Also, das muss man TUMTUM lassen. Das Design ist wirklich schön bunt und wirklich süß.
Diese Art Trinkflaschen finde ich super praktisch. Sie sind leicht und es gibt keinen Deckel, der unterwegs verschwinden kann. Es sind auch nicht zu viele Einzelteile, die beim Reinigen abhanden kommen können. Der Strohhalm besteht aus zwei Teilen und der Deckel mit dem oberen Strohhalm ist so konzipiert, dass auch wirklich nichts tropft, wenn man ihn zu macht. Die Flaschen haben einen ganzen Tag im Rucksack durchgerüttelt und auf dem Kopf stehend dicht gehalten.

Und die Dosen…sie sind einfach toll. Stabil, dicht, platzsparend zu verstauen, und Spülmaschinen geeignet.

Wenn ihr euch fragt, wo man die Produkte von TUMTUM findet: schaut mal bei babymarken.de vorbei. Es gibt auch sehr süßes Essgeschirr und Besteck dort. ...und pssst…bei Facebook ist TUMTUM auch 😉

Wahlweise könnt ihr aber auch bei meinem Gewinnspiel mitmachen.

Zu gewinnen gibt es jeweils einmal ein 4teiliges Katzen-Brotdosenset

 

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und ein 4 teiliges Hunde-Brotdosenset.

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Spielregeln:
Kommentiert bis einschließlich den 17.10. hier auf dem Blog, für wen und warum ihr das Brotdosenset gewinnen wollt und welches. (Falls es da gendertypische Vorlieben gibt.)
Wer den Beitrag bei Facebook teilt, bekommt ein zweites Los in den Topf geworfen.
Die Teilnahme ist ab 18 Jahren, der Gewinner wird aus dem Lostopf gezogen und am 18.10.2016 auf meiner Facebook-Seite und hier auf dem Blog bekanntgegeben. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder anderen sozialen Medien. Die Kontaktdaten benutze ich nur zum Zwecke des Gewinnspiels.

Mama braucht eine Pause! Nur kurz aber dringend!

Um eins vorweg zu schicken:

Ich bin gesellig und mag es, wenn um mich herum Leben ist. Ich habe noch nie alleine gewohnt. Das wäre mir zu still. Ein Radio kann das nicht ausgleichen. Ich mag auch Zivilisationsgeräusche und das Stadtleben oder wenigstens eine Stadt ganz in meiner Nähe.

Ich mag auch wenn meine Kinder durchs Haus tollen.

Aber ganz manchmal, möchte ich Ruhe haben und einfach nichts mehr sprechen müssen! Das will dann was heißen.

Gestern war so ein Tag. Wochenlang wird das Knöpfchen schon von Wutausbrüchen gebeutelt. Mal mehr, mal weniger schlimm. So langsam haben wir beide raus, wie wir mit der Trotzphase klar kommen. Ich bewege mich dennoch die ganze Zeit auf einem Tretminenfeld.
Auch seit Wochen läuft ständig ein Hörspiel nebenbei. Ich werde also dauerbeschallt. Es ist zu allem Überfluss immer das gleiche und der Sohn kann es schon auswendig rezitieren.
Das Knöpfchen macht auch nur noch an Vollmond und ungeraden Tagen Mittagsschläfchen. Das bedeutet für mich keine wirkliche Pause über den Tag.
Dann waren die Mädels ein bisschen malad und fieberten. Geheule im Chor. Gestern waren sie definitiv wieder fit und erwachten zu neuem Leben. Als hätten sie wochenlang im Ruhemodus gelegen. Sie rannten mit ausgepackten Tampons (unbenutzt versteht sich) als Armbänder und Ohrringe durchs Haus. „Mama, guck mal, wir haben Perioden!“ schallte es fröhlich dazu. 🙁 😀 Continue reading…

Wochenendtrip in die Eifel

Wir waren mal wieder unterwegs. Pünktlich zum Wetterumschwung. Von 30 Grad Plus, gerade dran gewöhnt, ins kühle Herbstwetter in die Eifel.

Letzten Freitag bis Sonntag trafen wir uns zu 5 Familien (9 Erwachsene (eine Mama fehlte leider) und 12 Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren) auf einem Bauernhof in der Eifel. Der Ferienhof Jansen war zum zweiten Mal unser Ziel.
Eine Kindertruppe, die sich besser nicht verstehen könnte. Streit gibt es wirklich nie. Wir sind davon angenehm überrascht jedes Mal. Gute Vorraussetzungen also um gemeinsam zu verreisen.

Der Ferienhof Jansen hat eine große Gemeinschaftswohnung in der 17 Betten in 4 Räumen zur Verfügung stehen. Eine Familie nahm sich noch eine separate kleine Wohnung.

Die Wohnungen sind neu renoviert und eingerichtet, sehr sauber und mit allem Nötigen ausgestattet.

Dennoch reist man natürlich mit allerlei Zeug an. Ich packte den ganzen Freitag Vormittag. Eigentlich wollten wir die Kinder um 12 am Kindergarten abholen und direkt weiter fahren. Jedoch sah ich um 11:50 einen Berg Taschen und Krempel im Flur stehen und entschied, die Kinder mit dem Fahrrad abzuholen und dann in Ruhe das Auto zu beladen. Das alles ins Auto zu packen und noch pünktlich zu kommen, hätten wir selbst zu zweit nicht geschafft. Ich kenne uns nämlich. Unter Stress streiten wir bei jeder Abreise. Und es war in Köln noch ziemlich schwül und warm.

Die Autofahrt in die Eifel überraschte mich mit Reiseübelkeit. Ich hatte es ganz vergessen. Während man mich früher noch im Kopfstand und Rückwärts auf jede Achterbahn hätte stecken können, kann ich als Beifahrer seit ein paar Jahren Berg-Auf -und -Ab-Fahrten mit vielen Kurven garnicht mehr haben. Auf dem Bauernhof angekommen musste ich mich erstmal sammeln. Die vergleichsweise kalte Eifelluft verlangte sogar nach einer Jacke, half haben gegen die Übelkeit. Continue reading…

Köln- ein Stadtteilfest, gelebte Vielfalt und viele Eindrücke an einem Nachmittag

Am letzten Wochenende waren wir nicht nur im Rheinischen Industriebahnmuseum, sondern Sonntags auch auf auf der sogenannten Schäl Sick unterwegs. (So nennt man gemeinerweise in Köln die vom Dom aus gesehen andere Rheinseite. Dabei hat die sehr viel zu bieten).

Im Stadtteil Mülheim war Mülheimer Tag. Und da sich Freunde dort kulturell engagieren und tolle Sachen auf die Beine stellen, mussten wir einfach hin. An diesem Tag gab es nämlich auch explizit ein Kinderprogramm.

Mülheim liegt direkt am Rhein und ist optisch sehr städtisch, was man an sich von Köln nur von wenigen Ecken sagen kann. Dort gibt es noch viel Altbaubestand und es ist gesellschaftlich gesehen sehr durchwachsen.
In Mülheim liegt auch die Keupstraße, die wahrscheinlich den Meisten ein Begriff ist. (NSU-Anschlag)
So findet man zwischen kulturellem Mischmasch auch alle sozialen Unterschiede.

Unsere Begrüßungsszene, frisch dem Auto entklommen, ging so:
Ein noch relativ junger Mann mit lichtem kurz geschorenem Haar und tätowierten Armen, in schwarz gekleidet, sitzt rauchend auf einer Treppe. Vor ihm steht ein Kinderwagen mit einem schlafenden Baby. Ein zweiter Mann, ebenfalls schwarz gekleidet, auch rauchend, schon etwas älter, spricht zu dem bereits Sitzenden. Er hat die typisch kölsche rauhe Männerstimme. Er sagt: „Da setzt die sisch so hin! So breitbeinig!“ und miemt die Sitzposition der Dame in der Erzählung übertrieben nach. Dann spricht er, unbeeindruckt, dass wir, dass unsere Kinder genau vor ihm stehen weiter: „Da sitzt die da so und man kann voll die Ritze sehen!“ Dabei macht er eine eindeutige Handbewegung, die das Szenario unterstreicht. 😀

Alles klar. Wir sind in der Stadt. Continue reading…

Das erste September-Wochenende: Vom Reiten und Rosenschnitt

Am letzten Wochenende hatten wir einige Pläne und wie so oft gesellten sich weiter mögliche Aktivitäten hinzu. Aber man schafft nicht alles und ich sortierte schon im Vorfeld aus.

Es gab im Haus der Großeltern in Aachen einiges zu tun, was man nicht Sonntags und auch nicht bei 30 Grad im Schatten erledigen kann. Da wir, als auch die Oma gern im zeitlichen Wechsel verplant sind, ist es manchmal nicht so einfach einen Termin zu finden, an dem alle können. Nach diversen Versuchen fanden wir den Samstag zusammen. Es war zum Glück auch nicht zu heiß, aber auch trocken! Wir wollten diesen Tag zudem mit einer Überraschung für´s Knöpfchen krönen.

Das Knöpfchen spricht nämlich seit Woooochen von nichts anderem als von: „Mami, mötte Pfäädchen reiten! Bötte, Mami!“
Wieso weiß kein Mensch. Ich mag zwar Pferde auch sehr gerne, aber wir haben in unmittelbarer Nähe keine Reitersleute oder Kontakt zu Pferden. Das kleine Mädchen flippte schon früh aus, wenn sie im Vorbeifahren irgendwo Pferde auf der Weide stehen sah. „Da hüa, Pfääd! Hüüüühüüühüüühüüüü!“ Macht es dann auf der Rückbank.
Also wollten wir diesen Wunsch einmal erfüllen. Und in Aachen wusste der Herr Papa einen Hof, der bestimmt 20 Ponys hat. Continue reading…