Jetzt, wo ich für meine altersweitsichtigen Augen,( jaja, es geht bergab mit Ü40 ) endlich passende neue Brillen habe (eine Gleitsichtbrille und eine Lesebrille und ich liiiiibe sie beide, vor allem weil jetzt wieder alles richtig gut sehen kann), wollte ich eigentlich wieder mehr malen, lesen, nähen etc. und mal etwas auf den Weg bringen, was ich schon immer mal versuchen wollte. Stattdessen bin ich so müüüüüde! Die neue Empfindung mütend (müde und wütend zusammen) hat auch bei mir Einzug gehalten. Gerade kann ich kein Ende dieser Pandemie-Situation erkennen. Im Gegenteil. Aber vielleicht werde ich langsam auch pessimistisch? Und der Frühling wirbelt mir die Pollen in meinen allergischen Organismus. Das macht mich auch müde. Lange Rede kurzer Sinn. Es gibt kein gemaltes Beitragsbild. Das spannende Buch, welches ich schon vor zwei Wochen begonnen habe, muss auch warten.
Der Mann und ich stellten jüngst fest, dass unser Elterndasein recht entspannt wäre, jedenfalls nach dem Erleben des letzten Jahres, wären die drei Grundschüler:innen jeden Morgen in der Schule, müssten dann nur mit Mittagessen und noch ein bisschen Hausaufgabenbetreuung versorgt werden, um dann nahezu selbstständig am Nachmittag verabredet zu sein. Was wäre das ein Leben! Eines, wie es vorher schon oft war und jetzt halt noch mehr wäre. Ohne Pandemie.
Der Wechselunterricht sorgte für uns unerwartet für eine deutliche Entspannung unserer Situation. Ich dachte zunächst, ich würde den Überblick über die unterschiedlichen Unterrichtstage verlieren, aber tatsächlich funktionierte es wunderbar und selbst e i n Kind weniger im Distanzlernen schaffte Ruhe.
Alle drei Kinder hatten gestern nochmal gleichzeitig einen Präsenztag in der Schule vor den Osterferien. Einerseits freute ich mich für sie. Für uns. Denn vielleicht war das der letzte Tag für die nächste Zeit, an dem die Kinder mal alle drei aus dem Haus waren. Weiß der Kuckuck, was nach den Osterferien für ein Szenario auf uns wartet.