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...und was es sonst noch gibt

Geburtstagswochenende- WIB 2./3. Februar 2019

Ich habe an diesem Wochenende nur wenige Bilder gemacht. Denn entweder war jegliches Gerät zwecks Bildererstellung außer Reichweite oder ich war damit beschäftigt meinen kulinarischen Schwangerschaftsgelüsten zu frönen.

 

So begann der 2. Februar morgens mit dem Wortwechsel:

„Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag mein Sohn!“

„Mama, eigentlich muss ich DIR ja auch gratulieren! Du hast mich ja geboren!“

❤️

Nach diesem rührseligen Teil stürmte er prompt ins Esszimmer, um sein Geschenk zu holen. So schnell kommst te mit der Kamera nicht hinterher. Geschweige denn, ich wäre dazu gekommen den Tisch noch ein bisschen hübsch zu machen. 😀 

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...und was es sonst noch gibt

Nervige Ausnahmezeiten mit positiven Erkenntnissen

Ich schrieb ja hier und hier schon darüber, was hier krankheitsmäßig so los ist.

Als das Sirenchen dann letzten Samstag auch nochmal in das Szenario einstieg, gerade als ich glaubte der Sohn hätte es nun überstanden und wir wären durch damit, verzweifelte ich kurz. 

Ich brach in wiederholt hektisches Putzen, Waschen und Desinfizieren aus und hätte diesem Magen-Darm-Troll gerne gehörig in den Hintern getreten. Wenn man wochenlang quasi ohne wirklich Pause mit dem beseitigen infektiöser Körperausscheidungen zu tun hat, wird man neurotisch. Ich jedenfalls. 

Ich habe die Nachtlager der Kinder (normalerweise ein großes zusammenhängendes Matratzenlager) separiert und zwischen den Matratzen steht immer noch ein Eimer. Sicher ist sicher. Ich trau dem Braten nicht. Das war mindestens einmal zu oft in den letzten Wochen, dass ich Nachts aus dem Schlaf geschreckt bin.

Ich lausche weiter hektisch auf alle verdächtigen Geräusche und Äußerungen, die die Kinder machen. (Ich habe ein kleines Trauma, glaub ich. :-D) 

Mir wurden trotz dieser wirklich ätzenden Krankenphasen aber ein paar positive Dinge bewusst.

 

Um Hilfe fragen und sie annehmen, ist gar nicht so schlimm.

Zum einen erfasste mich, zum Glück nur kurz, auch ein heftiges Kreislaufproblem, welches mich mehrfach dazu zwang alles stehen zu lassen und mich auf den Boden zu legen, bevor mir die Lampen komplett ausgingen und ich unkontrolliert umfiele. Ich denke im Nachhinein, es war eine Kombination aus: Die Bazillen wagten einen Angriff auf mich (erstmal abgeschmettert) und eine dezente Überforderung alleine den Alltag mit seinen Wegen und Terminen zu managen, wenn immer ein Kind zu Hause ist, das defintiv in unmittelbarere Badezimmernähe bleiben muss und ständig gestörtem Nachtschlaf. Und schwanger. Das darf ich ja auch nicht vergessen.

Ich gestand mir ein, ich müsse mir mal ein bisschen Hilfe organisieren. Und so fand ich Unterstützung von meinem Eltern und von einer Freundin. Kinder wurden in Vertretung abgeholt und gebracht. Einen Termin sagte ich komplett ab, aber dafür fand sich ein mehr als würdiger Ersatz und den Elternsprechtagtermin vom Sohn verschob ich ebenfalls in Absprache mit der Lehrerin.

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Erziehung und Realität Mama Error

Auch Mütter sind mal übellaunig und bockig.

Am Mittwoch war der erste Tag, an dem (für einen Tag jedenfalls, der Sohn ist schon wieder krank zu Hause) ein normaler Alltag stattfinden konnte. Eigentlich hätte ich mich freuen können. Stattdessen bekam ich recht schnell schlechte Laune. Der Mann hatte frei und hatte was zu motzen. Wegen unserer immer währenden Kinderzimmer-Baustelle gab es ein paar Dinge…..Und ich sah nur einen Berg Haushalt vor mir, der in den letzten 1,5 Wochen wegen der kranken Kinder zu einigen Teilen liegen geblieben war.

Dann ließ ich mich überreden eine Besorgung erst am Nachmittag und mit allen zusammen zu machen. Im Endeffekt zerschoss es mir meinen eigentlich gedachten Tagesablauf. 

Außerdem hatte ich dezente Kreislaufprobleme. Der Wechsel kühle frische Luft und warme geheizte Räume bekommt mir schwanger noch weniger, als sonst schon.

Alle zusammen fuhren wir schließlich vor der KiTa vor. Ich ging schnell rein, um das Knöpfchen einzusammeln. Dieses sprang mir zuerst fröhlich entgegen und plapperte sofort etwas von Rodeln gehen. Sie war so entusiastisch. Davon hatte sie schon am Morgen gesprochen, während sie singend zur Kita durch den Schnee gesprungen war.

Jetzt wusste ich wieder, warum ich meine Erledigung vormittags machen wollte.

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Hört das denn nie auf?

Jetzt doktorn wir hier seit kurz vor Weihnachten mit Magen-Darm-Infekten herum. Es ist zum verrückt werden. Angefangen hatten die Mädchen. Dann schien kurz alles wieder in geordneten Bahnen zu laufen. Dann fing das Knöpfchen wieder an. Eine ganze Woche war sie zu Hause und zu letzt sehr unleidig, wegen der von mir verordneten Schonkost. Mal davon abgesehen, dass sie ansonsten fit war und gerne in die KiTa gegangen wäre.

Kaum atmete ich auf, da es nun überstanden schien, klagte der Sohn am Samstag nachmittag über Bauchschmerzen. Ich hoffte inständig, es möge nur Luft im Bauch sein. Aber leider nein. 

Er übergab sich mehrfach und krümmte sich die halbe Nacht vor Bauchweh. Sehr unschön.

Am Sonntag erwachte das Kinderzimmer ungewohnt früh, alle fühlten sich trotz unruhiger Nacht erfreulich fit.

Nach dem Frühstück entfloh ich für eine gute Stunde den 4 Wänden. Wenn ich zu viele Wochen nicht wirklich aus dem Haus komme, dann dreh ich fast durch. Ich nutzte das schöne Wetter, überließ dem Mann das Kommando und machte eine Runde um den Weiher. Ich hatte keine Lust die gesunden Familienmitglieder langatmig und stundenlang zu überreden doch auch eine Runde mit raus zu kommen. Meine Runde machte ich ein bisschen lahm. Die Mutterbänder zwackten, ich bin weiterhin kurzatmig und Seitenstechen bekam ich auch. 😀 Ansonsten war es aber sehr wohltuend.

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Es könnte so einfach sein

Diese Woche, das Wetter, die Umstände….

Diese Woche fühle ich mich etwas gefangen. Ich glaube die Kinder auch. Wir sind gezwungener Maßen sehr häuslich derzeit.

Letzten Samstag übergab sich das Knöpfchen in der Nacht mehrfach. Wir blieben Sonntags zu Hause und starrten in den trüben Regentag. Zum Glück hatte niemand sonst Symptome und dem Knöpfchen ging es auch an sich wieder gut. Ich vermutete, sie hätte zu viel am Abend gegessen. Was sie wirklich hatte. Insgesamt vertilgte sie nach dem regulären Abendbrot noch zwei oder sogar drei ganze Brötchen. 😳

Montags waren wir verabredet. Eigentlich mit Abstecher auf den Spielplatz. Aber es war zu nass und begann schon wieder zu regnen. Wir wichen aufs Haus aus. 

Das Sirenchen zog sich im Spiel noch ein Pfeilchen zu. Sieht jetzt aus, als hätte sie ne wilde Schlägerei gehabt.

Am Dienstag wollte ich eigentlich einen größeren Einkauf machen und Altglas und Pfandflaschen weg bringen. Stattdessen hatte das Knöpfchen heftigen Durchfall.