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Widrige Umstände an Weihnachten

Wenige Tage vor Weihnachten

Das Sirenchen klagte wenige Tage vor Weihnachten über Bauchschmerzen. Da ein Allzeit gefürchteter Magen-Darm Virus im Umlauf war, war ich in Habacht-Stellung.

Glücklicherweise ruhte ich Donnerstag am Spätnachmittag schon auf der Couch und fiel dennoch mit den Kindern um 20 Uhr ins Bett. Ich schlief definitiv vor den Kindern. Das Bett vom Sirenchen hatte ich vorsorglich mit einem Handtuch präpariert. Für den Fall der Fälle.

Sie riss mich dann aber um 22 Uhr mit einem Nachtschreck aus dem Schlaf. Zum Glück ging er schnell vorbei und weckte auch niemanden.

Um 1 Uhr rüttelte mich dann das Knöpfchen: „Mama, ich hab da was in mein Bett ausgespuckt!“

Ich schoss aus dem Schlaf, delegierte sie sofort ins Bad, falls nochmal was auszuspucken sei und setzte sie mit einem Eimer auf den Boden. Zum Glück haben wir eine Fußbodenheizung im Bad. Dann ist es nicht so kalt. Ich huschte zurück ins Kinderzimmer um den Tatort zu inspizieren. Tatsächlich. Ihr Abendessen befand sich mitten auf ihrer Matratze.  Ich bezog das Bett neu, warf die Waschmaschine an und sah nach dem Kind, was einigermaßen gut gelaunt mit dem Eimer vor der Nase saß und plapperte. 

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Advent, Advent, es rennt die Zeit-ich bin nicht bereit

Ich kann mir nicht helfen…. Ich habe Ende November begonnen zu basteln und zu malen und zu werkeln und habe sogar erste Karten zum Verschicken gestaltet (Das Knöpfchen hat auch mitgemacht). Briefmarken habe ich auch besorgt. Ich war mit allem rechtzeitig. Und jetzt…..jetzt ist schon in wenigen Tagen Weihnachten und ich bezweifle, dass meine Karten pünktlich ankämen. Geschrieben sind sie nämlich auch noch nicht. Und Weihnachtsmotive machen doch nach Weihnachten keinen Spaß mehr. Also werden hier, wie jedes Jahr wieder ein paar unfertige Karten liegen bleiben. Ok, dieses Jahr bleiben alle Karten hier liegen. Der Wille war da. Die Zeit verstrich leider schneller als gedacht. (Sonea-Sonnenschein geht es da übrigens ganz ähnlich. Ich gratuliere aber zum Seepferdchen!)

Aber mein fester Vorsatz ist, diese Karten aufzubewahren und nächstes Jahr zu verschicken. Ganz bestimmt. Bis dahin schäme ich mich einfach ein bisschen.

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#WIB Wochenende in Bildern 15./16. Dezember

Ein kinderloses Wochenende in Brüssel

 

Zu unseren 40sten Geburtstagen hatte ich mir mit meiner längsten Freundin gegenseitig eine Wochenendtour geschenkt. Immerhin haben wir es ein Jahr später geschafft einen günstigen Termin zu finden und einen Trip auszuwählen.

Es verschlug uns nach Brüssel.

Aufbruch am frühen Morgen. Leichtes Gepäck an warmer und bequemer Kleidung.

Mit dem Bus ging es pünktlich zum Hbf in Köln. Dort kam auch mega pünktlich unser ICE. Was es besonders zu betonen gilt. Der Zug sollte jedoch sehr voll sein, aber das Glück bescherte uns doch tatsächlich noch zwei Plätze, auf denen wir unser Frühstück zelebrieren konnten.

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Es könnte so einfach sein

Ein Morgen, wie jeder andere- Ich wünsch mir was.

Wie läuft es derzeit bei uns?

Der Wecker klingelt. Ich schlafe fast wieder ein und schrecke vom zweiten (backup) Weckerklingeln hoch. Die Kinder schnarchen noch alle vor sich hin. Der Sohn muss als erstes pünktlich aus dem Haus, also wecke ich ihn.

Er meint, er sei müde. Zufällig meldete man mir am Abend zuvor zurück (ich war unterwegs), der Sohn hätte um 21.30 noch im Zimmer gepoltert und mit seiner Ritterburg gespielt. Aha, denk ich.

Ich treibe ihn an aufzustehen mit dem Hinweis, abends doch einfach zu schlafen, anstatt zu spielen. 

„Mama, kann ich jetzt noch ein bisschen spielen?“

„Nein! Dann hättest du früher aufstehen müssen.“ (Dazu dient nämlich das erste Weckerklingeln, eigentlich. Mit dem zweiten ist dann klar, es muss los gehen.)

„Aber Mama, ich möchte mit meiner Burg spielen!“ mault der Sohn.

Ich komme richtig zu mir und erinnere mich an den voran gegangene Nachmittag und lasse eine mütterliche Litanei los:

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Von klingelnden Katzen, miauenden Kindern und der Vorweihnachtszeit

Neulich waren Freunde aus der entfernteren Nachbarschaft zu Besuch. Da ergab sich ein lustiger Dialog.

Das Mädchen, nennen wir es Ida, gleich alt wie unser Sirenchen, war ganz neugierig bezüglich unserer Katzen. Irgendwann fragte sie:

„Wo ist denn eure Katzenklappe?“

„Wir haben keine.“

„Aber der Kater geht doch raus! Wie kommt der denn wieder rein?“

„Der klingelt.“ entgegnete ich trocken.

Ida blickte kurz sehr irritiert. Dann lachten wir alle zusammen.

„Ne, der miaut tatsächlich. Dann lasse ich ihn rein.“

„Aber hörst du das denn?“

„Ja. Immer!“