Ich hatte meinen ersten Unfall mit dem Lastenfahrrad. Keinen schweren Unfall. Keine Sorge. Und es saßen auch keine Kinder drin.
Es trug sich an einer übersichtlichen und großzügigen T-Kreuzung im Ort zu. Ich musste aus der Stichstraße auf die „Hauptverkehrsstraße“ des Ortes einbiegen. Ich mag es, mich in fließenden Verkehr einzufädeln. Fließend bedeutete in diesem Fall, es kam ein Auto gefahren und das zeigte zwar an, es wöllte in eine sehr großzügige Einfahrt direkt neben mir abbiegen, aber da nun auch sonst keine Verkehrsteilnehmer oder andere Hindernisse unterwegs waren, nahm ich an, das Auto böge dann auch ohne großen Zauber einfach in die Einfahrt ab.
Tat es aber nicht.
Es bremste unerwartet und abrupt. Ich bremste auch sofort, aber es regnete, es war nass auf der Straße und mein „Schlachtschiff“ ist schwerer als ein normales Fahrrad und kommt nicht abrupt zum Stehen. Ich sah mich also trotz bremsen in Zeitlupe auf die hintere rechte „Ecke“ des Autos zu rollern.
„Oh nein, Oh nein, Oh neiiiiin!“
Plock, machte es.