Alltag, Kälte und Termine

Es ist nun doch kalt geworden. Nach Sommer, kommt Winter dieses Jahr. Oder so.

Die Kälte führt dazu, dass ich am liebsten den ganzen Tag eingekuschelt im Haus säße und entspannte Dinge täte. Könnte ich jetzt bis ins Frühjahr hinein. Besinnlicher Winter heißt das Stichwort.

Tja, nun.

Ich bin ja aber Mutter. Von Dreien. Und so sitze ich die meiste Zeit, statt in meiner heimischen Arbeitsecke, irgendwo anders herum. In Turnhallen. Auf dem Fahrrad, neben den Kindern bei den Hausaufgaben, auf dem Spielplatz……Meistens jedenfalls. 

Vormittags, wenn ALLE außer Haus sind, klaube ich mir ein Stündchen zusammen. Dann laufe ich eine Runde um den Weiher oder werde kreativ. Zeit für mich. Die kann ich in unserer aktuellen Lebenssituation nur vormittags generieren, bis spätestens um 12 Uhr das erste Kind aus der Schule kommt.

Die Schule ist dabei diese Woche wieder ein Thema. Bzw die Hausaufgaben. Der Sohn tut sich gerade wieder schwer seine wirklich gut ausgewählten und netten Hausaufgaben zu erledigen. Ich muss definitiv daneben sitzen, sonst geht gar nix. Aber selbst mit meiner Anwesenheit geht es nur schleppend voran. Seine erschöpfte Aussage lautet: „Die Schule ist doch schon sooo lange! Und dann noch Hausaufgaben…. Das ist zu viel!“

Er geht sehr gerne in die Schule und fühlt sich sehr wohl. Dennoch ist er erschöpft und ich bin froh ihn nicht in der OGS angemeldet zu haben.

Ich denke mir jetzt wieder Aufgaben aus, die er mit Freude nebenher erledigt. Denn: Lesenüben ist gerade ein Thema. Dabei geht es lediglich darum die Geschwindigkeit zu erhöhen. Textverständis ist da. Genauso wie Schreibaufgaben. Die Theorie sitzt perfekt. Aber die Praxis….

Es ist nervenaufreibend einem cleveren Kind den Sinn und Zweck gewisser Aufgaben immer wieder vor zu kauen. Er muss für mich keine Höchstleistungen bringen. Ich möchte nur, dass er die Basics solide beherrscht und das auch nicht für mich, sondern für ihn selbst.

Dann habe ich ja schon über die generell aufgekratzte Weihnachtsvorfreude berichtet. Das hält mich ganz schön auf Trab.

Und sonst…Termine. Schöne, aber eben viel hintereinander weg.

Einer der Termine war der #blogfamiliär -Abend der Blogfamilia mit dem Thema: „Digitale Bildung“. Da wollte ich unbedingt hin, weil ich das Thema so wichtig finde und ich konnte eine Mama aus dem Kindergarten als Begleitung gewinnen. Denn es sind zu blogfamiliär-Veranstaltungen ausdrücklich auch nicht bloggende Menschen geladen! Und werden herzlich aufgenommen! Und informativ ist es auch noch! 

 

Sonntags waren wir dann in Aachen auf Verwandtschaftsbesuch. Montags hatte sowohl die Schule, als auch die KiTa geschlossen wegen….ach was weiß ich… Die Kinder waren jedenfalls zu Hause. Also trafen wir uns mit ein paar Mamas und Kindern etwas früher als üblich auf einem Spielplatz. Kalt war’s. Und deshalb verlegten wir es nach einer guten Stunde nach drinnen.

Die anderen Wochentage sind dann gespickt mit Judokursen (mittlerweile habe ich zwei Judokinder) und dem Turnen und Kindergeburtstagen und Geschenke dafür besorgen und was halt alles noch so ansteht. 

Ich versuche nun ein Gleichgewicht zwischen „Ruhetagen“ und Aktivitäten für alle herzustellen, damit wir nicht überdreht, sondern tatsächlich ein bisschen besinnlich durch den Advent kommen. 

Übrigens habe ich mir ein paar nette Sachen für den Adventskalender überlegt. Die Drei teilen sich einen. Diesen HIER.

Ein Großteil wird mit Nüssen, Rosinen und Schokolade gefüllt.

Die Mädchen bekommen dann vom „Nikolaus“ selbstgebastelte Aufbewahrungsboxen aus Schuhkartons für Bastelmaterial. Papier und Kleber sind darin schon enthalten. Und einiges an Bastelmaterial wird im Kalender auftauchen. Wenn sie wollen, können sie noch Weihnachtsgeschenke damit basteln.

Der Sohn bekommt vom „Nikolaus“ ein Schnitzmesser und einen selbst geschnitzten Zauberstab. (Hab ich schon vorbereitet.) Und im Adventskalender sind handliche Stöcke, die man gut schnitzen kann. Ich habe bereits einige aus weichem Holz gesammelt und getrocknet.

Das ist der Plan. 

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