Vom 1. Babyjahr, Durststrecken und Beziehungspflege

Im Geburtstvorbeitungskurs hörte man, dass sich die meisten Paare, wenn sie sich denn trennen, dies im ersten Jahr mit Baby tun. Manch einer meinte zu wissen, dies geschehe im ersten Jahr mit 2 Kindern.
Ich lernte zwei Frauen kennen, die sich wirklich im ersten Jahr mit dem ersten Baby von ihren Partnern trennten.
Das waren aber Ausnahmen.
Von den älteren Generationen hörte ich nicht viel. Außer mal so schwammige Aussagen wie: „Vergiss den Mann nicht.“ Aha. Was soll das heißen? Und ich frage mich: Was ist mit den Frauen?

Und wieso spricht kaum jemand über die Probleme, die man so hat als frisch gebackene Eltern? Im Elternblog-Universum, da erfährt man schon mal was.

z. B. hier bei Du und dein Kind.

Aber ansonsten, so von Angesicht zu Angesicht? Es reden alle über Geburtsvorbereitung. Aber keiner wirklich über Elternprobleme im ersten Jahr/den ersten Jahren. Im Idealfall klappt ja auch alles.

Aber, wenn es nicht klappt wie in der rosaroten Traumblase? Continue reading…

Schwangerschaft-hurra oder uuups? (Blogparade)

Auf dem Blog, Nicht noch ein Frauenblog läuft gerade die Blogparade:

Blogparade: Schwanger – hurra oder uuups?

Ich habe zwar schon über meine Schwangerschaften geschrieben, aber tatsächlich nicht darüber, wie alles began. Ich arbeite einfach mal die Fragen ab und springe zurück auf die alte „Zeitrechnung“:


War die Schwangerschaft geplant?

Ja, kann man so sagen. Wir waren uns auf jeden Fall einig, es mal zu versuchen. Manchmal klappt es ja eine Weile nicht oder sogar garnicht. Ich kenne genug solcher Geschichten und weiß, wie schlimm das für Betroffene sein kann.

Also kaufte ich nach dem letzten Blisterstreifen keine neue Pillenpackung. Wir warteten dann mal was geschehen würde. Im ersten Zyklus passierte nichts. Hätte ich auch nicht erwartet. Ich stellte mich auf ein paar Monate Umstellung ein.
Im zweiten Zyklus spürte ich ein Ziehen und Stechen in der Zyklusmitte. Ich weiß noch genau, dass ich mich darüber wunderte und dachte: Das muss der Eisprung sein. Eine Freundin hatte mir erzählt, wie sich dies bei ihr immer anfühlt. In meiner Naivität teilte ich meine Beobachtung dem Mann mit, der daraufhin erstmal ausflippte und glaubte nun nach Stoppuhr ran zu müssen. 😀 Das hätte ich allerdings selbst sehr unerquicklich gefunden. Wir stritten ein bisschen vor uns hin, wer jetzt was wie gemeint und verstanden hätte. Der Klassiker. 😀 Zum Glück waren wir noch auf einer Veranstaltung verabredet und das Thema war erstmal vergessen.
Fast jedenfalls 😉 Continue reading…

Ihr könnt was gewinnen und ich auch!

Mein Blog steht hier: https://www.ernstings-family.de/blog/eltern-blogger-award/galerie/ zur Auswahl für einen Preis!

Nebenbei bemerkt mit vielen anderen tollen Blogs! Ihr könnt dort alle Blogs ansehen. Wenn man die Bloglogos anklickt bekommt man mehr Informationen und weiter unten findet man ein Abstimmungsfeld. Stimmt man ab, nimmt man an einer Verlosung teil! Für eine Reise! Also, wenn das nicht lockt. Und ich würde mich natürlich auch freuen wie bekloppt, wenn ich einen Preis gewinnen würde!

Esst nie vom gelben Schnee!

Was man nicht ahnt, unser Wochenende hatte wieder was parat. Wir waren im Schnee und als ersten weisen Rat für unsere Kinder hatten wir die Sache mit dem gelben Schnee.

In Ermangelung an Schnee im Rheinland haben wir uns am Samstag kurz entschlossen nach dem Mittagessen ins Auto gesetzt und sind Richtung Eifel gefahren. Ich finde es verrückt, wie man da so stetig aber leicht bergauf fährt und es wird immer weißer. Dem Sohn entfleuchten Entzückensrufe beim Anblick der schneebedeckten Hügel und Felder. Irgendwo in einem kleinen Eifel-Örtchen hielten wir. Ein bisschen planlos vor lauter Schnee. Denn es hatte wieder begonnen zu schneien. Der Wind pfiff eisig. Nachdem alle Kinder winddicht verzurrt in ihrer Kluft waren, wanderten wir mit einem Schlitten einen schneebedeckten Feldweg hoch. Ein leichter Anstieg. Oben angekommen warfen wir die Kinder erstmal in ein paar dicke Schneewehen. Unberührtes dickes Weiß. Ich finde das ja super. Das war ein großer Spaß. Die Schneewehen waren so hoch, dass die Kinder halb versanken. Continue reading…

Das Sirenchen braucht Nähe

Länger war es recht still um unser Sirenchen. Und obwohl wir ein paar wenige sehr harmonische Tage hatten, keimte schon eine neue „Phase“ auf. Das Sirenchen hat für ihre Verhältnisse wenig Appetit. Auffällig ist, dass sie Obst vertilgt, aber Süßkram nur anknabbert und liegen lässt. „Kind, hast du Fieber?“, möchte ich fragen. Sie ist etwas blässlich, sonst aber fit und agil, wie eh und je. Mehr Schabernack als sonst macht sie auch.
Irgendeine verrückte Ideen hat sie ständig. Heimlich Wurst aus dem Kühlschrank stibitzen, sich ein Glas übervoll mit Saft kippen und sich dann kaputt lachen, Türen knallen und laut und übermütig quietschen, alle Puppen ausziehen, die Sachen verstecken und behaupten, das Knöpfchen hätte das gemacht etc.

Ich würde sagen in ihrem Kopf  passiert was und sie wächst. Sie kommt mir länger vor. Vor allem längere Beine hat sie bekommen.
Emotional ist sie deshalb auch etwas wankelmütig.
Von kleinem Donnervögelchen bis hin zur zarten Pusteblume hat sie alles parat.
Mit den Geschwistern spielen klappt solala. Alles was mit Aktion und körperlichem Einsatz zu tun hat, klappt gut.
Sitzt sie dann mal versunken mit ihrer Puppe da und jemand anderes kommt in den Raum, um sich ein Spielzeug zu nehmen, lässt sie ihre Puppe fallen, und entwendet dem Geschwisterkind das Spielzeug. Darüber möchte sie dann bestimmen und wird ziemlich zänkisch, wenn es nicht gelingt. Gekreische vorprogrammiert.
Bin ich in der Nähe und sehe das, blicke ich gestreng mit einem Räuspern zu ihr rüber. Hört sie nicht auf, muss ich sie zwangsherzen oder sowas. Kennt das einer? Zwangsherzen? Der „Wiedersacher“ wird sozusagen nieder gekuschelt. Das führt in unserem Haus stehts zu Lach- und Quitschanfällen und nimmt den Dampf raus. Continue reading…