Ein Märchenwaldbesuch, warum unser Bett nun belagert wird und…

was der Knüppel-aus-dem-Sack damit zu tun hat.

Wir waren am letzten Feiertag im Märchenwald. Das Wetter stimmte, ein Waldspaziergang mit kindgerechter Unterhaltung schien perfekt.

Der von uns besuchte Märchenwald liegt in Altenberg in der Nähe von Köln.
Ich selbst kenne diesen Märchenwald noch aus Kindertagen. Besonders erinnere ich mich an die dort im Lokal dargebotenen Wasserspiele. Meine Oma fand das nämlich ganz toll damals und wollte sie unbedingt sehen. Ansonsten erinnerte ich mich nicht mehr wirklich an Etwas.

Der Märchenwald liegt tatsächlich in einem Wald, aber sehr bergig gelegen. Die Wege sind gut zu bewandern, aber recht steil. Also nichts für Leute, die auf eine Gehhilfe angewiesen sind. Mit dem Kinderwagen geht es aber ganz gut. Man hat dann direkt ein kleines Workout für die Waden.
Die Märchen werden als einzelne Szenen in kleinen Häuschen dargeboten. Per Knopfdruck lässt sich das jeweilige Märchen gut verständlich abspielen und anhören.
Die kleinen Häuschen werden seit einiger Zeit renoviert und teilweise sind die alten Figuren durch neue ersetzt worden. Das ist ein kleiner Kritikpunkt. Die neuen Figuren sind alle Lebensgroß und optisch lebensecht. Die Kinder fragten jedesmal, wenn eine von den neuen Figuren zu sehen war, warum der oder die sich nicht bewegt und nichts sagt. Das heißt, sie konnten die Figuren nicht mehr von der realen Welt unterscheiden. Continue reading…

Langes Wochenende, Sommerfeeling und entschleunigter Familienalltag

Wir machen uns eigentlich nichts aus Vatertag und Muttertag.

Aber wir hatten ein schönes langes Wochenende und haben, wie alle, das traumhafte Wetter genossen.

Vatertag fing zwar bei uns nicht so gut an, aber nach einem Kaltstart der Ähnlichkeit mit dem HIER beschriebene Moment hatte, wurde es Stückchenweise besser.
Nach einem turbulenten Frühstück packten wir die wahnsinnige Brut ins Auto und fuhren zu den Großeltern zu einem kleinen Familientreffen.
Das war dann entspannt. Die Kinder turnten durch den Garten, es gab Speis und Trank. Wir konnten einfach ganz viel nur so da sitzen und uns die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Continue reading…

Da war man einmal zu spät im Bett und am nächsten Tag drehen alle durch

….ich glaub, mein Schwein pfeift!

Das Wetter am Wochenende war ja eher kalt und durchwachsen. Wir blieben zu Hause. Am Samstag war auch alles friedlich. In den Sonnenmomenten turnten alle durch den Garten. IM Schlafanzug. Ich schaffte richtig was. Wäschewaschen, Bad putzen, das Katzenklo groß reine machen und die unter Etage mal Besuchertauglich machen. Wir bekamen nämlich eine heitere Runde zu Besuch. Eine Runde, die man nicht oft so zusammengetrommelt bekommt. Wenn aber, dann geht es mit Dauergelächter zu. Herrlich! Der Herr Papa zauberte ein feines Mal, der Wein floss. Die Kinder schliefen (DANKE DANKE DANKE!) schon sehr zeitig und richtig gut. Einzig gegen 23 Uhr trat das Sirenchen lauthals heulend an uns heran, auf ihrer Bettdecke sei eine Spinne gewesen. Ich eilte zur Hilfe, aber sie hatte die Decke schon selbst in den Flur gezerrt (sie pflegt mit einem großen Plümo zu nächtigen) und hatte sich einen neuen Bezug aus dem Schrank geholt. Ich habe keine Ahnung wie sie daran gekommen ist. Die Bettwäsche liegt gaaaaanz oben. Sie wollte dann aber trotzdem lieber in meinem Bett schlafen. Was mir recht war. Hauptsache keine Szenarien, die mich von der heiteren Runde länger fern hielten.

Wir lachten weiter und schlemmten und ergötzten uns am guten Wein. Es wurde spät. Aber egal.
Gegen 2 Uhr lag ich neben dem Sirenchen zu DAS-GEHT-JA-GERADE-NOCH-SO-FÜR-ELTERN-ZEIT im Bett. Ich schlief zufrieden und mit wunderbarer Bettschwere ein. Ich war innerlich darauf vorbereitet gegen halb 7 geweckt zu werden.
Ich wurde geweckt. Es war 3.48. 🙁 Continue reading…

Körperpflege – eincremen

Meine Kinder sind merkwürdig. Glaube ich. Ich erinnere mich daran, dass meine Mama uns Kinder früher ziemlich lange bis ins Kindergartenalter hinein gewaschen, abgetrocknet und eingecremt hat. Ich fand das sogar richtig schön.

Ich würde das auch immer gerne für/mit meinen Kindern machen. Aber die wollen das nicht! Der Sohn hat es noch am längsten akzeptiert und manchmal mag er das auch heute noch. Aber nur manchmal. Das Sirenchen und das Knöpfchen wollen sich selbst waschen, abtrocknen und eincremen.

Heute war es wieder soweit. Abtrocknen und Nägelschneiden durfte ich ausnahmsweise noch. Ich musste aber gut zureden und etwas ablenken. Vor allem bei den kleinen Zehen.

Dann kam das Eincremen. Das Sirenchen macht das ganz passabel. Beim Knöpfchen (gerade 2 Jahre) sind dann Hände und einzelne Stellen dick mit Creme verziert. Die wichtigen Stellen bekommen gar nichts ab. Aber sie verlangt auch immer weiter Nachschub. Hilfe ist nicht gestattet. Mit dem kleinen Zeigefingerchen und ernstem Blick wird mit der Creme immer auf der gleichen Stelle „gemalt“.
Wir cremen nicht täglich den ganzen Körper ein. Wirklich nur einmal die Woche nach dem Baden. Im Sommer schon mal öfter. Erklärt sich ja von selbst. Sind sie da von mir nicht überstrapaziert.

Also stehe ich nach jedem Baden vor den Kindern und komme mir vor wie eine Flugbegleiterin. Mit großen Gesten mache ich vor und sage wo noch überall gecremt werden muss. Pantomime-Cremen.

Den Rücken cremen sie sich dann auch gegenseitig ein. Und überall da wo noch dicke Cremeschichten zu sehen sind, da verteile ich im Vorbeigehen mit schneller Hand noch so gut es geht. Aber da wird schon protestiert.

Wie ist das denn bei anderen so? Cremt ihr eure 2Jährigen noch selbst ein? Bzw lassen die euch?

Best of Fahrradfahren mit 3 Kindern

Über „Fahrradtouren“ mit 3 Kleinkindern habe ich ja hier schonmal geschrieben. Das Abenteuer geht aber weiter:

Das Knöpfchen arrangierte sich die letzten Wochen wunderbar und saß brav im Lastenrad auf dem Weg zum Kindergarten. Nachmittags beim Abholen fuhr sie mit dem Laufrad hin und saß zurück auch wieder im Lastenrad.

Jedoch hatte sie morgens auf dem Rückweg vom Kindergarten spezielle Vorstellungen. Aber auch da bin ich wieder froh ein „Dreirad“ zu haben, denn das kippt ja nicht um und man kommt trotzdem von der Stelle. EGAL wie man das Kind nun transportiert. Unterm Arm, auf dem Schoß oder sonst wie.
Dann gab es aber noch die ein oder andere Situation mit den beiden Geschwistern.

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