Knochenbrüche bei Kindern sind oft nur eine Grünholzfraktur

Eine Grünholzfraktur ist ein Knochenbruch, bei dem die Knochenhülle nicht verletzt wird und ist zu Vergleichen mit dem Brechen junger Zweige. Die sind meist grün und elastisch und brechen nicht komplett ab. Die Hülle bleibt noch heil.

Kinderknochen funktionieren wohl ähnlich. 😀 Daher der Name. Der Bruch ist deshalb meist auch nicht verschoben und sehr unkompliziert.

Eine Fraktur muss vor allem bei kleinen Kindern nicht aussehen, wie ein klassischer Knochenbruch. Schwellungen und Bewegungseinschränkungen können fehlen. Dafür treten nur Schmerzen an der Bruchstelle auf.

Überall steht, man solle bei einem Verdacht auf Knochenbruch sofort einen Arzt aufsuchen. Das ist allerdings nicht so einfach.

Jemand sagte mal: Es ist besser auf offener Straße einfach umzufallen, als selbst ins Krankenhaus zu fahren oder gar IM Krankenhaus umzufallen. Auf offener Straße kommt ein Rettungswagen und/oder Notarzt und man wird sofort Erstversorgt und dann ins passende Krankenhaus gebracht.

Is was dran.
Bevor ich unsere Erfahrung schildere, gebe ich Kund, was wir lernten:

Wenn es nicht gerade ein offener Bruch ist, bei dem man ohnehin einen Rettungswagen ruft, dann sollte man mit Kindern am besten sofort eine Kinderklinik ansteuern.
Hat man keine Kinderklinik in der Nähe, oder weiß gar nicht, wie man da ohne umständliche und lange Anreise hinkommen soll, telefoniert man am besten die umliegende Krankenhäuser ab und fragt ganz gezielt danach, ob ein Chirurg oder Orthopäde Dienst hat und ob auch Kinder behandelt werden.

Ansonsten kann man sich auf einen Ärzte- und Überweisungsmarathon einstellen und muss viiiiil Zeit mitbringen. Was sich ja mit dem Ratschlag schnell einen Arzt aufzusuchen widerspricht und selbst ohne Kinder wenig erquicklich ist.
Selbst die Uniklinik dieser Stadt kann einem Kind mit Verdacht auf Knochenbruch nicht helfen, wenn gerade kein passender Arzt Dienst hat.
Klingt unglaublich. Ist aber wahr.

Ach, und ganz wichtig. Mitdenken und alles kontrollieren!

Nun zum aktuellen Beispiel. Der Sohn war im Kindergarten mit vollem Tempo mit seinem Arm gegen einen Türrahmen gedonnert. Der Unterarm schmerzte, wurde gekühlt, wir wurden informiert. Man sah nichts an dem Arm. Das Kind beruhigte sich schnell und konnte den Arm und die Hand bewegen.
Wir entschieden erst einmal zu beobachten. Der Sohn begann am Abend über Schmerzen im Arm zu klagen und mochte ihn nicht mehr bewegen. Allerdings war nichts geschwollen, gerötet oder anderweitig auffällig. Nur der Sohn war weinerlich und wollte selbst zum Arzt. Abends hätten wir aber in einer unter Umständen überfüllten Notfallambulanz oder Notaufnahme gesessen. Will man ja auch nicht. Zumal es nicht um Schlimmeres ging. Ich gab ihm Ibuprofen und legte ihn schlafen. Die Nacht verlief ruhig. Am Morgen klagte der Sohn aber wieder über Schmerzen. Ich besah mir nochmal die Hand und ließ mir alle Symptome berichten. Man sah nichts. Ich entschied, dass müsse geröntgt werden.

Ich dachte pragmatisch und rief bei einer Radiologischen Praxis in Wohnortnähe an. Die Empfangsdame sagten sehr nett, dass sie eine Überweisung vom Hausarzt oder einem Orthopäden bräuchten. Gut, kann ja nicht einfach jeder sagen, er müsse geröntgt werden. Sah ich ein. (Obwohl jetzt nicht mehr.) Ich rief also den Kinderarzt an und gurkte dahin. (eine eigene parallel Gesichte).
Der Kinderarzt untersuchte den Arm sehr gewissenhaft und konnte dann leider keinen Bruch ausschließen. Er schrieb eine Überweisung zum Orthopäden und meinte, es müsse geröntgt werden. Er wusste jedoch auch keinen Orthopäden in der Nähe zu empfehlen und wusste außerdem, dass es ein zeitaufwendiges Unterfangen werden könne.
Wunderbar. Wie soll man denn schnell zu einem Arzt, der so eine eventuelle Fraktur diagnostiziert und behandelt, wenn man nicht mal weiß, wohin man gehen kann?!

Da die Kinderklinik am anderen Ende der Stadt liegt und ich aus diversen Gründen und auch aus Prinzip keine Lust hatte, diesen Weg zu gehen, suchte ich nach einer Behandlungsmöglichkeit in einem direkteren Umkreis zu unserem Wohnort. Das muss doch eigentlich möglich sein.
Ich dachte an das, was die Dame der Radiologischen Praxis am Telefon morgens gesagt hatte und rief dort nochmals an. Die sagte dann wir könnten bis 12 Uhr einfach rein kommen.
Schließlich fuhren wir im Familienverband (Teil einer Parallelgeschichte) zur Radiologischen Praxis, die direkt an ein Krankenhaus angebunden war. Kann nicht verkehrt sein. Dachte ich. Dort legte ich die Überweisung vor. Aber da stand nur Orthopäde und Verdacht auf Fraktur drauf. (Jaaaa, da hatte ich mal bewusst ignoriert, dass da Orthopäde drauf stand und nicht röntgen.) Aber ein Orthopäde musste tatsächlich den Diagnoseverdacht des Kinderarztes bestätigen und eine Überweisung zum Röntgen schreiben. Schon plemplem und umständlich. Macht in meiner Logik keinen Sinn. Aber wo zum Kuckuck findet man einen Orthopäden, der auch Kinder behandelt und im günstigsten Fall auch noch röntgen kann UND behandeln? Und zwar in einem Umkreis, der nicht 30Minuten Fahrzeit überschreitet und dann vielleicht noch 2 Stunden oder mehr Wartezeit beinhaltet?

Die Dame war dennoch sehr nett und auch hilfsbereit und versuchte eine Orthopädische Praxis in der Nähe zu erreichen. Vergebens. Ein anderer Orthopäde ihres Vertrauens war im Urlaub. Sie konnte uns dann leider doch nicht helfen.
JA WER KANN ES DENN DANN? Was macht man denn da, wenn man da mit einem Kind und dem Verdacht auf eine Fraktur steht und keiner ist zuständig oder in der Nähe????
Der Herr Papa sagte dann: „Dann gehen wir jetzt da rüber zur Notaufnahme.“
Da sagte die freundliche Dame, das sei eine gute Idee. Da wäre heute auch ein Chirurg im Haus. Der dürfe das auch diagnostizieren und röntgen und auch gipsen! Gipsen darf der auch????? Wie jetzt? Macht das nicht jedes Krankenhaus oder jede Arztpraxis? Merke! NEIN, das darf nicht jeder. Und wieso sagte sie das nicht gleich?
Also hatten wir Glück, dass eben in jenem angrenzen Krankenhaus an diesem Tag ein befugter Arzt zugegen war.
Ungeachtet der Überweisung vom Kinderarzt gingen wir zur Notaufnahme rüber und wurden vorstellig, als wären wir noch nirgendwo anders gewesen.
Man nahm uns sofort auf und nochmal Glück gehabt, es war nichts los. Wir kamen sofort dran. Die Chirurgin sah sich den Arm aber nicht mal richtig an! Sie fragte nur wo es weh tut und guckte im Vorbeigehen mal drauf und winkte uns sogleich zum Röntgen durch. Einfach so. Da war ich Laie ja gründlicher! Da kann ich dann wieder fragen: Wieso kann ich dann nicht gleich selbst entscheiden, ob geröntgt wird?
In der Röntgenabteilung des Krankenhauses wurden wir wieder sehr nett Empfangen. Der Sohn bekam einen Röntgenausweis ausgestellt. Zufällig las der Herr Papa sich den Ausweis mal genauer durch und sah bei der Eintragung: Handgelenk links. Dabei schmerzte aber der rechte Unterarm! Der war auch „untersucht“ worden. Wir merkten das an. Die Empfangsdame verglich mit dem Zettel von der Chirurgin. Die hatte aber tatsächlich links aufgeschrieben.
Wäre ich alleine mit den Kindern gewesen, hätte ich das wahrscheinlich nicht bemerkt.
Der etwas unemphatische und zackige Röntgenarzt rief den Sohn auf. Ich geleitete ihn in den Röntgenraum und merkte nochmal an, dass der rechte Unterarm versehrt sei. Und kontrollierte auch, ob der richtige Arm auf der Kassette platziert wurde, bevor ich den Raum verließ. Sicher ist sicher! Am Ende wäre noch der falsche Arm geröntgt und vermeintlich alles in Ordnung gewesen, der Armbruch unentdeckt und das arme Kind als etwas empfindlich abgetan worden. Nicht auszudenken! Und gleichzeitig kann man ja froh sein, dass es nur ein gebrochen Arm war. Am Ende würde von der Chirurgin noch die falsche Seite operiert.😳

Es ging alles flott. Das muss man sagen. Zurück in der Notaufnahme wurden wir sofort in ein Behandlungszimmer gewunken.
Dort empfingen uns zwei Schwestern und platzierten den Sohn sofort auf einem Stuhl und den Arm auf einem Tisch. Für mich war klar was das bedeutete, fand es aber auch befremdlich, dass die Ärztin nicht da war, um die Diagnose mal zu verkünden. Ich fragte nach.
Die Schwestern richteten schon das Verbandsmaterial und die Ärztin erschien schließlich. Eine Grünholzfraktur. Nix wildes. Positiv anmerken muss ich, dass uns die Diagnose gründlich und verständlich erklärte und auch das Röntgenbild gezeigt wurde. Der Sohn durfte mit gucken.

Die Gipsschine nebst Verband wurde von einer Schwester angelegt, die eben dies üben musste. Das lieb ich ja. Ich mag nicht, wenn man an uns übt. Allerdings ist so eine Gipsschiene bei einem unkomplizierten Grünholzbrüchlein recht simpel. Könnte man auch alleine hinkriegen. Und die Chirurgin guckte nur mal aus der Ferne, ob alles korrekt verbunden war.

In zwei Wochen haben wir einen Termin zur Kontrolle. Die Schiene wird dann abgenommen. Wenn es noch weh tut, kommt nochmal eine neue dran. Ansonsten ist der Fall dann erledigt.
Diese Art Buch heilt gut und unkompliziert.
Wenn irgendetwas mit der Schiene los ist, dann können wir jederzeit vorbei kommen, damit eine neue gemacht wird. Immerhin.

Und so kam es, dass wir recht flott und nur wenig umständlich den Sohn versorgt bekamen. Glück gehabt.

Dennoch frage ich mich, was bei einer so einfachen Sache in diesem doch an sich medizinisch flächendeckend versorgten und hochentwickelten Land so kompliziert ist, dass man quasi 3 Ärzte braucht, damit ein einfacher Knochenbruch behandelt wird?

Aber sobald es um Kinder und auch Schwangere geht, wird es scheinbar generell schwierig. Da mag niemand Verantwortung übernehmen, wie es scheint. Und wer das nicht glaubt und noch Lust hat weiter zu Lesen, der führe sich dringlichste mal den noch aberwitzigeren Grünholzbruch-Bericht von Frau Lampenhügel zu Gemüte!

Eine Schwangeren-Krankenhaus- Gesichte gibt es ja auch unter meinen alten Beiträgen. Hier zu lesen.

 

Übrigens findet ihr mich auch Facebook, dann verpasst ihr keine „Katastrophen“ mehr. 😉

  7Comments

  1. Avatar Anna   •  

    Oh man, es ist nicht zu fassen, wie widersinnig unser ausgeklügeltes Gesundheitssystem an manchen Stellen funktioniert! Irgendwie habe auch ich erst mit meinen Kindern begonnen Ärzte-/Krankenhaus-Erfahrung zu sammeln. Wirklich nicht schön. Wenn es um Kinder geht, erwartet man, erwarte ich, bessere, schnellere und noch präzisere Diagnosen. Vor allem sollten sie aber noch sorgfältiger gestellt werden!
    Echt, was für eine Odyssee!!!

  2. Avatar Nätty   •  

    Man, Beatrice, das scheint echt überall derselbe Mist zu sein!
    Ich habe keine Zeit gefunden darüber zu schreiben, aber unser Krankenhausbesuch nach dem Unfall war auch so ein Desaster.
    Ich bin ja auch nicht mit dem Notarzt ins Krankenhaus, da es mir direkt nach dem Unfall gutging.
    Ein Tag später waren wir dann im Krankenhaus in der Notfallamblanz. Insgesamt haben wir auch dreieinhalb Stunden da verbracht und es war kein Spaß. Erst mal stundenlang warten bis eine Ärztin sich die Kleine und mich mal angeschaut hat, wobei die am Empfang nur geschrieben hatten, dass die Kleine untersucht werden sollte, obwohl ich uns beide angemeldet hatte. Ich hatte auch unsere beiden Krankenkassenkarten vorlegen müssen. Dennoch, nur meine Kleine stand jetzt auf dem Zettel für die Ärztin. Also musste mein Mann nochmal ein Schreiben für mich erstellen lassen, damit ich auch untersucht wurde.
    Was sie bei der Kleinen gemacht haben, konnte man eigenlich kaum Untersuchung nennen („Ja, hm, ihr scheint es ja gut zu gehen. Sie läuft ja gut, erzählt gut, na dann wird wohl alles ok sein).
    Ich wurde dann zum Röntgen geschickt.
    Dort wieder warten mit Mann und Kind (und eigentlich allen anderen, die vorher im anderen Wartezimmer gesessen hatten. Mussten wohl alle geröntgt werden).
    Als ich dran war stellte sich heraus, dass der „Überweisungszettel“ wieder fälschlicherweise auf meine Tochter ausgestellt wurde. Mein Mann also wieder zur Rezeption und Zettel umschreiben lassen … Geilo, was war ich froh nicht allein da zu sein. Mir tat nämlich alles weh vom Schleudertrauma und mein kleines Fräulein war super aufgedreht, da mittlerweile Mittagsschlafzeit war und Langeweile und man darf im KKH nie an die interessanten Sache und eh alles blöd …
    Nun gut, ich wurde dann mit dem richtigen Zettel doch noch geröntgt. Nach dem Röntgen fragte sich dann die Röntgen-Frau, ob sie denn auch das gewünschte Bild gemacht hätte. (Die Ärztin hatte sich in ihrem Schreiben wohl leider nicht deutlich ausgedrückt und warum sollte man auch vor dem Röntgen klären, was denn eigentlich gebraucht wurde? Nach Rücksprache mit der Ärztin durfte ich dann nochmal zum Röntgen antreten. Diesmal wurden dann die richtigen Bilder gemacht …
    Zurück ins erste Wartezimmer also.
    Dann kamen wir immerhin glücklicherweise schnell wieder in den Behandlungsraum. Die Ärztin schwafelte was von Schleudertrauma und Schmerzmitteln und begann ihren Bericht für den Hausarzt zu schreiben … in Zeitlupe … Ehrlich, ich habe noch nie jemanden sooo langsam tippen sehen … Jetzt wusste ich immerhin warum man in der Notaufnahme erst mal zwei Stunden wartet auf den Arzt, der einen zum Röntgen schickt … Zumindest nicht, weil man so eingehend untersucht wird.
    „Fertig“, sagte die Ärztin dann endlich zufrieden. Ich wollte schon erleichtert aufspringen, da folgte der Nachsatz: „Und jetzt das Schreiben für ihre Tochter.“
    Bitte was?
    Eine halbe Ewigkeit später war dann der Brief für den Kinderarzt meiner Tochter fertig, in dem drinstand, dass sie nichts hatte. Dann nur noch ein Rezept tippen und schon waren wir auf dem Weg nachhause …
    Das Wartezimmer voll von Notfällen. Kinder, die in Scherben getreten sind usw. und die Ärztin braucht eine halbe Stunde für zwei Briefe? (Für unsere „Behandlung“ hatte sie übrigens kaum fünf Minuten gebraucht).

    Ups, hab mich ein bisschen in Rage geschrieben. ;D
    Was ich eigentlich sagen wollte: „Ich fühle mit dir und hoffe dein Sohn ist den Gips schnell wieder los!“
    Liebe Grüße,
    Nätty

    • Avatar Beatrice   •  

      Oh, Mann, ihr Armen!
      Den Gipsarm benutzt der kleine Patient, als sei nix gewesen. Das war/ist wirklich halb so wild. Aber im Gesundheitssystem wird anscheinend flächendeckend ziemlich ineffizient gearbeitet. Ich hab jetzt schon ein paar solch irrwitziger Gesichten gehört….wahnsinn. Nicht schön.

    • Avatar Martin   •  

      Nichts für ungut und an manchen Stellen lief da einiges nicht ideal, aber hast du dich mal gefragt, warum das alles mit so viel Warten verbunden war und diese Fehler entstehen? Genau, weil viele eben das KH aufsuchen, obwohl sie keinen medizinischen Notfall haben (wie ihr auch). Ich kenne die Details zu besagtem Unfall nicht, aber warum geht man am nächsten Tag nicht zum Haus-/Kinderarzt? Mindestens die Hälfte der Wartenden (eher mehr, da gibts Statistiken) gehören nicht ins KH, sondern in eine normale Praxis (wenn überhaupt). Stattdessen weiß das medizinische Personal aufgrund des Andrangs nicht, wo ihm der Kopf steht und arbeitet am körperlichen/psychischen Maximum (-> Fehler).

      Jeder hat Verständnis, dass man nach einem extremen Ereignis erstmal irrational reagiert und ein (kleines) Kind macht es sicher noch schlimmer. Aber ich lese aus deiner Schilderung (wie auch bei Beatrices „ich bin kein Lernobjekt“) ein etwas überzogenes Anspruchsdenken bzw. unzureichende Grundkenntnisse über das Gesundheitswesen heraus. Denn sieh es doch mal so: Die offenbar recht weit von einer effektiven computergestützten Dokumentation entfernte Ärztin (hoffentlich nur ein Extrembeispiel) hätte in dieser Zeit auch die Scherben im Fuß behandeln können, wenn du nicht grundlos die Notaufnahme aufgesucht hättest. Sich über Probleme beschweren ist leicht, aber vielleicht trägt man manchmal auch zu dessen Entstehung bei…

  3. Avatar Anke   •  

    Da kann ich auch noch was beisteuern… mit einem eineinhalbjährigen Kind in die Notaufnahme, da besagtes Kind ganz offensichtlich schwere Probleme beim Atmen hat (sehr angestrengt und sehr deutlich hörbar). Und dann, nach ca. einer halben Stunde (oder Stunde?) warten, kommt da ein großer Teenager mit seinen Eltern reingelatscht … und kommt sofort dran. Vor ALLEN anderen, die gewartet haben und schon lange vorher da waren. Danke. Wirklich toll. Ist ja auch wichtiger als die Behandlung einer atypischen Lungenentzündung bei einem Kleinkind…

  4. Avatar Vienetta   •  

    Hallo! Vielen Dank für Deinen Beitrag. Bei meinem Sohn war es ähnlich. Sa.-Abend passierte es: einfach bei einer Rolle machen. Nachts 2 Std. Weinen – bis ich endlich auf die Idee kam, ein Schmerzmittel zu geben. So. keine Belastung. Mo. zum Kinderarzt. Überweisung zum Kinderkrankenhaus. Mit 2 Std. Wartezeit sollten wir rechnen, hieß es am Empfang der Notaufnahme. Nach 4 Std. waren immer noch 7 Patienten vor uns, und es könnten auch mehr werden, hieß es… Wir sind wieder nach Hause und Di. früh sofort beim Orthopäden (Mo. noch angerufen gehabt) dran gekommen. – Nie wieder zur Notaufnahme, wenn es nicht wirklich ein Notfall ist – auch wenn es die Kinderärztin empfiehlt! Viel Erfolg allen anderen Eltern und Kindern

  5. Avatar Anonym   •  

    Ich selbst bin vor drei Wochen vom Fahrrad gestürzt, es wurden leichte Prellungen diagnostiziert. Anmerkung: Ich hatte eine riesige Schwellung in der Mitte des Unterarmes. Als Therapie bekam ich eine Schiene. Es hieß, dass ich spätestens nach drei Wochen keine Schmerzen mehr hätte. Nach drei Woche war mein Arm immer noch merkwürdig gebogen, also ging ich zu einem Handchirurg. Dort stellte sich schließlich heraus, dass ich eine Grünholzfraktur in Schiefstellung hatte und der Arm nun schief zusammengewachsen ist. Ich finde es unmöglich, dass dies im Krankenhaus nicht erkannt wurde und ich darunter jetzt leiden muss!! (Jeder, der den Arm gesehen hat, sagte sofort, er wäre gebrochen…)

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