Buchvorstellung nebst Verlosung: Die Fliege Dienstag

Ich möchte hier heute ein tolles aber auch eigenwilliges und sehr philosophisches Kinderbuch vorstellen. Und das nicht nur, weil wir den Autor Marcel René Marburger kennen. Wenn er nicht gerade seiner Professoren Tätigkeit für Design- und Kulturwissenschaften in Dortmund nachgeht und das Magazine International Flusser Lectures mit herausgibt, denkt er sich unermüdlich lustige Sachen aus. Diese eine Sache ist nun das folgende Buch und es heißt:
Die Fliege Dienstag Continue reading…

Eine erheiternde Reiseanekdote (inkl. Werbung)

Einst, noch kinderlos und auch noch mit kurzem schwarzen Haupthaar, reiste ich durch mir fremde Gefilde des europäischen Kontinents.
Und den Rückweg bestritt ich alleine, da meine Begleitung noch länger verweilen konnte als ich.

Es kam, dass ich nachts um 12 an einem ziemlich verlassenen Bahnhof in Venedig ankam. Ich musste eine Zwischenübernachtung einlegen, mein Flug ging erst am nächsten Morgen.
Mir war nicht ganz wohl, denn es lungerten merkwürdige Gestalten herum und ich sorgte mich etwas um mein Wohlergehen. Müde von einer schon 9 stündigen Reise (Reisebus, Zwischenstopp, auf Zug warten, zugfahren) war ich außerdem. Ich wollte dringend in ein Bett. So schnell es mit der dicken schweren Reisetasche ging, steuerte ich ein kleines und günstiges Hotel in der Nähe an. Es war komplett ausgebucht. Nichts zu machen, auch keine Abstellkammer für eine kurze Nacht.😐

Ich steuerte hoffnungsvoll ein anderes Hotel an. Auch ausgebucht. 😮
Ich fühlte mich von zwei Männern verfolgt und schlug mich in die nächste Seitengasse. Da gab es nur ein schickes Hotel der gehobenen Klasse und weiter hinten wurde es noch dunkler und unbelebter. Kurz überlegte ich nach einem anderen günstigen Hotel zu suchen. In die eine Richtung wurde es bei einem zweiten Blick noch viel dunkler und unheimlicher, als beim ersten Blick. In die andere Richtung blickend sah ich die zwei Männer. Es war mir einfach zu unbehaglich alleine in der Nacht. Ich nahm mir beherzt ein Zimmer in dem Nobelschuppen.

Man händigte mir eine Chip-Karte aus und geleitete mich noch zum Aufzug und drückte für mich die Etage. Und dann hat sich wahrscheinlich jemand an der Überwachungskamera kaputt gelacht. Frau Confuss bekam nämlich die Zimmertüre nicht auf! Egal wie rum ich die Karte in den dafür vorgesehen Kasten steckte.

Peinlich berührt musste ich nochmal ins Foyer fahren und den Nachtportier bitten mir zu helfen. Der war sehr italienisch charmant und half umgehend. Es klappte bei ihm natürlich direkt. Ich hatte meine Karte nicht weit genug in das Gerät geschoben. 😬 Ich wünschte errötet eine gute Nacht.

Mittlerweile war es gegen 1 Uhr. Ich betrat mein Zimmer. Das Licht ging von alleine an. Ahhh. Wow. Ein Bewegungsmelder. Toll! Ich stellte meine Reisetasche ab und wollte mich umsehen. Das Licht ging allerdings von alleine auch wieder aus. Ich stand im Dunkeln. Ich fand den Lichtschalter wieder, aber es tat sich nix. Um überhaupt Orientierung zu haben, öffnete ich die Zimmertür um das Licht aus dem Flur zu nutzen. Der Bewegungsmelder schaltete wieder das Zimmerlicht an. Ich bekam das Licht in meinem Zimmer aber nicht dauerhaft an. Es ging immer wieder aus und die Tür fiel auch automatisch wieder zu. Ich stand mehrfach ratlos im Dunkeln. Immer wieder machte ich die Zimmertür auf und versuchte es erneut. Ich wusste nicht, dass man die Chip-Karte im Zimmer auch in ein Kästchen schieben musste, damit die „Boardsteuerung“ läuft. (Frau Confuss eben).

Continue reading…

Blogparade: Alltagsfehler, die man immer wieder macht.

Ich rufe nun zu meiner ersten Blogparade auf.

Ich komme auf die Alltagsfehler, weil der Mann an meiner Seite behauptet, ich sei die einzige Person auf diesem ganzen Planeten, der solche „Fehler“ immer wieder passieren.

Ich behaupte: Das stimmt nicht!.
Wer also ähnliches Potential zur absoluten Einzigartigkeit hat, der möge sich bitte gerne dieser Parade anschließen. Her mit den regelmäßig vergessenen Schlüsseln und verlorenen Telefonen, her mit den verlegten Geldbörsen und was es sonst noch so gibt.

Hier meine Top 8 der Dinge, die ich immer wieder „falsch“ mache.

Continue reading…

Rückreise und Fazit zum Wohnwagenurlaub. Teil 4

Unser Rückreitag begann entspannt um 9Uhr 30. Ich musste die Kinder gar wecken. Das Wetter war ausnahmsweise mal ein Traum. Sonnig, nicht zu heiß. Wir verbummelten mit den unzähligen anderen Familien noch den ganzen Vormittag. Die Kinder bearbeiteten nochmal den Dreckhügel neben der Scheune. Gegen 14 Uhr machten sich dann aber die meisten auf den Weg. Auch in der Hoffnung das Deutschland-Spiel um 18 Uhr zu Hause ansehen zu können.

Wir mussten nochmals vom Traktor vom Grundstück gezogen werden. Die Erde war einfach zu durchweicht, um einen Bus mit Frontantrieb und Wohnwagen hinten dran problemlos fahren zu lassen. Continue reading…

Eine Woche zu fünft unterwegs mit dem Wohnwagen. Teil 3

Die Hochzeit

Wir quälten uns nach schon holprigem Start ab Bad Segeberg durch kleinere Staus und kamen in der Nähe des geplanten Festes mit dezenter Zeitverzögerung an. Der Herr Papa war etwas angestrengt und wollte genau wissen wo wir hin müssten. Einfach mal irgendwo wenden in den kleinen Straßen war mit dem Wohnwagen hinten dran nämlich nicht einfach möglich. Ich wusste hingegen nur, dass wir auf der richtigen Straße waren und wir nach einem alten Bauernhof mit neuer Scheune Ausschau halten mussten. Der Herr Papa fuhr für meinen Geschmack etwas zu zügig, er hingegen fand ich sei zu lahm.  Aus dem Augenwinkel sah ich schließlich eine schicke neue Scheune und dann auch schon eine mit Luftballons markierte Einfahrt. Wir waren vorbei. ☹️ Der Mann fluchte, ich war genervt, weil er so genervt war. Männer und Frauen beim Autofahren unter Zeitdruck und mangelnder Ortskenntnis sind keine günstige Kombination. Wir fanden eine nicht ganz legale Wendemöglichkeit und fuhren zurück. Es stellte sich dann heraus, dass es zwei Hofeinfahrten gab. Die geschmückte Einfahrt war mit einer Girlande abgesperrt. Dahinter war es ziemlich matschig und noch ein Stück weiter durch sah man zwei Traktoren mit Hänger. Ein Mann verteilte Hackschnipsel auf dem schlammigen Weg. Wir fuhren zur anderen Hofeinfahrt weiter und auf das Hofgelände drauf. Dort war es auch schlammig, aber man konnte fahren. Allerdings parkten einige Autos, die etwas anlieferten, für unser großes Gespann ungünstig. Wir kamen nicht um die Kurve. Ich stieg aus und suchte jemanden. Ein mir unbekannter Mann in Anzug half uns. Zusammen sperrten wir die Straße ab, damit der Wohnwagen gefahrlos auf die kleine Landstraße zurück gesetzt werden konnte. Unser Bus heulte laut, denn es ging leicht bergauf. Matsch spritzte in alle Richtungen. Wir versuchten ganz optimistisch die andere Einfahrt. Denn wir standen zu allem Überfluss auf der schmalen Landstraße auch ziemlich im Weg. Ich nahm die Absperrung ab. Aber sofort beim Einbiegen blieben unsere Vorderräder stecken. Rien ne va plus. Continue reading…