Kopfläuse- jetzt haben wir die auch noch!

Kopfläuse sind eine wirklich überflüssige Erfindung. Der Sohn fragte auch schon nach dem Nutzen der Tierchen in der Natur. 

Nun, da Läuse nicht auf dem gängigen menschlichen Speiseplan stehen, wie bei unsere Vorfahren der Affen, weiß ich keine Antwort darauf.

Sie sind schlicht weg überflüssig.

Tatsächlich kam ich bislang mit Läusen nur als Zuschauer in Kontakt. Oder als Fahnder. Brach in der Schule eine nicht enden wollenden Läuseepedemie aus, kontrollierten wir Lehrer die Köpfe der Kinder. Ich fand schon Läuse und Nissen und weiß, wie das alles aussieht.

Immer wenn eine Läuseepedemie ausbrach, juckte es mich sofort und am ganzen Körper, was schon ein sicheres Zeichen dafür war, dass ich IM Kopf Läuse hatte, aber sehr wahrscheinlich keine AUF dem Kopf. Das bewahrheitete sich dann auch jedes Mal.

Ich las mir diverse Informationen über Kopfläuse an, um mich generell zu entspannen und weiß, dass man nicht in übertrieben Putz-und Waschzwänge verfallen muss. Nach spätestens drei Tagen sind Läuse, sollten sich sich einmal versehentlich abseits eines Kopfes verirren, hinüber.

Meine Kinder und ich blieben freundlicherweise bisher von jeglicher Läuseplage verschont. Selbst bei hartnäckigen Epidemien in der Kita. Letztes Jahr war es einmal so arg, dass ich mir zur Sicherheit einen Läusekamm besorgte und alle Köpfe gründlich durcharbeitete. Aber es war nie etwas. Einzig ein dezentes Schütteln, weil ich es schon fies finde, wenn kleine Krabbeltiere über Köpfe laufen und sich dort heimlich ausbreiten.

 

Und da erwischte es uns doch

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Geburtstagswochenende- WIB 2./3. Februar 2019

Ich habe an diesem Wochenende nur wenige Bilder gemacht. Denn entweder war jegliches Gerät zwecks Bildererstellung außer Reichweite oder ich war damit beschäftigt meinen kulinarischen Schwangerschaftsgelüsten zu frönen.

 

So begann der 2. Februar morgens mit dem Wortwechsel:

„Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag mein Sohn!“

„Mama, eigentlich muss ich DIR ja auch gratulieren! Du hast mich ja geboren!“

❤️

Nach diesem rührseligen Teil stürmte er prompt ins Esszimmer, um sein Geschenk zu holen. So schnell kommst te mit der Kamera nicht hinterher. Geschweige denn, ich wäre dazu gekommen den Tisch noch ein bisschen hübsch zu machen. 😀  Continue reading…

Nervige Ausnahmezeiten mit positiven Erkenntnissen

Ich schrieb ja hier und hier schon darüber, was hier krankheitsmäßig so los ist.

Als das Sirenchen dann letzten Samstag auch nochmal in das Szenario einstieg, gerade als ich glaubte der Sohn hätte es nun überstanden und wir wären durch damit, verzweifelte ich kurz. 

Ich brach in wiederholt hektisches Putzen, Waschen und Desinfizieren aus und hätte diesem Magen-Darm-Troll gerne gehörig in den Hintern getreten. Wenn man wochenlang quasi ohne wirklich Pause mit dem beseitigen infektiöser Körperausscheidungen zu tun hat, wird man neurotisch. Ich jedenfalls. 

Ich habe die Nachtlager der Kinder (normalerweise ein großes zusammenhängendes Matratzenlager) separiert und zwischen den Matratzen steht immer noch ein Eimer. Sicher ist sicher. Ich trau dem Braten nicht. Das war mindestens einmal zu oft in den letzten Wochen, dass ich Nachts aus dem Schlaf geschreckt bin.

Ich lausche weiter hektisch auf alle verdächtigen Geräusche und Äußerungen, die die Kinder machen. (Ich habe ein kleines Trauma, glaub ich. :-D) 

Mir wurden trotz dieser wirklich ätzenden Krankenphasen aber ein paar positive Dinge bewusst.

 

Um Hilfe fragen und sie annehmen, ist gar nicht so schlimm.

Zum einen erfasste mich, zum Glück nur kurz, auch ein heftiges Kreislaufproblem, welches mich mehrfach dazu zwang alles stehen zu lassen und mich auf den Boden zu legen, bevor mir die Lampen komplett ausgingen und ich unkontrolliert umfiele. Ich denke im Nachhinein, es war eine Kombination aus: Die Bazillen wagten einen Angriff auf mich (erstmal abgeschmettert) und eine dezente Überforderung alleine den Alltag mit seinen Wegen und Terminen zu managen, wenn immer ein Kind zu Hause ist, das defintiv in unmittelbarere Badezimmernähe bleiben muss und ständig gestörtem Nachtschlaf. Und schwanger. Das darf ich ja auch nicht vergessen.

Ich gestand mir ein, ich müsse mir mal ein bisschen Hilfe organisieren. Und so fand ich Unterstützung von meinem Eltern und von einer Freundin. Kinder wurden in Vertretung abgeholt und gebracht. Einen Termin sagte ich komplett ab, aber dafür fand sich ein mehr als würdiger Ersatz und den Elternsprechtagtermin vom Sohn verschob ich ebenfalls in Absprache mit der Lehrerin. Continue reading…

Auch Mütter sind mal übellaunig und bockig.

Am Mittwoch war der erste Tag, an dem (für einen Tag jedenfalls, der Sohn ist schon wieder krank zu Hause) ein normaler Alltag stattfinden konnte. Eigentlich hätte ich mich freuen können. Stattdessen bekam ich recht schnell schlechte Laune. Der Mann hatte frei und hatte was zu motzen. Wegen unserer immer währenden Kinderzimmer-Baustelle gab es ein paar Dinge…..Und ich sah nur einen Berg Haushalt vor mir, der in den letzten 1,5 Wochen wegen der kranken Kinder zu einigen Teilen liegen geblieben war.

Dann ließ ich mich überreden eine Besorgung erst am Nachmittag und mit allen zusammen zu machen. Im Endeffekt zerschoss es mir meinen eigentlich gedachten Tagesablauf. 

Außerdem hatte ich dezente Kreislaufprobleme. Der Wechsel kühle frische Luft und warme geheizte Räume bekommt mir schwanger noch weniger, als sonst schon.

Alle zusammen fuhren wir schließlich vor der KiTa vor. Ich ging schnell rein, um das Knöpfchen einzusammeln. Dieses sprang mir zuerst fröhlich entgegen und plapperte sofort etwas von Rodeln gehen. Sie war so entusiastisch. Davon hatte sie schon am Morgen gesprochen, während sie singend zur Kita durch den Schnee gesprungen war.

Jetzt wusste ich wieder, warum ich meine Erledigung vormittags machen wollte. Continue reading…

Hört das denn nie auf?

Jetzt doktorn wir hier seit kurz vor Weihnachten mit Magen-Darm-Infekten herum. Es ist zum verrückt werden. Angefangen hatten die Mädchen. Dann schien kurz alles wieder in geordneten Bahnen zu laufen. Dann fing das Knöpfchen wieder an. Eine ganze Woche war sie zu Hause und zu letzt sehr unleidig, wegen der von mir verordneten Schonkost. Mal davon abgesehen, dass sie ansonsten fit war und gerne in die KiTa gegangen wäre.

Kaum atmete ich auf, da es nun überstanden schien, klagte der Sohn am Samstag nachmittag über Bauchschmerzen. Ich hoffte inständig, es möge nur Luft im Bauch sein. Aber leider nein. 

Er übergab sich mehrfach und krümmte sich die halbe Nacht vor Bauchweh. Sehr unschön.

Am Sonntag erwachte das Kinderzimmer ungewohnt früh, alle fühlten sich trotz unruhiger Nacht erfreulich fit.

Nach dem Frühstück entfloh ich für eine gute Stunde den 4 Wänden. Wenn ich zu viele Wochen nicht wirklich aus dem Haus komme, dann dreh ich fast durch. Ich nutzte das schöne Wetter, überließ dem Mann das Kommando und machte eine Runde um den Weiher. Ich hatte keine Lust die gesunden Familienmitglieder langatmig und stundenlang zu überreden doch auch eine Runde mit raus zu kommen. Meine Runde machte ich ein bisschen lahm. Die Mutterbänder zwackten, ich bin weiterhin kurzatmig und Seitenstechen bekam ich auch. 😀 Ansonsten war es aber sehr wohltuend. Continue reading…