Kindergeburtstag

…und Freundschaften

Es wird der erste Kindergeburtstag sein, den ich ausrichte. Letztes Jahr waren wir mitten in den Umzugswirren. Da verzichteten wir auf einen Kindergeburtstag. Stattdessen war der Cousin zu Besuch und die Kinder turnten durch ein Umzugkartonlabyrinth. Das war vollkommen ok. Und davor die Jahre fand ich die Kinder noch zu klein, um einen Kindergeburtstag auszurichten. Mit Omas und Opas wurde aber natürlich gefeiert. Continue reading…

Zwei-Jahresrückblick

Es ist Zeit für einen Jahresrückblick.
In unserem Fall möchte ich einen Zweijahresrückblick machen, denn die letzten zwei Jahre waren so wahnsinnig, dass sie vergingen, wie ein Jahr.

Es begann eigentlich schon mit der dritten Schwangerschaft. Es war klar, dass wir uns neuen Wohnraum organisieren müssten. Es würde mit 3 Kindern, 2 Erwachsenen und 2 Katzen nicht mehr gemütlich auf den 80qm. Jedenfalls nicht für uns und vor allem nicht im Winter. Im Winter musste die Wäsche in der Wohnung getrocknet werden, oft lief auch der Trockner, aber es stand doch immer ein Wäscheständer rum. Der Trockenboden war nicht zu benutzen und draußen wurde nichts trocken. Es war ein Wäschedesaster. Mit Kleinkindern wäscht man ja immer und ständig. Und wer mit 2 Kleinkindern und schwanger und einem übervollen Wäschekorb schon mal drei Stockwerke runter und durch einen engen, dunklen, schmutzigen Keller wieder rauf in den Hof und zurück wandern musste, der weiß, dass das eigentlich auch im Sommer nicht soooo schön war. Continue reading…

So war Weihnachten 2015

Weihnachten war wie immer, nur anders.

Es war unser erstes Weihnachten im neuen zu Hause. Und es war das erste Weihnachten ohne den Opa (Papa vom Herrn Papa).
Wenn ein zentrales Bindeglied der Familie geht, sortieren sich oft die großen Feste neu. So habe ich es erlebt, als meine Oma (väterlicherseits) starb. Wir hatten uns immer alle Heiligabend bei ihr getroffen. Nach ihrem Tod zerfiel diese Tradition. Die Familie „zersplitterte“. Es war einerseits seltsam ungewohnt, jedoch, wenn man bedenkt dass mittlerweile schon Urenkel existierten und die Familie immer größer wurde, so war es nur zu natürlich, dass sich neue Runden bildeten und der „alte“ Clan so nicht mehr funktionierte. Es bilden sich also immer wieder neue große Familienrunden. Continue reading…

Weihnachten 2015

Da schlenderte ich eben durch den frischen Frühling. Die Vögel zwitscherten munter….ich dachte, wir könnten vielleicht auch einfach Ostern feiern und das mit Weihnachten nochmal verschieben.

Ich betrat einen großen Lebensmittelmarkt. Ich war amüsiert. Ehrlich. Tulpen und Krokusse gab es zum Fest angeboten. Gleich im Eingangsbereich. Ein zankendes Rentnerehepaar kam mir entgegen. Es ging darum, dass die Frau an der Kasse nicht schnell genug die kürzere Schlange angesteuert hatte und man deshalb 10 Minuten länger hatte warten müssen. Die waren echt gnatzig miteinander. Ich hätte fast gesagt: „Nicht zanken! Das Christkind bringt sonst nix!“ Continue reading…

Manchmal…

….manchmal wird man morgens wach, weil:

  • die Kinder sich im Kinderzimmer streiten
  • eines der Kinder Assistenz beim Toilettengang benötigt
  • die Kinder auf einem herum hüpfen
  • die Kinder einen wach küssen und kuscheln
  • eines der Kinder heulend am Bett steht, weil das andere Kind geärgert hat
  • die Kinder nölen und verlangen, man möge schleunigst aufstehen
  • man die Augenlieder von kleinen Kinderfingern angehoben bekommt
  • man angestarrt wird
  • man die Kinder friedlich im Kinderzimmer spielen hört
  • man gebraucht wird und noch im Halbschlaf aufstehen muss, ohne dass die beiden Gehirnhälften sich schon verbunden haben und man irgendwie nicht richtig weiß, was man jetzt genau wollte

 

Und manchmal, da wird man wach, alles ist friedlich. Um einen herum liegen alle Familienmitglieder. Von dreien weiß man nicht, wann und wie sie ins Elternbett gefunden haben, weil man geschlafen hat wie ein Stein. Jetzt schlafen die anderen auch wie Steine. Man hört es atmen, schnarchen, schnurren….es ist so friedlich und schön! Da wird einem bewusst, wie glücklich man sich schätzen kann und bleibt ganz still liegen und genießt.