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DIY-Ideen Erziehung und Realität

Kinderkunst im Überfluss und lose Blätter

Wie ich versuche dem Papierberg Einhalt zu gebieten

 

Man kennt das. Schon allein EIN Kind produziert, selbst wenn es NUR im Kindergarten oder der Schule kreativ arbeitet, eine Menge Basteleien und Bilder.

Klar, kann ich im Keller eine Sammlung mit sämtlichen St-Martinslaternen und Co anhäufen und in 20 Jahren bestenfalls unter einer Staubschicht hervorwühlen, wenn nicht Feuchtigkeit sich der fragilen Gebilde bemächtigt hat. Dann könnte ich mich nochmal freuen und dann erst seufzend und schweren Herzens die ganze Arbeit wegschmeißen. Aber das verstopft ja nur den Kopf und Lagerfläche obendrein. Ein bisschen mehr Minimalismus täte unserem Haushalt gut. In jeder Beziehung.

Alle Bastelarbeiten dürfen die Kinder deshalb auch munter bespielen und bevor sie vollends auseinander fallen, mache ich ein Erinnerungsfoto. Die Laternen, die die Saison trotzdem überleben, hänge ich im nächsten Jahr als Deko ins Fenster (das eine Jahr überleben sie im Keller unbeschadet) oder wo es schön aussieht und spätestens danach erleben sie kein weiteres Mal, haben aber einen guten Dienst getan.

Ein weit größeres Problem sind aber Bilder.

Die schönsten Bilder sammele ich mit Namen und Datum versehen in einer Sammelmappe. Und spektakuläre Erstlingswerke bekommen einen Rahmen. So finde ich das Beitragsbild nennenswert, denn das Knöpfchen hat ganz gezielt meine Visitenkarte zur Hand genommen, sich alles bereit gelegt und nachgezeichnet UND ergänzt. Durch Papa und Sonnenschein. 🙂 ❤

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Kindergeburtstage

Das Sirenchen wird 6 Jahre- Ein besonderer Geburtstag

Der Geburtstags-Vormittag

Das Besondere an diesem Geburtstag war, dass die KiTa in der Woche eine Waldprojekt machte und sich die komplette Vormittage im Wald traf. Dazu brauchten sie Eltern als Begleitung und ich hatte mich für den GEburtstags-Freitag eingetragen, weil ich glaubte dem Sirenchen würde das gefallen, wenn ich an diesem besonderen Tag dabei bin.

Morgens erwachte das Sirenchen und freute sich mit offenen Worten, dass sie am Nachmittag mit ihren 3 Freundinnen und ihren Geschwistern feiern würde. Sie bekam ihr erstes Geschenk überreicht. Sie hatte einen besonderen Herzenswunsch (konkret ausgesucht und gewünscht) und packte sehr glücklich aus. 

Am Waldtreffpunkt wurde sie fröhlich begrüßt und bekam ein kleines Partyhütchen von einer Erzieherin aufgesetzt und im Morgenkreis sangen wir ihr ein Geburtstagsständchen. Sie freute sich etwas verlege und stolz zugleich.

Was ihr dann aber bitter aufstieß war die Tatsache, dass ihre Freundinnen an mir klebten und mir alles zeigen wollten, was sie in der Woche schon entdeckt hatten. (Als wir vom Treffpunkt starteten, wollten 5 Kinder gleichzeitig an meiner Hand gehen und ich musste diplomatische Vermittlungen walten lassen. Leider wuchsen mir so schnell keine weiteren Arme.) 

Meine eigenen Kinder sprangen bald schon von mir gelöst durch den Wald. Vor allem das Knöpfchen ging ihre eigenen Wege. Das Sirenchen blieb in meiner Nähe. Oder ich in ihrer. Das ergab sich so. Und ihre Freundinnen umkreisten uns. Das Sirenchen grantelte ein wenig vor sich hin. Sie war eifersüchtig, weil sie nicht die volle Aufmerksamkeit ihrer „Gefolgsleute“ hatte. (Das hatte ich schon gecheckt, aber das sagte sie auch ganz klar heute morgen, als ich sie nochmal darauf ansprach.) Ich konnte mich aber auch schlecht entfernen. Die Kinder kommen ja hinterher. UND, das ist ein Punkt den sie auch lernen muss. Andere Menschen sind nicht ihre Leibeigenen.

Im Großen und Ganzen war es aber ein sehr schöner Vormittag.

 

Der Nachmittag mit Kindergeburtstag

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Es könnte so einfach sein

Ferienreif

Es ist Sommer. Es ist so schön! Und ich will das genießen und auch mal ausblenden was alles im Argen liegt auf diesem Planeten. Und auch mal ausblenden, was alles eigentlich zu erledigen wäre. Ich merke, es bringt gerade nichts gegen alle wichtigen und unwichtigen To Dos anzukämpfen. Ich muss mal los lassen, liegen lassen und mich auf das Innehalten besinnen. (Übrigens fühle ich mich dennoch tausendmal besser als noch letztes Jahr im Sommer, als ich die Kur beantragte!) Denn schon im September startet hier wieder ein neuer Abschnitt. Ein zweites Schulkind wird den Ablauf hier nochmal neu auf den Kopf stellen.

Und während ich aktuell dieses für Köln untypisch unschwüle, sensationell schöne Sommerwetter genießen möchte, MIT meinen Kindern! wird mein chilliges Sommer-ich-mach-mal-Urlaub-Gefühl hart auf die Probe gestellt. VON meinen Kindern. Es fällt mir schwer in einen Ich-atme-mal durch-Modus zu gelangen, der eine Zeitspanne von maximal 10 Minuten übersteigert.

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...und was es sonst noch gibt

Lesestoff aus dem Archiv

Die letzten Wochen vor den Sommerferien stehen bei uns bevor.

Die Terminlage, dieses wunderschöne Sommerwetter und das reale Leben nehmen mich gerade etwas in Beschlag und ein paar Beiträge liegen angefangen, aber weit entfernt von fertig auf meinem Desktop.

Ich habe beschlossen mich nun nicht darüber zu ärgern, dass ich nicht dazu komme sie fertig zu schreiben.

Ich habe ja ein Archiv und da krame ich für Lesewütige mal ein paar Sachen aus. Vielleicht kennt ihr die Geschichten noch nicht alle.

 

Weil wir vor 2 Jahren um diese Zeit das erste Mal mit einem Wohnwagen unterwegs waren, kommt dieser Mehrteiler direkt mal als erstes:

Teil 1: Eine Woche zu fünft unterwegs mit dem Wohnwagen

dann folgen Teil 2, und Teil 3, der es besonders in sich hat, und das Fazit.

 

Und weil wir gerade beim Reisen sind: Es gab da eine skurrile Nacht in Venedig, als ich noch kinderlos, kurz- und schwarzhaarig (gefärbt) war. Der Beitrag ist im Rahmen eine Kooperation entstanden, deshalb steht Werbung drüber. Eine erheiternde Reiseanekdote

 

Dann habe ich noch einen Gastbeitrag von einer anderen Dreifachmama. Zum Lachen und Verzweifeln diese Geschichte. Ein Topf Farbe spielt eine Hauptrolle:   Alles im Grünenbereich

(übrigens mit selbst gezeichneten Bildern, der Gastautorin!)

 

Und zu guter Letzt:Die Winke-Mama

Sowas kann man immer brauchen. 😉 Da hat der Mann mir außerdem die dazu gehörige Illustration animiert. Sie winkt wirklich!


Für alle, die einen Blick hinter die Kulissen erhaschen möchten, gibt es Instagram. Da bekommt man halbwegs mit, was so im schnöden Alltagsleben hier los ist.

 

 

 

 

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Neues vom wilden Mädchen (Sirenchen) Rund um die Schule

Das Vorschulkind ist komplett durch den Wind

Das Sirenchen ist ganz durch den Wind. Uiuiuiui.

Alle ohnehin ausgeprägten Eigenheiten verschärfen sich in den letzten Wochen nochmal zunehmend.

Beim Turnen bricht sie bitterlich in Tränen aus, wenn ich mich nicht explizit mit Küsschen von ihr verabschiede (dabei sitze ich die ganze Stunde in Sichtweite) und gekuschelt wird auch ausgiebig und gerne.

Gleichzeitig ist sie ständig mit mir auf Kriegsfuß. 

Als ich sie vor zwei Wochen fragte, was sie sich zum Geburtstag wünscht, antwortete sie motzig: „Sag ich dir nicht!“

Das beschreibt ziemlich gut den derzeitigen Zustand.