Die erste richtige Schulwoche ist rum und die zweite Schulwoche hat begonnen. Ich laufe noch ein bisschen unstrukturiert hin und her.
Der Zweitklässler
Der Sohn startete motiviert in die zweite Klasse und ist ganz erpicht darauf in der Schreibschrift schreiben zu können. Da arbeitet er sehr gerne in seinem Arbeitsheft. Bei seinen Arbeitsheften der ersten Klasse allerdings zeigte er, abzüglich zu den für ihn ohnehin großzügig gestrichenen Aufgaben, viel Mut zur Lücke. Ich dachte in den Sommerferien, vielleicht könnte ich hier und da mal eine kleine fluffig Aufgabe einstreuen, um sicher zu gehen, dass er den Stoff auch wirklich beherrscht. Denn bei aller Entspanntheit und auch kritischen Betrachtung des Bildungssytems meinerseits, weiß ich auch: Die Basisfertigkeiten müssen sitzen, damit man im weiteren Verlauf nicht ins Stolpern gerät. Und wir haben nunmal das System wie es ist. Da muss der junge Mann irgendwie und halbwegs entspannt durch. Beim Sohn sorge ich mich nicht, dass er den Stoff nicht schafft. Ich sehe nur den gefuchsten Faulpelz und die Vermeidung von Anstrengungen. Und wenn ihn was nicht interessiert, dann hat er sowieso schon mal keine Bock. Alles ok. Aber auch bei einem Schlaukopf können sich unnötige Schwachstellen einschleichen.
