6.28 Weckerklingeln. Ich komme langsam zu mir. Die Kinder auch. Um 6.50 zweites Klingeln. Deadline zum Aufstehen.
Ich ziehe mich an, kontrolliere, ob es das neue Schulkind auch tut, gehe nach unten und machen die Schulbrote fertig.
Das Sirenchen isst Müsli. Ich mache mir einen Kaffee und esse ein Marmeladenbrot.
Bald darauf brechen wir auf. Ich bringe das Sirenchen zur Schule. Zu Fuß. Mit ihrem Bruder würde sie alleine gehen. Da der Bruder aber eine Stunde später los muss, darf ich sie begleiten. Das ist mir angenehm, so vergewissere ich mich, ob sie den Schulweg wirklich auch sicher beherrscht. Es gibt 2 bis 3 Knackpunkte.
Das Sirenchen stürmt allerdings immer schnell voraus und ist sich nicht ganz sicher, ob sie vielleicht doch lieber ganz alleine gehen möchte. Ich schmunzele darüber und folge ihr mit einem kleinen Abstand.
8.05 bin ich wieder zu Hause und weise den Sohn an sich schnell anzukleiden und zu frühstücken. Ich esse ein zweites Marmeladenbrot. Ich schicke ihn auch los zur Schule. Dann widme ich mich dem Knöpfchen. Sie ist immer ganz verschlafen und braucht Zeit zum Aufwachen. Da sie mit dem ersten Weckerklingeln auch wach wurde, ist sie nun ansprechbar.
Ich lege ihr frische Sachen heraus und mache ihr Frühstück fertig. Nachdem sie gegessen hat, bringe ich sie in die Kita.
Um 9 Uhr bin ich wieder zu Hause, werfe eine Maschine Küchenhandtücher an, reiße alle Fenster auf zum Lüften und setze mich an den Rechner.
Ich schreibe einen Beitrag über meine Sicht zu Extremismus und Rassismus. Ein wichtiges Thema, deshalb tue ich mich schwer und ärgere mich schon, dass ich so viel Zeit brauche und immer unzufrieden bin.
