Quängelware

Unsere Kinder sind, wie ich finde, erstaunlich genügsam. Ich habe nur äußerst selten Probleme mit Quängelware im Supermarkt. Und da gibt es dann auch kein riesen Theater. Da funktioniert ein NEIN. Das Theater gibt es wegen andere Dinge, zum Beispiel Zahnpasta oder Spaziergängen, aber nicht wegen Konsumgütern. Wir können auch mit den Kindern in Spielwarengeschäfte gehen und ohne Terror wieder raus gehen. Wir bestaunen dann alles gemeinsam und ausgiebig und wir Eltern holen uns eventuell eine Inspiration für das nächste anstehende Geschenk. Jedenfalls war das mit den großen Kindern bisher so. Bei der Jüngsten bin ich mir nicht ganz so sicher, ob die Erfahrung auch hier Gültigkeit hat. Continue reading…

Der Abendwahnsinn

Neulich im Bad

Da stehe ich mit drei sehr sehr müden und mauligen Kindern im Badezimmer. Eines sitzt maulend auf Toilette, eines wälzt sich in einem Berg Dreckwäsche, der sich vor der Waschmaschine türmt und eines hat plötzlich heftiges Nasenbluten und weint, was nicht gerade hilfreich ist. Beim Versuch den Nacken zu kühlen und die Blutlache auf dem Boden weg zu wischen, schreit und weint das Kind noch mehr. Ihm ist kalt. Das Kind auf Toilette beginnt rum zu hampeln und fällt fast ins WC. Dabei wird noch Zahnpasta aus der Tube gegessen. Das sich wälzende Kind beginnt jetzt auch noch, die frisch gewaschene Wäsche aus der Maschine zu zerren und mit der dreckigen Wäsche zu vermengen. Ich rufe den soeben nach Hause gekommenen Herrn Papa zur Hilfe. Der erscheint in dem ganzen Chaos und sagt: „Hier geht keiner ins Bett, bevor die Fernbedienung vom Fernseher nicht gefunden ist! Die ist nämlich verschwunden!“

Wie habe ich darauf wohl reagiert? 😬

Wenn Mütter frieren, schwitzen die Kinder…also bei mir jedenfalls

Ich weiß, dass mein Temperaturempfinden ohnehin gestört ist. Mir ist fast immer zu kühl, als zu warm. Und dennoch ziehe ich meine Kinder super oft zu warm an. Kennt das jemand? Gibt es erwachsene Opfer, dieses Mütterspleens? Wer musste immer schwitzen? 🙂

Kindermund

…im politischen Zeitgeschehen

Das Sirenchen stieg dröhnend die Treppe herab. Eine große dunkle Sonnenbrille bedeckte ihre tränengefüllten Augen. Den Kindergartenrucksack schwenkte sie divengleich in einer Hand und monierte geräuschvoll, dass ich die Butterbrotdose dort noch nicht hineingeräumt hätte. Ich versuchte zu erklären, dass mir das nicht möglich gewesen sei, da die Dame den Rucksack ständig mit sich führe und er mir in der Küche zwecks Beladung nicht zur Verfügung gestanden hätte. Es wurde theatralisch überhört. Die Brille wurde abgenommen und dann drehte sich die Diva weiter heulend vor dem Spiegel im Flur und besah sich dabei genau. Continue reading…

Meine Katzen, mein plötzlicher Spleen und wie sich alles fügte.

Meine Katzen und ich, wir waren immer eine Einheit. Ich liebte es abends eine schnurrende Katzen auf dem Schoß zu haben. Ich habe meine Mittagsschläfchen mit Katzen gemacht. In Winternächten wärmten sie mir die Füße. In der ersten Schwangerschaft schmiegte sich meine Kater schnurrend an den dicken Bauch. Herrrrrrlich!

Und dann kamen die Hormone.
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