Meine Gedanken zu #Regretting Motherhood

Ich dachte schon, die Diskussion sei zu ende diskutiert. Aber da kocht sie wieder hoch und meine Gedanken dazu auch.

Ich möchte keiner Mutter abstreiten sagen zu können: Ich habe einen Fehler gemacht. Ich glaube wirklich, dass es Mütter gibt die sagen: „Oh Mist, ich habe mich da leider irgendwie blöderweise falsch entschieden.“ Ja, das ist blöd, vorallem, wenn es sich um ein Lebenwesen, nämlich das eigene Kind handelt.
Ich bestreite auch nicht, dass diese Mütter ihr Kinder dennoch über alles lieben.

Ich möchte nur Eines zu bedenken geben. Und das ist ein Gedanke der hat Gültigkeit für das ganze Leben:
DAS LEBEN IST NICHT PLANBAR!
Nein, ich dulde kein ABER. Es gibt kein Leben bei dem ALLES nach Plan läuft.

Das Leben ist ein Geschenk. Das Leben PASSIERT. Natürlich kann man Pläne schmieden, diese verfolgen, aber früher oder später kommt etwas dazwischen. Schöne Dinge, manchmal schlimme Dinge. Manchmal beides auf einmal.
Man kann dann auf diese „Zwischenfälle“ reagieren, umplanen.
Man hat auf jeden Fall IMMER EINE WAHL! Continue reading…

Sport nicht nur für frischgebackene Mütter

Wenn man bequem ist und wenig Zeit hat: „Rückbildung“ mal anders.

Ich selbst bewege mich EIGENTLICH ganz gerne. Allerdings mag ich weder Joggen, noch Fitnesskurse, noch Auspowern bis zum Umfallen. Es darf einfach nicht zuuu anstrengend sein. Allerdings ist mir Yoga auch langweilig. Ich brauche Musik dazu. Ich habe jahrelang Orientalischen Tanz gemacht. Wer das jetzt unwissend belächelt: Das kann ein schweißtreibender Sport sein, der tatsächlich den ganzen Körper beansprucht und das sehr schonend. Es gibt viiiiiel Technik zu erlernen. The Master oft Technik mal als Beispiel: Sadie aus Amerika
http://www.dailymotion.com/video/x43x3i_sadie-bellydance_creation
Ein weiter Weg. (Über die Kostüme lässt sich sicherlich streiten. Ich mag es da auch lieber schlicht, was es wenn man nicht auftritt auch ist).

Jedenfalls verzichte ich auf meinen geliebten Sport seit ich Kinder habe. Drei Schwangerschaften schnell hintereinander und der Kindertrubel….ICH konnte das nicht mehr in meinen Tag einplanen. Und wenn ich Zeit gehabt hätte, war ich müde.

Und ich schaffte es nichtmal zu einem Beckenbodentraining. Continue reading…

Wochenende in Bildern

Das erste Märzwochenende

Das Wochenende war ja wettertechnisch dürftig. Ich fand´s ganz gräuslich. Ich ertrage Minus 10 Grad besser als 3 Grad und Regen. Wir trödelten also am Samstag erstmal so rum. Aber so richtig. Nach dem Mittagessen hatte sich dann auch der Letzte aus dem Pyjama geschält. Fast jedenfalls. Der Sohn hat da so eine Strategie entwickelt. Er zieht einfach die Straßenklamotte ÜBER seinen Schlafanzug. Das spart Zeit und Mühe. „Liebe zukünftige Schwiegertochter oder lieber zukünftiger Schwiegersohn: Ich versuche das noch zu bearbeiten, aber wenn der Sohn das später immer noch so macht, kann ich da nichts für!!! Ehrlich!“

Wir kramten uns von Nieselregen begleitet ins Familiengefährt und fuhren in eine Möbelshoppinghölle. Was soll man sonst auch machen, an so einem Tag. Continue reading…

Elterngeständnisse

10 Dinge die unsere Kinder überlebt haben

Anni von Marmeladenschuh hat dazu geschrieben und ich finde es eine super Idee! Es passieren immer wieder Dinge im Kinderalltag,die man oft nicht verhindern kann. Manches vielleicht schon, aber dann käme man aus dem Helikoptern nicht mehr heraus. Und man kann auch nicht überall sein und die Kinder fest ketten. Hier könnt ihr die Marmeladenschuh-Hitliste nachlesen.

Und hier meine:

1

Der Sohn stürzte mit 2 Jahren in unserem ehemaligen sehr engen Treppenhaus die Kellertreppe hinunter, während ich das Sirenchen aus dem Kinderwagen kramte. Er trug zum Glück einen Fahrradhelm und hatte nur einen kleinen blauen Fleck am Bein.

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Über Lehrer und Schule

Ein paar Gedanken

Ich habe schon mal erwähnt, dass ich Grundschullehrerin bin/war und dass ich einen ganz guten Überblick gewinnen konnte über diverse Schulstandorte, unterschiedlich geführte Schulen und die sehr heterogene Schülerschaft.

Ich habe mich im Übrigen wahnsinniger Weise ganz bewusst gegen eine Verbeamtung entschieden, da ich mit dem Bildungssystem nicht glücklich bin. Zu viele Dinge sind unausgewogen und laufen nicht rund. Mein persönlicher Unmut wäre größer, als der Nutzen diesem Apparat anzugehören.

Das Aufgabenfeld eines/er Grundschullehrers/in ist nämlich ziemlich umfassend.
Man steht 6 Uhr 30 auf, damit man um 7:45 oder früher in der Schule ist. Dort erwarten einen ziemlich viele sehr unterschiedlich Persönlichkeiten mit sehr unterschiedlichen Grundvoraussetzungen. Da gibt es Kinder um die sich zu Hause überhaupt niemand kümmert. Es gibt Kinder, die überbehütet werden und „Helikopter Eltern“ haben. Es gibt die ganz „normalen“ Kinder. Es gibt verhaltensauffällige Kinder, Förderkinder, laute Kinder, leise Kinder, schlaue und weniger schlaue Kinder. Es gibt Kinder, die können sich nichtmal die Schuhe allein zubinden oder schaffen es gerade so sich nach dem Sport-Unterricht alleine wieder anzuziehen. Oftmals hat man das Gefühl man bekommt Schüler vorgesetzt, die man dann erstmal erziehen muss. Es gibt Kandidaten, die scheinen zu Hause noch keine einzige Grenze erfahren zu haben und spielen die absoluten Egozentriker.
Es ist nämlich in vielen Köpfen die Aufgabe vom Lehrer/innen zu erziehen. Fragt sich, wieso Lehrer/innen dann nicht auch einfach Erzieher/innen heißen. 😀 Continue reading…